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Buchtipps 7/8 2026

Untertitel
Kinder- und Familienoper | Bach und Wien | Bei Franz Liszt in der Klavierstunde
Vorspann / Teaser

Spielräume der Fantasie. Kinder- und Familienoper: Eine Bestandsaufnahme, hg. v. I. Schmid-Reiter/P. Heilker, ConBrio +++ Bach und Wien. Zur Bach-Rezeption in der Habsburgermonarchie, hg. v. C. Blanken/M. Motnik, Olms +++ Bei Franz Liszt in der Klavierstunde. Das Notizbuch von Heinrich Lutter aus seinem Unterricht bei Franz Liszt, hg. v. B. Ruchti, Königshausen & Neumann

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1

Spielräume der Fantasie. Kinder- und Familienoper: Eine Bestandsaufnahme, hg. v. I. Schmid-Reiter/P. Heilker, ConBrio, Regensburg 2025, 272 S., Abb., € 34,00, ISBN: 978-3-949425-14-1

Ebenso fest, wie das Musiktheater für Kinder mittlerweile als eigenständige Sparte allerorten verankert ist, so auch der wissenschaftliche und künstlerische Austausch dazu. Mehr als 20 Jahre nach der Vorgängerpublikation „Kinderoper. Ästhetische Herausforderung und pädagogische Verpflichtung“ dokumentiert der Band im Blick auf Institutionalisierung, ästhetische Entwicklung, Teilhabe und Forschung eine Erfolgsgeschichte – Ansporn in einem zentralen Feld.

2

Bach und Wien. Zur Bach-Rezeption in der Habsburgermonarchie, hg. v. C. Blanken/M. Motnik, Olms, Baden-Baden 2026, 493 S., Abb., Notenbsp., € 69,00, ISBN: 978-3-487-17221-7

Im Nachgang eines Katalogisierungsprojektes der frühen musikalischen Quellen der Bach-Familie in Wien versammelt der Band ein Panorama an Mikrostudien zum historischen Rahmen, zu Sammlern und Interpreten sowie zur künstlerischen Auseinandersetzung mit Bach von Mozart bis Schönberg – neue Quellen zum Musiktransfer zwischen Leipzig und Wien.

3

Bei Franz Liszt in der Klavierstunde. Das Notizbuch von Heinrich Lutter aus seinem Unterricht bei Franz Liszt, hg. v. B. Ruchti, Königshausen & Neumann, Würzburg 2026, 197 S., € 39,80, ISBN 978-3-8260-9803-1

Der in Hannover tätige Pianist und Pädagoge gehörte zwischen 1876 und 1885 zu der großen Schar an Schülern, die Liszt in seinen Weimarer Meisterklassen um sich scharte. Anders als die bislang publizierten Dokumente zu Liszts Unterricht von Göllerich, Lachmund oder Ramann enthalten Lutters sehr präzise Notizen zahlreiche Notenbeispiele und einige Metronomangaben – ein wertvolles Fens­ter in die Interpretationsgeschichte.

Michael Wackerbauer

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