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Alle Artikel kategorisiert unter »Carl St. Clair«

Differenzen mit Homoki: Carl St. Clair verlässt die Komische Oper vorzeitig

10.05.10 (nmz-red/Regensburg, PM) -
Carl St. Clair, der Generalmusikdirektor der Komischen Oper Berlin, beendet seine Tätigkeit vorzeitig zum Ende der aktuellen Spielzeit. Dies teilte die Komische Oper in einer Presseerklärung mit und begründete den Schritt mit „künstlerischen Differenzen“ zwischen St. Clair und dem Intendanten Andreas Homoki.

Verlängerte Handlung: „Der Ring des Nibelungen“ aus Weimar auf DVD und Blu-ray

15.01.10 (Peter P. Pachl) -
Bevor sich Richard Wagner an die Ausführung des „Ring des Nibelungen“ machte, hatte er mit der Komposition der Heldenoper „Siegfrieds Tod“ begonnen, aus der später die „Götterdämmerung“ wurde. In Richard Wagners Kompositionsskizze singen Siegfried und Brünnhilde bei ihrem Abschied dieselben Worte wie in der Endversion, jedoch im Stile von Lohengrin und Elsa; nur die Nornen lassen – rückbezogen auf das frühe Schicksalslied vom Tannenbaum aus Wagners Rigaer Zeit – die späteren Dimensionen ahnen. Die­se ersten beiden Szenen von „Siegfrieds Tod“ wurden bereits wiederholt auf CD eingespielt (MGB CD 6156 und Guild GCD 7923).

Lear ist Jedermann: Hans Neuenfels’ inszeniert Reimanns „Lear“ an der Komischen Oper

23.11.09 (Peter P. Pachl) -
Im Vorjahr hatte ein wissenschaftliches Symposion in Salzburg die Frage der Figur des Todes auf der Bühne untersucht und war zu dem verblüffenden Ergebnis gekommen, dass die Zahl des personifizierten Darstellungen auf der Opernbühne überschaubar gering ist. Nun hat Hans Neuenfels dieser Reihe eine weitere Verkörperung hinzugefügt. In der zu Recht bejubelten Neuinszenierung von Aribert Reimanns „Lear“ an der Komischen Oper Berlin macht der Regisseur aus der Sprechrolle des Narren den Tod, oder besser: die noch seltenere Verkörperung einer Tödin, denn dargestellt wird sie von Neuenfels’ Ehefrau Elisabeth Trissnenaar. Und in Konsequenz der Bildfindungen verwundert es Insider kaum, dass König Lear ein bekanntes Arbeitskostüm des Regisseurs trägt.

Am offenen Herzen – Hans Neuenfels inszeniert „La Traviata“ an der Komischen Oper

24.11.08 (Peter P. Pachl) -
„Warnstreiks und Protestaktionen der deutschen Kommunal- und Staatsorchester“ kündigten Mitglieder des Orchesters der Komischen Oper, als Verkehrswacht kostümiert, am Premierenabend auf der Straße vor Berlins deutschsprachigem Opernhaus an und warben beim Publikum mit Flugblättern für ihre tarifliche Anbindung an den „öffentlichen Dienst“. Glücklicherweise kam es dann in der jüngsten Premiere selbst zu keinen weiteren Protestaktionen dieses Klangkörpers, der unter seinem neuen Generalmusikdirektor Carl St. Clair zu neuer Hochform auflaufen könnte.
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