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«Ludwig lebt!»: Aussstellung zeigt Einfluss Beethovens auf Popkultur. Foto: Presse Rock'n'Popmuseum
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«Ludwig lebt!»: Aussstellung zeigt Einfluss Beethovens auf Popkultur

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Gronau - Unter dem Titel «Ludwig lebt!» zeigt eine Ausstellung im Rock'n'popmuseum in Gronau den Einfluss des Komponisten Ludwig van Beethoven (1770-1827) auf die Popkultur. «Im Pop explodiert der Mythos Beethoven und eröffnet einen ganz eigenen Beethoven-Referenzraum in Musik, Film, Comic, Literatur und Pop-Art», berichtete das Museum am Donnerstag.

Nicht nur Richard Wagner und Thomas Mann hätten sich mit Beethoven und seinem Werk beschäftigt, sondern auch Chuck Berry, Stanley Kubrick und der Rapper Nas. Die Schau startet an diesem Sonntag und dauert bis zum 3. Oktober.

Wegen der Corona-Pandemie hat das Museum auch ein Digital-Programm geplant. Angeboten werden sollen etwa virtuelle Führungen oder digitale Themenabende.

Anlass für die Schau ist der 250. Geburtstag des Komponisten im vergangenen Jahr. Beleuchtet würden etwa Beethovens Spuren bei den Bands Beatles, Electric Light Orchestra, Die Toten Hosen, Künstlern wie Helge Schneider und Judith Holofernes, in Filmen wie «A Clockwork Orange» oder «Inglorious Basterds», sowie in Comics wie den Peanuts und Goofy. Unter den Exponaten sind etwa eine Ukulele von Judith Holofernes und eine Gitarre des früheren Frank-Zappa-Gitarristen Steve Vai.

Tritt bis Sonntag die Bundes-Notbremse in Kraft, dürfen Besucher das Museum wegen zu hoher Corona-Fallzahlen im Kreis Borken zunächst nicht betreten. Seit dem 11. April liegt die Wochen-Inzidenz des Kreises über 100. Am Donnerstag lag sie bei knapp 141.

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