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Interims-Direktor soll Cottbuser Theaterkrise beenden

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Cottbus - Eine Führungskrise hat das Staatstheater Cottbus erschüttert. Der neue Interims-Direktor René Serge Mund soll nun für ruhigere Zeiten sorgen. «Wir sind ab sofort zukunftsorientiert», sagte Mund am Donnerstag bei der Vorstellung des Programms der neuen Spielzeit.

Er habe «absolutes Vertrauen» in die künstlerischen Fähigkeiten der Sänger, Tänzer, Schauspieler und Musiker an Brandenburgs einzigem Staatstheater. «Die Strukturen sind intakt», betonte Mund. Zwischen Ensemble und Leitungspersonal hatten sich in den vergangenen Monaten tiefe Gräben aufgetan. Das Theater will sich von Generalmusikdirektor Evan Alexis Christ trennen, nachdem es Vorwürfe aus dem Ensemble an seinem Führungsstil gegeben hatte. Er ist derzeit beurlaubt.

Die Krise zog auch nach sich, dass Intendant Martin Schüler nach Ablauf der aktuellen Spielzeit gehen wird. Der Vorstandsvorsitzende der für den Theaterbetrieb zuständigen Brandenburgischen Kulturstiftung Cottbus-Frankfurt (Oder), Martin Roeder, erhielt eine fristlose Kündigung.

Der Stiftungsrat mit der brandenburgischen Kulturministerin Martina Münch (SPD) an der Spitze hatte sich um Mund als Zwischenlösung bemüht. Er war in Cottbus bereits zweimal als Geschäftsführender Direktor tätig und kennt das Theater gut.

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