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Alle Artikel kategorisiert unter »Burkhard Friedrich«

Experimentelle Klänge beim Abschlusskonzert von KLANGRADAR in München

03.07.19 (Luisa Mergel) -
KLANGRADAR ist 2014 als Musikvermittlungsprojekt des Netzwerks Junge Ohren unter der künstlerischen Leitung von Burkhard Friedrich an Berliner Grundschulen gestartet und ermöglichte dort seither vielen Schulklassen die kreative Arbeit mit professionellen Komponistinnen und Komponisten. Die Kinder und Jugendlichen sollen dabei Klänge erforschen, selbst entwickeln und gemeinsam zeitgenössische Musik komponieren. Luisa Mergel berichtet vom und reflektiert über das Abschlusskonzert in der WhiteBOX im Münchener Werksviertel.

Musikmesse 2016 – Experimentelles Lernen im Musikunterricht

Finden Schüler zeitgenössische Musik genauso sperrig und stehen ihr so skeptisch gegenüber, wie Erwachsene dies oft tun? Burkhard Friedrich vom Berliner Projekt "KLANGRADAR", Silke Egeler-Wittmann vom Leininger-Gymnasium in Grünstadt und Christoph Gotthardt, Verantwortlicher für die Schülerkonzerte der Stadt Frankfurt am Main und Fachberater Musik am Staatlichen Schulamt, haben in ihrer Arbeit ganz klar die gegenteilige Erfahrung gemacht.

Gemeinsam Neuland betreten

01.03.16 (Till Dahlmüller) -
Knapp achtzig Kinder in drei großen Trauben, rot, grün und blau, füllen die Bühne der Akademie der Künste. Stille, Spannung – dann geht es los: Zwei fünfte und eine sechste Klasse führen an diesem Abend ihre Kompositionen auf, die sie kollektiv unter Anleitung der Komponistin Sofia Borges und des Komponisten Krystoffer Dreps sowie Heinz Weber und Assistentinnen entwickelt haben. Das partizipatorische experimentelle Berliner Musikvermittlungsprojekt „Klangradar“ hat drei Berliner Schulklassen für ein ganzes Schulhalbjahr in Labore für Klangforschung verwandelt.

Auf nördliches Programm gepolt

07.03.12 (Jörg Meyer) -
Kopfschütteln bei den skandinavischen Komponisten Chrichan Larson, Ivo Nilsson und Per Mårtensson beim Podiumsgespräch unter dem suggestivfragenden Titel „Neue Musik im Norden – Andere Traditionen, andere Freiheiten?“ am zweiten Tag der „kieler tage für neue musik“. Moderatorin Margarete Zander fragte sie, ob es etwas spezifisch „Nordisches“ in ihrer Musik gäbe, eine skandinavische Tradition, auf die sie sich bezögen oder bauten? Einsilbig eindeutige Antwort: „Nej“ – oder auch „No“, denn die drei sprechen Englisch, eben weil sich diese Komponisten Neuer Musik weniger als Skandinavier denn als (europäische) Weltbürger fühlen.

Gegenlärm aus dem Gameboy: Felix Kubin und das ensemble Intégrales in Esslingen

Eine Veranstaltung im Rahmen des Netzwerk Neue Musik unter dem Titel „The Art of Entertainment“: Das verspricht spannend zu werden. Umso mehr, wenn sie in einem Jugendhaus stattfindet und die Kompositionen „Renaissance Gameboy“, „the musicbox-final project“ und „Going to Hell“ heißen. Vor einem bunt gemischten Publikum spielten das ensemble Intégrales und Felix Kubin eine ganz neuartige, ebenso komplexe wie unterhaltsame Musik, die mit der klassischen „Neuen Musik“ des 20. Jahrhunderts so viel und so wenig zu tun hat wie mit dem Punkrock, der traditionell eher im Esslinger Jugendhaus Komma zu hören ist.
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