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Alle Artikel kategorisiert unter »Claudio Monteverdi«

Monteverdis „L’Orfeo“, zeitgenössisch fortgeschrieben am Staatstheater Nürnberg

04.10.20 (Juan Martin Koch) -
Als erste Opernpremiere der neuen Saison hat Nürnbergs Staatsintendant Jens-Daniel Herzog als Regisseur Claudio Monteverdis „L’Orfeo“ auf die Bühne gebracht. Die gekürzte und stellenweise stark modernisierte Orchesterfassung stammt von Frank Löhr und Joanna Mallwitz. Hörenswert, findet unser Kritiker Juan Martin Koch.

Musiktheater beim Kunstfest Weimar: Laut glühend und verkopft

17.09.20 (Roland H. Dippel) -
Am Ende des Kunstfests Weimar 2020 standen eine von kaltem Gegenwartsgeist durchfurchte Monteverdi-Phantasie durch die freie Opernkompanie Novoflot und Bachs Bauernkantate als fetzige Session, bei der Bach, Flamenco und Jazz den Soundtrack zum finalen „Prosit!“ lieferte. Jubel gab es im Deutschen Nationaltheater vom 11. bis 13. September für beide Anlässe.

Unübersehbar #18 – nmz-Streaming-Empfehlungen vom 11.9. bis zum 17.9.2020

11.09.20 (Juan Martin Koch) -
Während das Konzertleben langsam erwacht, träumen die Dresdner Musikfestspiele nicht nur von einer fair bezahlten digitalen Bühne nebst Ticketverkauf, sie haben sie zusammen mit weiteren Partnern auch schon auf die Beine gestellt: Dreamstage. Das Musikfest Berlin bietet dagegen Teile seines Programms in Kooperation mit der Digital Concert Hall kostenlos in Live-Streams und zeitlich begrenzt verfügbaren Aufzeichnungen an. Beethoven und Rebecca Saunders stehen hier im Mittelpunkt, während sich die Stuttgarter Bachakademie in ihren neuen Podcasts mit Schütz und Monteverdi beschäftigt. Wach bleiben! [jmk]

Techno-Rave mit Monteverdi: „M‘Orpheo“ am Theater Regensburg

15.03.20 (Juan Martin Koch) -
Ausnahmezustand im Regensburger Velodrom: Damit nicht genug, dass außer Pressevertretern (mit Abstand verteilt auf der Galerie) und Theatermitarbeitern (im Parkett) kein Publikum bei der Premiere anwesend sein konnte; vor der Spielstätte läutete auch noch ein geheimnisvoller, weiß gewandeter Spielmannszug den Abend ein. Man durfte sich auf was gefasst machen.

Iván Fischer rekonstruiert erstmals die tragische Urfassung von Monteverdis „L´Orfeo“ im Teatro Olimpico in Vicenza

24.10.19 (Dieter David Scholz) -
Im vergangenen Jahr hat der renommierte Dirigent Iván Fischer das oberitalienische Vicen­za Opera Festival gegründet. Mit großem Risiko. Die Finanzierung ist noch immer nicht gesichert. Gleichwohl veranstaltet er nun im zauberhaften Teatro Olimpico aus dem Jahre 1585, erbaut von einem der berühmtesten Architekten der Renaissance, Andrea Palladio, dem ersten freistehenden überdachten Theatergebäude, das seit dem Ende der Antike in Europa errichtet wurde, zum zweiten Mal sein Festival. Für diese Saison sich hat Iván Fischer Claudio Monteverdis L’Orfeo zugewandt, allerdings hält er eine Überraschung bereit. Er hat die tragische Urfassung des Stücks rekonstruiert. Premiere war am 21. Oktober.

Odysseus strandet in Kirchheimbolanden

27.09.19 (Andreas Hauff) -
Wie kommt Odysseus, der Vielgereis­te, ausgerechnet nach Kirchheimbolanden? Die pfälzische Kleinstadt nahe dem Donnersberg hatte ihre große Zeit im 18. Jahrhundert. Doch langsam besinnt man sich zurück auf das barocke Erbe. Vorläufiger musikalischer Höhepunkt dieser Entwicklung ist ein „Integratives Opernprojekt mit Schülern aus aller Herren Länder“ nach Claudio Monteverdis Oper „Il ritorno d‘Ulisse in patria“.

Monteverdi und der Klimawandel

20.09.19 (Bernhard König) -
„Ich bin die Musik, die mit süßen Klängen jedes erregte Herz zu besänftigen weiß und – bald zu edlem Zorn, bald zur Liebe – die eisigsten Gemüter entflammen kann“. Es ist La Musica selbst, die mit diesen Worten eine Oper eröffnet, die in meinen Ohren zum Schönsten zählt, was die Menschheit hervorgebracht hat. Wir können den „Orfeo“ von Claudio Monteverdi hören, wann immer wir wollen – ein kleines Wunder. 400 Jahren hat diese Musik überdauert; fast die Hälfte davon schlummerte sie völlig unbeachtet, ungespielt und ungehört in Bibliotheken und Archiven. Heute ist sie in dutzenden Interpretationen abrufbar: so frisch und lebendig, als wäre sie eben erst entstanden, und zugleich so fremd und fern wie die Vergangenheit, aus der sie stammt. Wird man diese 400 Jahre alte Musik auch in 40 Jahren noch hören, genießen und verstehen? Wir alle – Musikerinnen und Musiker, Vermittlerinnen und Veranstalter – tun viel dafür, dass dies so sei. Viel Geld, Anstrengung und Kreativität haben wir in das Ziel investiert, den Nachwuchs an die großen Schätze der Musikgeschichte heranzuführen.

Monteverdis „Die Krönung der Poppea“ im Stile einer Commedia dell’arte in Kiel

12.06.19 (Arndt Voß) -
Nach der Premiere von Monteverdis „Die Krönung der Poppea“ in Hannover vor wenigen Tagen, gab es jetzt auch eine Premiere dieses späten Werks am Theater Kiel, geprägt von einer schlüssigen Inszenierung und von großer Sangeslust. Unser Kritiker Arndt Voß sah eine Aufführung, die gut ankam.

Monteverdis „Die Krönung der Poppea“ am Niedersächsischen Staatstheater Hannover

09.06.19 (Ute Schalz-Laurenze) -
In Claudio Monteverdis letzter Oper sind die Menschheitsfragen höchst aktuell, meint unsere Kritikerin vor Ort, Ute Schalz-Laurenze. Die Inszenierung von Ingo Kerkhoff setzt auf psychologische Deutlichkeit, das Sängerinnen-Ensemble überzeugt durchweg.

Offtheater als High Price Event – „A Monteverdi Project“ an der Staatsoper Berlin

19.11.18 (Peter P. Pachl) -
Die in den Rahmen der diesjährigen Barocktage der Staatsoper Unter den Linden eingebettete Uraufführung schafft den Chiasmus vom Off-Theater des Inhalts zum Prestigeobjekt in Form und Ausstattung: ein staatsopernadäquates High Price Event.
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