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Alle Artikel kategorisiert unter »Elena Zhidkova«

Divergierende Erzählebenen: Tobias Kratzer inszeniert „Tannhäuser“ bei den Bayreuther Festspielen [Nachtrag]

26.07.19 (Peter P. Pachl) -
Mit Bravos und Buhs ist Tobias Kratzers Inszenierung des „Tannhäuser“ bei den Bayreuther Festspielen aufgenommen worden. Unser Rezensent Peter P. Pachl sah eine unterhaltsame Aufführung, bei der die verschiedenen Erzählebenen nicht immer zueinander finden wollten, hörte gute Sängerleistungen und ein wenig überzeugendes Dirigat Valery Gergievs.

Mit norwegischem V-Effekt: Bergs „Wozzeck“ an der Deutschen Oper Berlin

06.10.18 (Peter P. Pachl) -
Man stelle sich vor: Verdis „Aida“ in Rom, von einem deutschen Regisseur inszeniert, und jeder Handlungsträger ist mit einem Deutschlandfähnchen in der Hand oder am Anzug bestückt, alle in bayerischer Tracht – der Skandal wäre nicht auszumachen. Anders in Berlin, wo 1925 Alban Bergs „Wozzeck“ an der Staatsoper herauskam und wo jetzt in der Deutschen Oper eine Neuinszenierung Büchners Handlung radikal nach Norwegen verlegt: keinerlei Widerspruch beim Publikum.

Auf der Flucht – Nagano und Thalheimer starten mit „Les Troyens“ im Hamburg

20.09.15 (Joachim Lange) -
Man hätte ja gerne gejubelt. So wie der eine penetrante Claqueur es immer wieder mit seinen Bravo-Zwischenrufen tat. Wobei die immer mehr die Funktion des Wachhaltens übernahmen. Dabei sind gerade die „Trojaner“ das Stück der Stunde. Was Karthagos Königin Dido da über Flucht und Asyl verlauten lässt, klingt wie Kanzlerinnen O-Ton. Und wer über den Hauptbahnhof in Hamburg anreist, könnte meinen, dass hier gerade die flüchtenden Trojaner landen, wie im zweiten Teil jener Grand Opéra, die Berlioz selbst nie komplett auf der Bühne erlebt hat.
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