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Alle Artikel kategorisiert unter »Deutscher Kulturrat«

19. April: Sponsor springt von Musikpreis Echo ab - Kauder: Abschaffen [update, 20.4.]

19.04.18 (Caroline Bock, dpa) -
Berlin - Campino, Maffay, Westernhagen: Die alten Hasen im Musikgeschäft haben sich schon zur Echo-Debatte rund um Rap und Antisemitismus geäußert. Sagen jetzt die jüngeren Stars auch mal etwas? Wie verhalten sich Sponsoren des Echo Musikpreises? Und wie reagiert die Plattenfirma des umstrittenen Rap-Albums?

17. April: Neues vom Echo - Rückgaben, Rücktritt und Stellungnahmen [update, 19:40]

17.04.18 (dpa) -
Kulturrats-Präsident Christian Höppner zieht sich aus Echo-Beirat zurück +++ Echo-Beirat-Sprecher Wolfgang Börnsen fordert neues Wertesystem +++ Enoch zu Guttenberg gibt Echo-Preis zurück - «schmutziges Menetekel» +++ Statement des Ensemble L’ART POUR L’ART +++ Pianist Igor Levit gibt Echo-Preis zurück +++ Stellungnahme vom BVMI zu Rückgaben des Musikpreises Echo +++ Meinungen von SPD-Bundespolitiker Martin Rabanus, Grünen-Bundespolitiker Erhard Grundl, Echo-Mitentwickler Thomas M. Stein

Kulturgroschen an Ex-Bundestagspräsident Lammert

17.04.18 (dpa) -
Berlin - Der frühere Bundestagspräsident Norbert Lammert ist neuer Träger des Kulturgroschens. Der Deutsche Kulturrat sprach dem 69-jährigen CDU-Politiker die Auszeichnung für sein herausragendes kulturpolitisches Engagement zu. Lammert habe sich über Jahrzehnte in besonderer Weise für die Freiheit der Künste und für bessere Rahmenbedingungen für Bildung, Kultur und Wissenschaft eingesetzt, teilten die Veranstalter vor der Verleihung in der Stiftung Brandenburger Tor mit.

Im Auge des Echo-Gülle-Rap Orkänleins: Kulturgroschen des Deutschen Kulturrates an Norbert Lammert verliehen

Es war sicher kein verbaler Frühlingsspaziergang, den Kulturratspräsident Christian Höppner bei seiner Start-Ansprache zur Kulturgroschen-Verleihung des Deutschen Kulturrates an Norbert Lammert abzuschreiten hatte. Zu tief war er speziell in seiner Funktion als Beiratsmitglied in die Prämierung des Gülle-Rap-Songs der Hasssprüh-, Dreckssex- und Nazi-Kollegah-Sauereien des „wichtigsten deutschen Musikpreises namens Echo“ (da hilft nur noch: tief beerdigen) – eingebunden. Immerhin gab er – und das war sehr anständig, seinen Beurteilungsfehler zu und verabschiedete sich von dem offensichtlich ohnedies überflüssigen Gremium (die Preis-Entscheidung war angeblich schon im Vorfeld gefallen). Eine kleine Spitze konnte sich der fabelhafte Norbert Lammert nicht verkneifen: Er hätte Höppners Apologie gern am Ende, nicht am Beginn seiner Ehrung platziert gehabt.

Kein Ende in der ECHO-Debatte – Konsequenzen von Preisträgern und BVMI-Mitgliedern

16.04.18 (Martin Hufner) -
Weil es der ECHO-Beirat versäumt hatte, die Rapper Kollegah und Farid Bang von der Nominierung zum Deutschen Musikindustriepreis (ECHO) auszuschließen, konnte es den beiden sogar gelingen, den Industriepreis zu erhalten. Denn auch die ECHO-Jury tat nicht nur nichts gegen eine Belobigung, im Gegenteil, sie zeichnete die Rapper sogar aus. Seitens der ECHO-Veranstalter will man nun die Ausgestaltung des ECHO ändern. In der Zwischenzeit weitet sich die Kritik allerdings noch aus. ECHO-Rückgaben, Verbandsaustritt(e), Beiratsrücktritt(e).

Nach heftiger Kritik: Echo-Veranstalter wollen Preis überarbeiten

15.04.18 (dpa, Walter Willems) -
Wegen des Proteststurms nach der Echo-Verleihung an die Rapper Kollegah und Farid Bang will der Veranstalter das Konzept erneuern. „Als Konsequenz daraus wird der Preis auf Entscheidung des Vorstandes vom heutigen Tag nun überarbeitet werden“, erklärte Florian Drücke, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Musikindustrie), am Sonntag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Das schließe die „umfassende Analyse und die Erneuerung der mit der Nominierung und Preisvergabe zusammenhängenden Mechanismen“ ein. Details nannte Drücke noch nicht.

Ein armseliger ECHO-Beirat und die Frage der Grundrechte

12.04.18 (Martin Hufner) -
Geht es um Grundrechte? Oder geht es um Haltung? Im Fokus: Die Nominierung der Rapper Kollegah und Farid Bang beim ECHO 2018. Der ECHO ist ein Preis des Bundesverbandes der Musikindustrie (kurz: BVMI). Er wird seit vielen Jahren verliehen. In zahlreichen Kategorien, die bepreist werden, werden genau diejenigen nominiert, die die höchsten Verkaufszahlen mit ihren Platten/CDs/Download/Streams erreicht haben. Das haben die Rapper Kollegah und Farid Bang mit dem Album „JBG3“ offenbar geschafft. Das musikalische Genre nennt sich Rap. Die beiden werden als Battle-Rapper spezifiziert.

Vor der Echo-Verleihung: Debatte um Rapperduo wird schärfer

11.04.18 (David Schwarz, dpa, Lisa Forster) -
Die Diskussion über die Nominierung des Rapperduos Kollegah und Farid Bang für den Echo-Musikpreis geht weiter. Das Auschwitz Komitee spricht von einem beschämenden Vorgang, der Zentralrat der Juden fordert ein „Stoppschild“.

ECHO: Nominierte zwischen Geschmacklosigkeit und Kunstfreiheit – Beirat stellt Persilschein aus

09.04.18 (Martin Hufner) -
Es ist längst über die Grenzen der Musikindustrie bekannt, dass der ECHO als der Preis des Bundesverbandes Musikindustrie eher in die Fassadenkulturlandschaft gehört – auch wenn er sich mit dem Namen der Deutschen Phono-Akademie schmückt. Das ändert nichts an seiner Popularität in den Medien und unter den Künstlerinnen, egal ob ECHO Klassik, Pop oder Jazz. Aktuell macht der ECHO wieder von sich reden. Nominiert wurden zwei sog. Battle-Rapper (Kollegah und Farid Bang), in deren aktuellem Produkt über die Grenzen weit hinausgehende geschmacklos-zynische Textzeilen verwendet werden. Der ECHO-Beirat als „Ethik-Kommission“ wurde eingeschaltet und hat entschieden, dass er nichts entscheidet und die Nominierung bestehen bleiben soll. In diesem Beirat sitzen Vertreterinnen von Deutschem Musik- und Deutschem Kulturrat. Das macht die Sache problematisch.

Leipziger Buchmesse 2018 – Olaf Zimmermann im Gespräch

Auch dieses Jahr lädt die "neue musikzeitung" an ihrem Gemeinschaftsstand mit dem Verband deutscher Musikschulen wieder prominente Vertreter aus Kultur und Politik zum Gespräch. Den Anfang macht am ersten Messetag anlässlich der neuen Bundesregierung der Geschäftsführer des "Deutschen Kulturrates" Olaf Zimmermann zum Thema "Vier Staatsministerinnen machen Kulturpolitik: eine erste Einschätzung".

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