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Alle Artikel kategorisiert unter »Emily Dorn«

Ein starkes Stück Musiktheater – Giselher Klebes „Der jüngste Tag“ in Detmold

Als deutscher Komponist des 20. Jahrhunderts hat sich Giselher Klebe schon als junger Mann durchaus einen Namen gemacht, erhielt er doch etliche renommierte Preise und war gleich zwei Mal als Stipendiat in der Villa Massimo. 1957 begann er seine Lehrtätigkeit an der damaligen „Nordwestdeutschen Musikakademie“ in Detmold, an der er mehr als 30 Jahre lang wirkte und auch nach seiner Emeritierung als Professor im Jahr 1990 weiterhin etliche Schüler*innen unterrichtete. Die Detmolder Hochschule nicht weniger als das Landestheater Detmold widmen sich immer wieder Klebes Oeuvre. So geriet etwa die Uraufführung der letzten von Klebe vollendeten Oper „Chlestakows Wiederkehr“ (nach Nicolai Gogols Roman „Der Revisor“) im Jahr 2008 zu einem großen Erfolg. Jetzt brachte Regisseur Jan Eßinger die 1980 entstandene Oper „Der jüngste Tag“ heraus.

Musik in Farbe und Oper in Bildern: Hindemiths „Mathis der Maler“ in Dresden

02.05.16 (Michael Ernst) -
Eine musikalische Wiedergutmachung? Dresdens Semperoper hat nun endlich – als lokale Erstaufführung – „Mathis der Maler“ von Paul Hindemith herausgebracht. Ein Werk, das in den Anfangsjahren des Nazi-Regimes entstand, in Hitler-Deutschland nicht aufgeführt werden durfte, 1938 in Zürich herauskam und erst 1946 in Stuttgart gezeigt wurde. Ein sperriges, ein spannendes Stück; ein Werk mit Geschichte.

Tod oder Leiden – Dresden zeigt Viktor Ullmanns „Kaiser von Atlantis“

21.02.16 (Michael Ernst) -
Die Theresienstädter Kammeroper ist auch siebzig Jahre nach ihrem Entstehen ein wichtiges Zeitstück. Michael Ernst hat die Premiere an der „Semper 2“ miterlebt.

Die Stimme der Natur: „Der Wildschütz“ an der Semperoper

12.10.15 (Michael Ernst) -
Die Dresdner Semperoper ist ein seriöses Haus. Aber auch da darf gelacht werden. Zuletzt geschah das vor reichlich zehn Jahren, als der Meißner CDU-Politiker Matthias Rößler um eine halbwegs verständliche Aussprache des Opernwettbewerbs namens „Competizione dell'Opera“ rang. Die Stimme der Natur – hier: der sächsischen Mundart – sorgte für vergnügliches Stottern bei diesem ach so schwierigen Titel.

„Le nozze di Figaro“ – Mozart modern: Viel Farbe und (zu) flotte Tempi an der Semperoper

24.06.15 (Michael Ernst) -
„Le nozze di Figaro“ im Jahrhundertblick – die Regie von Johannes Erath und das Dirigat von Omer Meir Wellber ergänzen sich auch da, wo sie sich widersprechen. Warum soll es in der Oper nicht auch mal Theater geben?
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