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Alle Artikel kategorisiert unter »Antú Romero Nunes«

Verdi muss schon verbessert werden – „Les Vêpres siciliennes“ in München

12.03.18 (Wolf-Dieter Peter) -
„Die Geschichte ist ein Schlachthaus“ hat Heiner Müller festgestellt. Das trifft auch auf die historische „Sizilianische Vesper“ von 1282, den blutigen Aufstand der Sizilianer gegen die französische Fremdherrschaft, zu. Daraus in der kritischen Rückschau einen Totentanz zu machen, könnte ein theatralisch fesselnder Kunstgriff sein, denn Giuseppe Verdi hat dazu 1855 eine mehrfach brachiale Musik komponiert, aus der Humanes wie eine Utopie melodiös aufleuchtet.

Frei nach Marschner „Der Vampyr“ als Freak-Grusical

22.03.16 (Peter P. Pachl) -
„Vampyr“-Exzerpte und neue Musik konnte bei der Premiere unser Kritiker Peter P. Pachl an der Komischen Oper Berlin ausmachen – trotzdem scheint man das Thema verfehlt zu haben.

Weigala Wau Wau – Am Thalia Theater in Hamburg versucht sich Antú Romero Nunes an Wagners Ring

26.10.14 (Joachim Lange) -
Einen Ring fast ohne Musik auf die Bühne bringen, wie es der als Regiewunderknabe gehandelte Antú Romero Nunes jetzt versucht hat, heißt vom Gesamtkunstwerker Richard Wagner vor allem den Dichter ernst nehmen. Was für sattelfeste Wagnerianer zumindest ein Déjà-vu Vergnügen ist. Bei dem man dann auch gerne darüber hinwegsieht, dass Fricka, Freias Apfelplantage mit bewirtschaftet und Erda als Kriemhild mitspielt.

Zwischen Bürgermief und Gewalt – Die Münchner Opernfestspiele beginnen mit einer „Guillaume Tell“-Missdeutung

29.06.14 (Wolf-Dieter Peter) -
Wie schön: erstmals wurde die Eröffnungspremiere der Münchner Opernfestspiele - bei Haus-Preisen von 243 Euro abwärts - auch als „Oper für alle“ auf großer LED-Wand live auf den Max-Josephs-Platz übertragen. Doch ein halbstündiges Unwetter fegte den Platz zu Beginn zunächst weitgehend leer – fast ein Omen, denn drinnen im Nationaltheater fegte am Ende ein Buh-Sturm das Bühnenteam – nun ja, leider zu spät an. Denn ihre arrogant überhebliche Neudeutung blockiert nun auf Jahre eine dramaturgisch ernstzunehmende Auseinandersetzung mit dem schwierigen Werk.
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