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Alle Artikel kategorisiert unter »Dean Power«

Konzept als fasriges Korsett – Verdis Schiller-Oper „I Masnadieri“ erstmals an der Bayerischen Staatsoper

09.03.20 (Wolf-Dieter Peter) -
„Der frühe Verdi“ ist ein besonderes Problemfeld des Opernrepertoires. Immer wieder werden Versuche unternommen, den Verdi-Klassikern auch einmal etwas selten oder nie Gespieltes an die Seite zu stellen. Zurecht wird dann auf eine exzellente Solistenbesetzung geachtet – und auch szenisch soll die Aufführung etwas Besonderes werden. Beim enormen Aufwand der „Räuber“-Neuinszenierung im Nationaltheater fragte sich unser Kritiker Wolf-Dieter Peter, welches Stück eigentlich gezeigt werden sollte.

Korngolds „Die tote Stadt“ wird im Münchner Nationaltheater gefeiert

19.11.19 (Wolf-Dieter Peter) -
Endlich! München, die einstige „Hauptstadt der Bewegung“, deren Theater sich eifrig den braunen Kulturbarbaren angedient haben, hat ein Spielplan-Defizit. Auch im Bereich des Musiktheaters ist die alles Staunen werte Phalanx von Komponisten, die schon lange vor 1933 widerlich abqualifiziert und dann nicht mehr gespielt wurden, lang und breit. Nach 1955 jetzt endlich eine Serie von Korngolds „Opernhit von 1920“ – doch die Freude unseres Kritikers Wolf-Dieter Peter blieb nicht ungetrübt.

Zeitlos modernes Geschlechterspiel – Münchens Gärtnerplatztheater mit zupackender „Cosi fan tutte“

14.06.15 (Wolf-Dieter Peter) -
Was wissen wir nicht alles über die Anziehung zwischen den Geschlechtern – von Ovid über Ariost zu den Rationalisten, über die Realisten zu Freud, aktueller „Partnerschaftsfachliteratur“ und heutigen Internet-Love-Börsen, weiter bis zum „Bunga-Bunga“ unserer Pseudo-Eliten. Da hätte Da Pontes Text allein, trotz überzeugend schöner Stellen, wenig Chancen – doch da gibt es eben die Musik dieses Wolfgang Amadeus Mozart …

Im Labor der Leidenschaften – Hans Neuenfels inszeniert erstmals Puccini in München

16.11.14 (Wolf-Dieter Peter) -
Eigentlich sollte es ein schöner Abend werden – wie die vorher, als Bumbry-Corelli in „Carmen“ sangen und Scotto-Bergonzi in „Traviata“… und dann neben dem jungen Tenorstar diese „alt“ aussehende Manon Lescaut. Für den Schlussakt in Louisianas Sandwüste waren große Planen über das Arena-Halbrund gezogen, Manon wankte herein – und nach wenigen Minuten erstarrten die 18.000 in der Arena di Verona.

Das Wrack fließt und klingt – Eine Boris Blacher-Rarität bei den Münchner Opernfestspielen: „Die Flut“

08.07.14 (Wolf-Dieter Peter) -
Der alternative Spielort einmal ganz anders: neben den teueren Aufführungen im Nationaltheater bietet die Bayerische Staatsoper in der Reithalle ein für normal verdienende Musiktheaterfreunde erschwingliches „anderes Festspielprogramm“. Diesmal zusätzlich auch die Reithalle selbst „anders“: in ganzer Länge leer geräumt; ein Orchesterpodium; ein paar Sitzbänke und viele Kissen für das Publikum, das sitzen, aber auch unter neun Video-Leinwänden flanieren kann – reizvoll.
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