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Alle Artikel kategorisiert unter »Claudio Monteverdi«

Orfeos düsterer Todestraum – Monteverdis „L’Orfeo“ mit Christian Gerhaher im Münchner Prinzregententheater

21.07.14 (Wolf-Dieter Peter) -
Keine Spur von arkadischem Thrakien: in düsterem Schwarz-Grau zeigt die Bühne von Patrick Bannwart einen Weltausschnitt nach einer Katastrophe, leere Holzpaletten am Rande, ein paar Müllhäufchen. Auch das „La Musica“-Engelchen von Angela Brower wirkt schon ein wenig zerzaust. Doch zu ihrer Ankündigung der Geschichte von Orpheus, dem begnadeten Sänger, wachsen aus den kleinen Müllhäufchen meterhohe Blumen empor – es ist das poetischste Bild der ganzen Inszenierung.

Wo bleibt der Klempner? – Claudio Monteverdis „L’incoronazione di Poppea“ im Palais Garnier in Paris

17.06.14 (Frieder Reininghaus) -
Die „Poppea“ ist eine durch die Musik getragene Handlung von Begierde und Macht (mehr als von Liebe und Güte) – ein doppelt historisches Werk und doch auch nicht nur geschichtlich fixiert. Gewiss: Geschichte ist auch im Nachhinein nicht nur schön und „positiv besetzt“, auch wenn sie in denkbar freundlichstem Licht gezeigt und die Grausamkeit beschönigt wird.

Klänge aus dem Nichts im gedanklichen Labryrinth – Uraufführung einer neuen Ochestrierung von Martinůs „Ariadne“ beim Jungen Forum Musik + Theater in Hamburg

18.11.13 (Peter P. Pachl) -
Originalität mit Innovation paaren die Musiktheateraufführungen im Jungen Forum Musik + Theater in Hamburg. Die Regieabsolventin der Theaterakademie Hamburg, Friederike Blum koppelte für ihre Abschlussinszenierung die aus Monteverdis „Arianna“-Oper einzige erhaltene Klage mit der Madrigal-Version desselben Komponisten und mit der 650 Jahre jüngeren, einaktigen Oper „Ariane“ von Bohuslav Martinů.

Verführungsspiele und Unterwasservereinigung – Leoš Janáčeks „Das schlaue Füchslein“, kombiniert mit Claudio Monteverdis „Tancredi e Clorinda”

20.10.13 (Peter P. Pachl) -
Immer häufiger sind klassische Partituren des Musiktheaters in neuem instrumentalen Gewand zu erleben. Zurückzuführen ist dies offenbar einerseits auf die Möglichkeit seitens der Verlage, bald ablaufende Schutzfristen zu verlängern andererseits auf solche Aufführungsstätten, an denen das komplette Orchester keinen Platz fände. Ein weiterer Ansatz erfolgte beim Jungen Forum Musik + Theater in Hamburg, wo – erarbeitet von einem Komponistenkollektiv – „Das schlaue Füchslein“ von Leos Janácek, in der orchestralen Reduzierung auf zwei Flügel, Marimba- und Vibraphon, Pauken und Flöte, seine Uraufführung erlebte.

Musiktheater-Rekorde: Monteverdis Opern-Trilogie in einer Neufassung von Elena Kats-Chernin an der Komischen Oper Berlin

17.09.12 (Peter P. Pachl) -
Da Claudio Monteverdis Opern nicht als originale Partituren überliefert sind, gab es von jeher viel Interpretationsspielraum hinsichtlich Orchestrierung, Tempo, Dynamik und Artikulierung. Die neuen drei Partituren von Elena Kats-Chernin entstanden parallel zu den 21-wöchigen Regieproben der Monteverdi-Trilogie an der Komischen Oper Berlin. Und dem klanglichen Raumempfinden der Kats-Chernin ist die Lachenmann-Schülerin im besten Sinne anzumerken. Ihre Bearbeitungen Monteverdis sind zumeist horizontal, aber auch vertikal gelungen; die fragmentarisch überlieferten kompositorischen Strukturen unterlegt sie stellenweise mit Jazz, Klezmer und Tango.

Rasanter Auftakt für Berliner Monteverdi-Marathon

17.09.12 (Angelika Rausch - dapd) -
Berlin - Mit einem zwölfstündigen Marathon des Barock-Komponisten Claudio Monteverdi (1567-1643) hat der neue Intendant der Komischen Oper Berlin, Barrie Kosky, am Sonntag seine erste Spielzeit eröffnet. Drei Opern Monteverdis standen von 11.00 bis 23.00 Uhr auf dem Programm, bei allen drei Werken führte der Australier auch selbst Regie. Fast 200 Künstler waren an dem Marathon beteiligt, darunter ein Großteil des neuen Sängerensembles der Komischen Oper.

Komische Oper Berlin führt Zwölf-Stunden-Musikmarathon auf

08.03.12 (Agentur - dapd) -
Berlin - Die Komische Oper Berlin hat für den 16. September einen eintägigen Aufführungsmarathon angekündigt. Von 11.00 bis 23.00 Uhr bringen mehr als 200 Akteure die gesamte Monteverdi-Trilogie mit den Opern "Orpheus", "Odysseus" und "Poppea" auf die Bühne, wie das Haus am Mittwoch mitteilte.

Karneval in Itaka: Fortsetzung des Kölner Monteverdi-Zyklus’ mit „Il Ritorno d’Ulisse in Patria“

26.02.12 (Peter P. Pachl) -
Die alternativen Spielstätten deutscher Opernhäuser erfreuen sich großer Beliebtheit, auch wenn der Zugang zunächst erschwert wird. Im Palladium, einer historischen Werkhalle im Mülheimer Schanzenviertel, gegenüber einer Mega-Disco, hat Bernd Mottl die Handlung von Claudio Monteverdis 1640 in Venedig uraufgeführtem Dramma per Musica in die Spießigkeit der Fünfzigerjahre verlegt und im Kölner Karneval angesiedelt. Konrad Junghänel hat die Partitur historisierend eingerichtet und führt sie mit dem „Gürzenich-Orchester Köln und Gästen“ zu einem runden Publikumserfolg.

Monteverdis Poppea an der Semperoper: Zustände wie im alten Rom oder Kein Komplott ohne Scheitern

07.04.11 (Michael Ernst) -
Italien im Jahr 1931 vor Berlusconi. Alles dreht sich um die Macht und die Eitelkeit und das kleine Ding am großen Mann. Es hat sich nicht viel geändert seitdem. Nur dass die mediale Vermittlung höfischer Skandale heute wesentlich schneller erfolgt. Stichwort Internet. Die Seitensprünge eines Nero etwa brauchten fast eineinhalb Jahrtausende, ehe sie auf die Opernbühne kamen. Erst zu 1643 schuf Claudio Monteverdi nach einem Libretto von Giovanni Francesco Busenello seine letzte Oper „L'incoronazione di Poppea“. In einer szenischen Deutung von Florentine Klepper hatte das in Venedig uraufgeführte Stück jetzt an Dresdens Semperoper Premiere.

Premiere von »L’incoronazione di Poppea« an der Semperoper Dresden

01.04.11 (PM) -
Dresden - Erstmals bringt die Cappella Sagittariana Dresden in ihrer jetzigen Zusammensetzung in der Semperoper Dresden eine Oper zur Aufführung. Am 2. April steht »L’incoronazione di Poppea« von Claudio Monteverdi in der Inszenierung von Florentine Klepper auf dem Spielplan.
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