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Alle Artikel kategorisiert unter »Sven Ferchow«

Die Alten müssen erst mal ran

18.02.19 (Sven Ferchow) -
Von alten und neuen Hasen: Sharon van Etten, Alice Merton, Herbert Grönemeyer, Papa Roach, Thunder.
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Sven Ferchow: Alles ist Pop

27.12.18 (Sven Ferchow) -
Rap, Emo-Rock, Grunge, Riff-Rock und Radio-Ramsch. Besonders hervorzuheben sind daher folgende Veröffentlichungen im Jahr 2018:

Musik ist unantastbar

06.12.18 (Sven Ferchow) -
Herzlichen Glückwunsch, liebe Amateurmusiker! Und vor allem Helikopter- Eltern! Da hat euch der BGH ja kurz vor Weihnachten einen frechen Freibrief an die noch ungestimmten Tröten geklammert. Musizieren ist also ein Grundrecht. Glaubt der BGH. Egal wer und egal wann. Jedem Brezensalzer steht es somit frei, ein Instrument zu lernen und zu üben. Unabhängig von Hautfarbe, Religion, Geschlecht und leider auch Talent. Um es grundrechtlich zu subsumieren. Was aber bedeutet das Urteil? Dass sämtliche Amateurfußballer 51 Wochen grölend durchs Dorf ziehen dürfen, um ihr Repertoire für den jährlichen Ballermann-Ausflug zu festigen („Geh doch zu Hause, du alte Scheiße, geh doch zu Hause komm nicht mehr“)?

Fischen beim Singen

29.11.18 (Sven Ferchow) -
Geiler „move“ von RTL. Nachdem die letzte DSDS-Jury“ komplett mit Nieten besetzt war, die inklusive Dieter Bohlen keiner kannte (Ella und Carolin Schießmichtot) beziehungsweise deren musikalisches Erbe sehr überschaubar war (Mousse T.), hat RTL die Faxen dicke. Ein Fachmann muss her. Nichts gegen Bohlen, aber den Regler am Mischpult hochziehen bekommt selbst der Wendler auf die Kette. RTL holt sich also Xavier Naidoo ins Boot. Moment. Kann man das in der aufgeheizten Stimmung noch sagen? „Ins Boot holen“? Oder ist man dann gleich ein Flüchtlingsgegner und wird direkt vom Stammtisch weg nach Lampedusa geschleift und von einer Flüchtlingsorganisation an einen gestrandeten Blauwal gekettet? Egal. RTL nimmt das große Besteck. Nicht Kollegah oder Farid Bang, die beiden ECHO-Pumpen. Nein. Direkt Xavier Naidoo.

Musik und Haltung(en)

14.11.18 (Sven Ferchow) -
Element Of Crime, Hans Söllner, Greta Van Fleet, Cat Power, Bosse.

Echte Musik

07.10.18 (Sven Ferchow) -
Neue Platten von: Eminem, Lenny Kravitz, Billy F Gibbons, Good Charlotte und Thrice.

Come together

26.09.18 (Sven Ferchow) -
Was los in D? Keine Hysterie mehr? Vor ein paar Monaten lief ein empörtes Volk mit Tollwut-Koteletten durch die Republik, weil die Kameraden Kollegah & Farid Bang mit ihren – hüstel hüstel – zuweilen humorlosen Texten den „Echo“ ruinierten. Was waren wir da alle hysterisch. Und jetzt? Kommt uns Paul McCartney im viagrapflichtigen Alter von 76 mit Schweinskram daher: Wenn den Beatles John & Paul langweilig war, kam es vor, dass sie gemeinsam masturbierten. Wo bleibt denn bitte jetzt DER Aufschrei? Also der der Entrüstung. Den anderen können Sie verschweigen. Will keiner hören. Da ist nix mit „#fünfgegeneinen“.

Geschmeidige Übergänge

08.09.18 (Sven Ferchow) -
Neues von Death Cab for Cutie, DORO, ME + MARIE, Gorillaz und Florence and the Machines.

Einfach sein

31.08.18 (Sven Ferchow) -
Es gibt Dinge, die passen nicht zusammen. Deutschland & Integration. Deutschland & Ost-Deutschland. Und: Deutschland & Popmusik. Beweis: Bei einer Sommerumfrage von BAMS und YouGo (kübeln Sie ruhig ins Waschbecken) landete Silbermond auf Platz 1, Unheilig auf 2 und Grönemeyer auf 3. Es folgten Mark Forster, Xavier Nai­doo, Sarah Connor, Max Giesinger, Marius Müller-Westernhagen, Andreas Bourani und Tim Bendzko. Wenn Sie Optionen zur obigen Kübelei haben, bitte gerne. Oder einfach laufen lassen. Dass fünf der Genannten tot sind, also künstlerisch tot, und die anderen fünf – unterstellt man Popmusik die Kraft des Aufruhrs – weniger emotionslos sind als der ehemalige Goldhamster meines Bruders, der durch einen schmissigen Sprung vom Balkon-Sims den Freitod wählte, lässt tief in die triste, traurige, trübe deutsche Seele blicken. Erschwerend: Ohne Fußball-WM oder -EM (Bourani 2014 – „Ein Hoch auf uns“, Mark Forster 2016 – „Wir sind groß“, Giesinger 2016 – „80 Millionen“) wären einige Harmoniebolzen ja gar nicht existent.
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