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Alle Artikel kategorisiert unter »Blog Szene Neue Musik«

Deutscher Musikrat veranstaltete European Workshop for Contemporary Music

51 junge Musiker aus allen Teilen Europas trafen sich im Oktober 2008 zum 6. „European Workshop for Contemporary Music“, einer besonders nachhaltigen und mittlerweile international renommierten Maßnahme der Projekt-GmbH des Deutschen Musikrates und des Festivals „Warschauer Herbst“. nmzMedia begleitete das frischgeformte Ensemble während der Proben und des Abschlusskonzerts in Pforzheim mit Stockhausens "Hymnen". Erleben Sie ein inspirierendes Film-Dokument auf nmzMedia

Posthum aufgetaut – zur Uraufführung von Bernd Alois Zimmermanns Streichquartett

25.11.08 (Rainer Nonnenmann) -
Posthume Uraufführungen sind problematisch. Ihnen fehlt die durch den Autor verbürgte Gültigkeit als letzte Fassung und autorisierter Wille. Doch die Toten sind geduldig. Während Karlheinz Stockhausen seine zu Studienzeiten um 1950 entstandenen Chöre und Lieder Jahrzehnte später aus der Schublade zog, um sie Anfang der 1970er Jahre uraufführen zu lassen und auch in sein Vor-Werkverzeichnis aufzunehmen, rührte sein zehn Jahre älterer Kölner Antipode Bernd Alois Zimmermann die zwei Quartettsätze, die er während der letzten Kriegsmonate 1944/45 komponiert hatte, Zeit seines Lebens nicht mehr an. Warum nicht?

Sound-Logos oder Opern

26.08.08 (Martin Hufner) -
Anfang des Jahres hat die Firma Sennheiser eine Soundlogo-Wettbewerb ausgerufen. Dabei war offensichtlich nicht ganz klar, ob dies ein Wettbewerb zum "Spaß" oder zum vollen Ernst sein sollte. Wer wollte, konnte jedenfalls bis zu 5 Soundlogos einsenden. Dem Gewinner winkt eine Prämie in Höhe von 5.000 Euro. Sollte Sennheiser das Soundlogo dann auch selbst verwenden, sollte eine Summe von 30.000 Euro fällig werden. (Nicht ganz klar dabei, ob es dazu der ausdrücklichen Zustimmung des Teilnehmers bedarf oder ob diese mit der Teilnahme als erteilt gelten dürfte.)

Problemzone GEMA: Taschenrechner und Kulturbewusstsein

25.08.08 (Theo Geißler) -
In vergangenen Ausgaben der nmz haben wir uns - teils sehr kritisch - mit der Entwicklung der vornehmen Gesellschaft zur Verwertung u.s.w. auseinandergesetzt (alles online anzurufen unter www.nmz.de - es hilft die Suchmaschine www.hauptsachemusik.de). Inzwischen erreichen uns Informationen verschiedener Initiativen, vor allem aus dem Bereich "kleiner" Veranstalter, die Abrechnungs-Genauigkeit, -Gerechtigkeit und Transparenz anmahnen. In Ergänzung zu Johannes Kreidlers künstlerischem Vorstoß nachfolgend - und gern zur Ergänzung oder zur Diskussion - entsprechende Materialien:

Beruf? Berufung? Komponieren lernen? Bei wem? Und was?

07.08.08 (Theo Geißler) -
Da öffne ich mal vorsichtig noch ein Fenster. Es geht um Wege zum Komponieren, um "Ausbildung", vielleicht Fortbildung, lebenslanges Lernen und: Leben können vom Beruf.

Neue Musik und Urheberrecht

05.08.08 (Mirko Meier) -
Damit hier nicht nur über Neue Musik im Allgemeinen debattiert wird, möchte ich mal eine konkrete Sache ansprechen. Hat es eigentlich je den Fall eines Plagiatsprozesses in der Neuen Musik gegeben? Wahrscheinlich nicht. Nicht, dass nicht abgeschrieben würde - das passiert andauernd bzw. immer mehr, denn langsam gehen die neuen Spieltechniken aus, und so kommt es zwangsläufig zu mehr Ähnlichkeiten. Aber vor den Kadi geht wohl keiner, weil sich finanziell nichts holen lässt - eine Folge des Nischendaseins der Neuen Musik. Ganz so rechtefrei geht es aber doch nicht zu. Denn es gibt die GEMA.

Neue Musik: Umbruch – Abbruch – Aufbruch?

30.07.08 (Theo Geißler) -
Ein weiteres Diskussionsforum (oder besser Blog) zur Situation unserer Musik-Petrischalen, unserer Klang-Zukunfts-Laboratorien, unserer „zeitgenössischen“ Musik?

Darmstadt Verbesserungen

29.07.08 () -
Konstruktive Kritik für künftige Darmstädter Ferienkurse (wurden der Institutsleitung bereits direkt gesendet):

Restart

29.07.08 (Martin Hufner) -
Arno Lückers Beiträge zum Besuch der Ferienkurse in Darmstadt sind auf ein geteiltes Echo bei den Lesern gefallen. Zu seinem letzten Beitrag sind da mittlerweile über 30 Kommentare erschienen. Man könnte fast schon von einer leidenschaftlichen Debatte sprechen. Und wenn man sich über den Zustand und die Entwicklungen innerhalb der Neuen Musik nicht einig sein mag, so zeigt diese bisweilen auch heftig geführte Diskussion, dass es (Ver-) und Erklärungsbedarf gibt.

16. Tag: Nun also doch: Ferienkurse abgeschafft!

20.07.08 (Arno Lücker) -
Seit 11.30 Uhr wieder in Berlin. Darmstadt ist Vergangenheit. Dort fand gestern Abend das Abschlußkonzert der Ferienkurse für "Neue" Musik in der Sporthalle am Böllenfalltor mit dem SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg unter dem "schönsten Dirigenten der Welt" (BILD) Johannes A. Kalitzke (wofür das "A" steht: ich sage es nicht...) statt. Nach einem etwas sperrigen Werk von Vykintas Baltakas ("Poussla") bewies Misato Mochizuki ("Homebox" - damit hätte sie gerne zuhause bleiben können...), was für eine schlechte Komponistin sie ist. Manche Stellen klangen wie Rihm (nur in noch dümmer), andere Passagen des Quasi-Doppelkonzerts für Violine, Klavier und Orchester wie Hindemith (was den Geigenpart anbelangt). Am Ende mußte uns Wolfgang Rihm mit seinem 1995 sicherlich wieder schnell zu Papier gebrachten (toll, Wolfgang! *streichel*) Orchesterschinken "IN-SCHRIFT" (der Titel und das, was dazu im Programmheft steht, hat mit dem klingenden Ergebnis übrigens nichts zu tun) dann einmal mehr vorheucheln, daß er noch nicht zu den golfspielenden Opas gehört, sondern: na, Sie wissen schon... Überzeugt hat es mich nicht. Als instrumentatorische Übung war es recht gelungen. Dann gab es eine Pause. Und danach die Riesenüberraschung.
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