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Buch-Tipps 2026/04

Untertitel
Peter Ruzicka | Warum wir Musik zum Überleben mehr denn je brauchen | Franz Liszt
Vorspann / Teaser

Habakuk Traber: Zuschreibung. Peter Ruzicka. Eine Werkmonografie, Wolke +++ Eckart Altenmüller: Warum wir Musik zum Überleben mehr denn je brauchen. Ein Plädoyer für aktives Musizieren, Schott +++ Franz Liszt: Des Bohémians et de leur musique en Hongrie

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1

Habakuk Traber: Zuschreibung. Peter Ruzicka. Eine Werkmonografie, Wolke, Berlin 2025, 327 S., Notenbsp., Abb., € 36,00, ISBN 978-3-95593-422-4

Als Fortschreibung der 2014 unter dem Titel „Nach-Zeichnung“ erschienenen Erstauflage dokumentiert die beträchtlich angewachsene „Zuschreibung“ den enormen Schaffensschub des umtriebigen Dirigenten und Komponisten nach Beendigung seiner zahlreichen Intendanzen. Um zentrale Kapitel zu den drei Opern „Celan“, „Hölderlin“ und „Benjamin“ sind Kapitel zu den Streichquartetten, Solokonzerten, Orchester- und Klavierwerken arrangiert – eine ebenso gewandte wie intensive analytische Annäherung.

2

Eckart Altenmüller: Warum wir Musik zum Überleben mehr denn je brauchen. Ein Plädoyer für aktives Musizieren, Schott, Mainz 2026, 166 S., Abb., € 22,50, ISBN 978-3-7957-3472-5

Wissenschaftlich fundiert und zugleich niederschwellig erläutert der Neurologe und studierte Flötist Grundlagen der Wahrnehmung und Wirkung von Musik, um sie mit konkreten Tipps zum Einstieg ins Musizieren in allen Lebensaltern oder Fragen zum therapeutischen Einsatz zu verknüpfen – ein ermutigender Ratgeber. 

3

Franz Liszt: Des Bohémians et de leur musique en Hongrie, französisch/deutsch (Sämtliche Schriften, Bd. 7), hg. v. Bettina Berlinghoff-Eichler, Breitkopf & Härtel, Wiesbaden 2025, 709 S., Abb., €  169,00, ISBN 978-3-7651-0238-7

Dass Liszt nicht nur als Klaviervirtuose und richtungweisender Komponist der Neudeutschen Schule Sensation machte, sondern auch ein bedeutender Musikschriftsteller war, ruft der aktuell erschienene Band der Gesamtausgabe in Erinnerung, die erstmals einen wissenschaftlich fundierten Zugang zu den Texten liefert – eine editorische Mammutleistung zur Musik der Roma in Liszts geliebter Heimat Ungarn, die ihm auch Inspirationsquelle war.

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