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Alle Artikel kategorisiert unter »Domonkos Héja«

„Spiel so lange, bis dir die Rolle passt!“ – Donizettis „Don Pasquale“ in Augsburg

26.05.19 (Roland H. Dippel) -
Don Pasquale ist in Augsburg gutaussehend, sympathisch und trotzdem ein Lo(o)ser. Herausragender Pluspunkt der Premiere in der Staatstheater-Ersatzspielstätte martini-Park sind die Augsburger Philharmoniker mit schwungvoller und zum Glück nicht allzu fein gezwirbelter Italianità. Corinna von Rad versetzt Gaetano Donizettis späte und dekadente Commedia dell'arte-Figuren in das Ambiente einer Show, wo man mit normgerechten Lebensmaximen viel gewinnt. Fun first. Roland H. Dippel berichtet.

Tönend bunte Bilder zur Stadtgeschichte – Uraufführung eines „Fugger“-Musicals in Augsburg

01.07.18 (Wolf-Dieter Peter) -
Bremen hat seine klingenden Stadtmusikanten, Hameln seinen von Wilfried Hiller vertonten Rattenfänger. In Apolda und Rothenburg führen singende Nachtwächter durch abendliche Straßen. Da liegt es nahe, dass Augsburgs damaliger Weltstar Jakob Fugger auch die Bühne betritt – und um ihn abermals populär zu machen: in einem neuen Musical von Stephan Kanyar und Andreas Hillger.

Illusion des sicheren Lebens – Augsburgs Oper überzeugt mit „Tosca“ im Ausweichquartier

30.10.16 (Wolf-Dieter Peter) -
Im Mai saßen Intendantin Juliane Votteler als Dramaturgin und Regisseur Nigel Lowery in einer Endbesprechung zur „Tosca“-Neuinszenierung in der jetzigen Spielzeit. Votteler wurde zu einer „Rauch-Probe“ auf die Bühne gerufen – und kam mit der Botschaft zurück: Das Opernhaus muss wegen längst bekannter Mängel geschlossen und generalsaniert werden (siehe Artikel in der aktuellen NMZ-Druckausgabe). Mit „Tosca“ lud die Oper nun erstmals in das Ausweichquartier Schwabenhalle auf dem Messegelände.

Fall-Analyse eines Krankheitsbildes – Schostakowitschs „Lady Macbeth von Mzensk“ in Augsburg

17.04.16 (Wolf-Dieter Peter) -
„Um was Gutes zu erwischen, hilft nur Eins: Im Trüben fischen“ singt die korrupte Polizei im Werk von 1934. Stalin reagierte 1935 darauf: er ging in der Pause. Kurz darauf erschien in der „Prawda“ der berüchtigte Artikel „Chaos statt Musik“ – was folgte, ist ein besonderes Kapitel von „Politik und Oper“. Doch obiger Satz und viele andere Inhalte lassen Schostakowitschs Musikdrama leider auch sehr „heutig“ erscheinen.
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