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Alle Artikel kategorisiert unter »DSDS«

Hirn aus, Gas ein

24.11.20 (Sven Ferchow) -
Das Geistige kommt in dieser Pandemie zu kurz. Okay. Große Leuchten hat die Musikbranche ja nie hervorgebracht. Im Land der Dichter und Denker motzt(e) man zwar gegen Atomkraftwerke – dann wurden jene allerdings auf einen Truck gepackt und dienten der energetischen Versorgung der Europa-Tournee. Doch Tourneen gibt‘s gerade nicht. Folge: Zahlreiche Aufmerksamkeitsdefizitsyndrome und Übersprungshandlungen in der Popbranche. Eine Anamnese zweier Fälle.

Savior

15.04.20 (Sven Ferchow) -
Ich flippe aus. Was für eine Unverschämtheit von RTL. Werfen die Xavier Naidoo aus der DSDS-Jury. Grundlos. Wegen eines Videos? In dem er textet und singt. Ist ja eher bei Michael Wendler ein Vergehen. Bei Xavier ist dagegen alles nur ein großes Missverständnis. Sagt selbst Til Schweiger. Er stehe zu 100 Prozent hinter Xavier. Und Til steht immer, Gott sei Dank gnaden- wie gedankenlos, hinter allem. Und er kann sogar über ­Instagram nuscheln! Also.

Morgen mach ich deine Sandburg kaputt …

03.05.19 (Sven Ferchow) -
„… und deinen Eltern sag ich’s auch!“ Sie merken es bereits. Erneut muss der Kita-Klassiker bemüht werden. Aber dieses Mal ist es verdammt ernst. Die Definition „Drohung“ muss neu erfunden werden. Denn: Es brodelt in der hundsgemeinen heimischen Popszene. Beteiligt: Dieter Bohlen. Weiter involviert: Sängerin Namika. Die hatte 2015 einen erfolgreichen Song namens „Lieblingsmensch“. Okay, bei so einem Songtitel ist wohl einiges schief gegangen. Im Leben. Klingt eher nach „barfüßige Umweltaktivistin trifft Birkenstock tragenden Sozialpädagogen“. Egal. Das ist passiert:

Fischen beim Singen

29.11.18 (Sven Ferchow) -
Geiler „move“ von RTL. Nachdem die letzte DSDS-Jury“ komplett mit Nieten besetzt war, die inklusive Dieter Bohlen keiner kannte (Ella und Carolin Schießmichtot) beziehungsweise deren musikalisches Erbe sehr überschaubar war (Mousse T.), hat RTL die Faxen dicke. Ein Fachmann muss her. Nichts gegen Bohlen, aber den Regler am Mischpult hochziehen bekommt selbst der Wendler auf die Kette. RTL holt sich also Xavier Naidoo ins Boot. Moment. Kann man das in der aufgeheizten Stimmung noch sagen? „Ins Boot holen“? Oder ist man dann gleich ein Flüchtlingsgegner und wird direkt vom Stammtisch weg nach Lampedusa geschleift und von einer Flüchtlingsorganisation an einen gestrandeten Blauwal gekettet? Egal. RTL nimmt das große Besteck. Nicht Kollegah oder Farid Bang, die beiden ECHO-Pumpen. Nein. Direkt Xavier Naidoo.

Live at Stammheim

01.06.15 (Sven Ferchow) -
Sicher haben Sie an dieser Stelle schon bemerkt, dass mir nicht sehr häufig der Kragen platzt, der Gaul durchgeht oder ich das Wort „Skandal“ hitzköpfig in die Welt brülle. Doch selten ist mir der Kamm so geschwollen, wie bei der Kür des neuen „DSDS“-Siegers Severino. Schon der Name hat ja Potential. Da hätte RTL ruhig mal ins Mafia­stammbuch – besser Vorstrafenregis­ter – schauen dürfen. Monatelang wird da ein Krimineller (drei Wochen U-Haft) durch die Sendung geschleust, der sich demnächst wegen Betrugs vor Gericht verantworten muss. Nichts gehört? Dann aufgemerkt!

Brummen im Broilerwagen

02.10.12 (Sven Ferchow) -
2002. Daniel Küblböck wälzt sich wie eine angeschossene Schildkröte auf der DSDS-Bühne. Daneben, mit trauriger Clowns-Visage, das paralysierte Moderatorenpaar Hunziker und Spengemann, weil Heulkrämpfe prinzipiell Spengemanns Part und Prämisse für sein Engagement sind. Trotzdem. Alexander Klaws, im Moment des Sieges bereits vergessen und das Ticket für die Musical-Rente lösend, triumphiert als erster DSDS-Sieger.

Bohlen: «DSDS» kann man ohne Jury und Sprüche in den Müll schmeißen

12.10.09 (Agentur ddp) -
München - Musiker und Produzent Dieter Bohlen fühlt sich bestätigt durch die Entscheidung des Bundessozialgerichts, die seine Sprüche in der Castingshow «Deutschland sucht den Superstar» («DSDS») als Kunst einstufte. «Chapeau, wie die Richter das begründet haben: Sie haben erkannt, dass man ohne Jury und Sprüche die ganze Sendung in den Mülleimer schmeißen kann», sagte Bohlen in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin «Focus» laut Vorabbericht.

DSDS startet Castingtruck-Tour in Stuttgart - Nur wenige kommen zum Vorsingen

03.11.08 (Agentur ddp) -
Sabrina ist gut vorbereitet. In der einen Hand hält sie ihren Liedtext, in der anderen ihren Casting-Bogen. «Den Bogen brauche ich aber wahrscheinlich gar nicht», sagt die 20-Jährige sichtlich nervös und zückt ihren Ausweis für die Anmeldung. Im Internet hat sie den Bogen schon mal vorsorglich ausgedruckt und fein säuberlich ein Foto von ihr aufgeklebt - wer weiß, was so alles passiert. «Emotional Rollercoaster» von Vivian Green will Sabrina in Stuttgart einer Jury von «Deutschland sucht den Superstar» (DSDS) vorsingen. Erstmals sollen potenzielle Superstars in diesem Jahr für die Sendung auch mit einem Castingtruck gesucht werden. Den Auftakt machte am Montag Stuttgart.

„Wie die Jungfrau zum Kinde“ - von Thun wird Juror bei „Deutschland sucht den Superstar“

13.10.08 (nmz-ddp) -
München (ddp-nmz). Personal-Wechsel bei Deutschlands C-Promi-Produktionsfirma: Der Schau(?)-Spieler Max von Thun wird integriert. In der nächsten Staffel der RTL-Castingshow „DSDS“ hockt er neben Pöbel-Popper Dieter Bohlen und MTV-Frau Nina Eichinger in der Jury...

Zu viel ist doch zu wenig

01.06.08 (Sven Ferchow) -

Es gibt nichts Schlimmeres als einen jammernden deutschen Künstler. Es sei denn, die gesamte Waschlappentruppe rottet sich zusammen und jault miteinander. So geschehen am 25. April 2008. Über 200 dahin darbende Künstler, gebeutelt vom steuerlichen Joch der Scheinselbstständigkeit, veröffentlichten unter dem dynamischen Motto „Tag des geistigen Eigentums“ einen offenen Brief an Bundeskanzlerin Merkel. Grundtenor: Wir können uns pro Jahr nur noch einen Maybach leisten, weil das deutsche Volk zu Download-Piraten mutiert. 300 Millionen illegale und damit kostenlose Downloads, so eine von Musikindustrie-Lobbyisten kolportierte Zahl, gehen den Künstlern angeblich durch die ausgemergelten Händchen. Nun, das Geflenne ist nicht neu. Und weil die Kohle knapp wird, musste der Bundesverband Musikindustrie e.V. die Armuts-Kampagne finanzieren: ganzseitige Anzeigen in relevanten Printmedien; da dürften trotz vereinbarter Product-Placements (das moderne Skonto der Medienhäuser) ein paar Hunderttausender verbrannt worden sein.

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