Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »Barry Kosky«

Opernintendant Barrie Kosky findet «Betroffenen-Lamento» grauenhaft

26.06.20 (dpa) -
Berlin - Der Intendant der Komischen Oper Berlin, Barrie Kosky, trotzt mit einem komplett umgebauten Spielplan den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie. «The show must go on», sagte Kosky am Donnerstag bei der Vorstellung eines Ersatzprogramms für die Zeit zwischen Anfang September und dem Jahresende am Donnerstag.

Attisches Theater ohne lustvollen Exzess: Henzes „The Bassarids“ an der Komischen Oper Berlin

14.10.19 (Peter P. Pachl) -
Nach der deutschen Erstaufführung von Hans Werner Henzes „Die Bassariden“, 1966 an der Deutschen Oper Berlin und in deutscher Sprache, bringt die Erstaufführung an der Komischen Oper nun in englischer Sprache eine späte Bearbeitung des Komponisten, ergänzt aber das nur in der Urfassung vorhandene szenische Intermezzo und verzichtet – zugunsten eines Nachvollzugs des antiken Theaters in Griechenland – auf die Topik des Geschehens.

Kopftheater – Leonard Bernsteins „Candide“ an der Komischen Oper Berlin

25.11.18 (Peter P. Pachl) -
Die auf Voltaires satirischer Novelle „Candide ou l’Optimiste“ beruhende Handlung von Leonard Bernsteins „Candide“ verlangt nach einer aberwitzigen Folge von Schauplätzen, die selbst als Ausstattungsrevue kaum adäquat zu realisieren wären. Barry Kosky hat einen umgekehrten Weg eingeschlagen: den in die Vanitas des Endes der Handlung – ein Kopftheater auf der zumeist leeren Bühne. Wichtig ist dem inszenierenden Hausherrn das Spiel, das Tempo, die Intensität einer in ihren Spitzen ausgezeichneten Solist*innen-Riege und der sich wieder einmal überbietenden Chorsolisten der Komischen Oper Berlin.

Jaulendes aus dem alten Rom: „Die Krönung der Poppea“ – neu gefasst an der Komischen Oper Berlin

30.04.17 (Peter P. Pachl) -
Wiederaufnahmen an Stadttheatern sind in der Regel nicht unproblematisch, geraten eher wie ein zweiter Aufguss mit deutlichen Abstrichen gegenüber der Premieren-Version. Anders nur an Häusern, die sich das Prinzip „Werkstatt“ zum Ziel gesetzt haben, wie es von Neu-Bayreuth geprägt wurde. Dort arbeitet der Hausherr der Komischen Oper demnächst – und die Wiederaufnahme seiner zunächst im Rahmen des Monteverdi-Marathons vorgestellten letzten Oper des Urvaters der Opernbühne, „Die Krönung der Poppea“ war 2012 – so Regisseur Barrie Kosky – „noch nicht fertig für meinen Geschmack“.
Inhalt abgleichen

Das könnte Sie auch interessieren: