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Alle Artikel kategorisiert unter »Deutscher Kulturrat«

Grütters: Vielfalt in Deutschland zu Hause

30.05.18 (dpa) -
Berlin - Ein Pluszeichen in einem Kreis, alles kunterbunt gestreift - dieses Symbol soll künftig für den Zusammenhalt in der Gesellschaft stehen. Die Initiative Kulturelle Integration zeichnete am Dienstag die Ulmerin Dorothee Hermann für ihren Entwurf aus. Bei der Mitmachaktion «Gib mir ein Zeichen» waren insgesamt 780 Vorschläge von Bürgerinnen und Bürgern eingegangen.

Edel und gut sind Stifter

03.05.18 (Olaf Zimmermann) -
Die erste rot-grüne Bundesregierung trat vor fast zwanzig Jahren mit dem Versprechen an, das Stiftungsrecht zu reformieren. Obwohl die Reform des Stiftungssteuer- und des -privatrechts sich keineswegs allein auf Kulturstiftungen bezogen, sondern selbstverständlich alle Stiftungen im Blick hatte, ist sie im Zusammenhang des kulturpolitischen Aufbruchs des Bundes zu sehen. Schon im Wahlkampf 1998 wurde eine erforderliche Reform des Stiftungsrechts als Argument für eine sichtbarere Kulturpolitik des Bundes angeführt. Nach der Regierungsbildung im Oktober 1998 wurde das Vorhaben in Angriff genommen und zuerst das Stiftungssteuerrecht, im Anschluss daran das Stiftungsprivatrecht reformiert.

Kunst statt Kommerz: Neue Kriterien für Musikpreis gefordert

26.04.18 (dpa, Lisa Forster) -
Berlin - Wie geht es weiter nach dem Echo-Aus? Verbände und Politiker fordern einen neuen Musikpreis, der künstlerische statt kommerzielle Leistungen auszeichnet - ähnlich anderen Kulturpreisen in Deutschland. Gleichzeitig geht die Debatte um Antisemitismus in der Musik weiter.

Kulturrat fordert nach Echo-Aus strengeren Jugendschutz in der Musik

26.04.18 (dpa) -
Berlin - Der Deutsche Kulturrat hat als Konsequenz des Echo-Skandals eine freiwillige Selbstkontrolle der Musikbranche für mehr Jugendschutz gefordert. «Ich halte das für absolut notwendig, dass wir auch im Musikbereich über den Jugendschutz nachdenken, und dafür kann eine Altersfreigabe der richtige Weg sein», sagte der Geschäftsführer Olaf Zimmermann am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur.

19. April: Sponsor springt von Musikpreis Echo ab - Kauder: Abschaffen [update, 20.4.: Thielemann]

19.04.18 (Caroline Bock, dpa) -
Berlin - Campino, Maffay, Westernhagen: Die alten Hasen im Musikgeschäft haben sich schon zur Echo-Debatte rund um Rap und Antisemitismus geäußert. Sagen jetzt die jüngeren Stars auch mal etwas? Wie verhalten sich Sponsoren des Echo Musikpreises? Und wie reagiert die Plattenfirma des umstrittenen Rap-Albums?

17. April: Neues vom Echo - Rückgaben, Rücktritt und Stellungnahmen [update, 19:40]

17.04.18 (dpa) -
Kulturrats-Präsident Christian Höppner zieht sich aus Echo-Beirat zurück +++ Echo-Beirat-Sprecher Wolfgang Börnsen fordert neues Wertesystem +++ Enoch zu Guttenberg gibt Echo-Preis zurück - «schmutziges Menetekel» +++ Statement des Ensemble L’ART POUR L’ART +++ Pianist Igor Levit gibt Echo-Preis zurück +++ Stellungnahme vom BVMI zu Rückgaben des Musikpreises Echo +++ Meinungen von SPD-Bundespolitiker Martin Rabanus, Grünen-Bundespolitiker Erhard Grundl, Echo-Mitentwickler Thomas M. Stein

Kulturgroschen an Ex-Bundestagspräsident Lammert

17.04.18 (dpa) -
Berlin - Der frühere Bundestagspräsident Norbert Lammert ist neuer Träger des Kulturgroschens. Der Deutsche Kulturrat sprach dem 69-jährigen CDU-Politiker die Auszeichnung für sein herausragendes kulturpolitisches Engagement zu. Lammert habe sich über Jahrzehnte in besonderer Weise für die Freiheit der Künste und für bessere Rahmenbedingungen für Bildung, Kultur und Wissenschaft eingesetzt, teilten die Veranstalter vor der Verleihung in der Stiftung Brandenburger Tor mit.

Im Auge des Echo-Gülle-Rap Orkänleins: Kulturgroschen des Deutschen Kulturrates an Norbert Lammert verliehen

Es war sicher kein verbaler Frühlingsspaziergang, den Kulturratspräsident Christian Höppner bei seiner Start-Ansprache zur Kulturgroschen-Verleihung des Deutschen Kulturrates an Norbert Lammert abzuschreiten hatte. Zu tief war er speziell in seiner Funktion als Beiratsmitglied in die Prämierung des Gülle-Rap-Songs der Hasssprüh-, Dreckssex- und Nazi-Kollegah-Sauereien des „wichtigsten deutschen Musikpreises namens Echo“ (da hilft nur noch: tief beerdigen) – eingebunden. Immerhin gab er – und das war sehr anständig, seinen Beurteilungsfehler zu und verabschiedete sich von dem offensichtlich ohnedies überflüssigen Gremium (die Preis-Entscheidung war angeblich schon im Vorfeld gefallen). Eine kleine Spitze konnte sich der fabelhafte Norbert Lammert nicht verkneifen: Er hätte Höppners Apologie gern am Ende, nicht am Beginn seiner Ehrung platziert gehabt.

Kein Ende in der ECHO-Debatte – Konsequenzen von Preisträgern und BVMI-Mitgliedern

16.04.18 (Martin Hufner) -
Weil es der ECHO-Beirat versäumt hatte, die Rapper Kollegah und Farid Bang von der Nominierung zum Deutschen Musikindustriepreis (ECHO) auszuschließen, konnte es den beiden sogar gelingen, den Industriepreis zu erhalten. Denn auch die ECHO-Jury tat nicht nur nichts gegen eine Belobigung, im Gegenteil, sie zeichnete die Rapper sogar aus. Seitens der ECHO-Veranstalter will man nun die Ausgestaltung des ECHO ändern. In der Zwischenzeit weitet sich die Kritik allerdings noch aus. ECHO-Rückgaben, Verbandsaustritt(e), Beiratsrücktritt(e).

Nach heftiger Kritik: Echo-Veranstalter wollen Preis überarbeiten

15.04.18 (dpa, Walter Willems) -
Wegen des Proteststurms nach der Echo-Verleihung an die Rapper Kollegah und Farid Bang will der Veranstalter das Konzept erneuern. „Als Konsequenz daraus wird der Preis auf Entscheidung des Vorstandes vom heutigen Tag nun überarbeitet werden“, erklärte Florian Drücke, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Musikindustrie), am Sonntag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Das schließe die „umfassende Analyse und die Erneuerung der mit der Nominierung und Preisvergabe zusammenhängenden Mechanismen“ ein. Details nannte Drücke noch nicht.
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