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Höppner mit längerem hellgrauen Haar und Anzug mit roter Fliege

Christian Höppner

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Deutschen Musikinstrumentenpreis erhalten

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Christian Höppner schreibt einen offenen Brief an Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck
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Der Deutsche Musikrat (DMR) appelliert in einem offenen Brief an Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck, sich für das Weiterbestehen des Deutschen Musikinstrumentenpreises einzusetzen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz vergibt den undotierten Preis seit 1990 für in Deutschland produzierte Musikinstrumente, die jedes Jahr durch Gutachten des Instituts  für Musikinstrumentenbau e.V. (IfM) sowie eine Jury aus Instrumentalisten ermittelt werden. 

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Durch die Einstellung des Preises sollen nun jährlich 60.000 Euro an Gutachter-, Jury- und Verwaltungsskosten eingespart werden. Die Beurteilung der am Wettbewerb teilnehmenden Instrumente erfolgt jeweils in einem dreigeteilten Verfahren: 

1. Messung der akustischen Eigenschaften auf objektive Weise. 

2. Spielen der Instrumente und deren Bewertung durch jeweils fünf unabhängige, fachkundige Persönlichkeiten (Musikerinnen).

3. Begutachtung der fertigungstechnischen Verarbeitung durch bis zu zwei unabhängig Sachverständige. (Quelle Bundesanzeiger vom 7. Februar 2019; 2019 https://lmy.de/zPjq).

Um die Bürgerinnen und Bürger für die Bedeutung des Deutschen Musikinstrumentenpreises ebenso wie der ganzen Musikinstrumentenbaubranche zu sensibilisieren und eine wirkmächtige gemeinsame Positionierung zu diesem Thema zu ermöglichen, hat der Deutsche Musikrat die Petition „Deutscher Musikinstrumentenpreis: ‚Oscar‘ des Musikinstrumentenbaus erhalten!“ gestartet.

Hier ein Auszug aus dem Schreiben von Christian Höppner, Generalsekretär der DMR und Präsident des DKR an Wirtschaftsminister Robert Habeck: „Sehr geehrter Herr Minister Dr. Habeck, der deutsche Musikinstrumentenbau mit seiner hochqualitativen Verbindung von Handwerk und Kunst ist nicht nur ein bedeutender ökonomischer Faktor der deutschen Musikwirtschaft, sondern auch ein einzigartiges kulturelles Erbe. Seit 1990 haben Ihre Vorgänger im Amt mit der jährlichen Auslobung des Deutschen Musikinstrumentenpreises für in Deutschland produzierte Musikinstrumente von höchster Qualität nicht nur ein wirkungsvolles Qualitätssiegel für das Handwerk geschaffen, sondern auf europäischer wie internationaler Ebene ‚Made in Germany‘ durch ein kulturelles Alleinstellungsmerkmal bereichert. Das Bundeswirtschaftsministerium hat sich, zuletzt bei der vergangenen Preisverleihung, vertreten durch Ihren Staatssekretär Michael Kellner, mit der Vergabe dieses Ehrenpreises geschmückt. Daher ist es vollkommen unverständlich und ein fatales Signal, dass der Deutsche Musikinstrumentenpreis nach über drei Jahrzehnten seines Bestehens und für die ‚Ersparnis‘ von jährlich 60.000 Euro eingestellt werden soll. Ohne Not wird hier ein etablierter Preis zerschlagen, der nicht zuletzt ein Aushängeschild ist für die weltweit einzigartige Tradition, Vielfalt und Expertise im Bereich des deutschen Instrumentenbaus. (…)“

Zur Petition: https://chng.it/5YFBXPC2nM

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