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Alle Artikel kategorisiert unter »Gideon Davey«

Der Fanatismus behält das letzte Wort – Marc Minkowski und David Alden sorgen mit Halévys „La Juive“ in Genf für einen großartigen Saisonauftakt

19.09.22 (Joachim Lange) -
Dass Fromental Halévys (1799–1862) „La Juive“ einer der Exemplare der Grand Opéra ist, die in den letzten Jahrzehnten die Renaissance der Gattung quasi mit anführt, hat natürlich nicht nur mit der Qualität der exzellenten Musik, sondern auch mit der unabgegoltenen Dringlichkeit der Geschichte zu tun. Eugène Scribes Libretto, in dem das Ganze 1414 am Rande eines Konzils in Konstanz spielt, mochte zunächst als Vorlage zu historischer Prachtentfaltung auf der Bühne taugen.

Physischer Irrsinn, digitale Happiness: Händels „Orlando“ in Halle

31.05.22 (Roland H. Dippel) -
„Händels zukunftsweisende Oper mit Orlandos großartiger Wahnsinnsszene und den Stoff durchreißenden Orchester-Rezitativen nutzt Halles Opernintendant Walter Sutcliffe für einen bizarren Sittenspiegel von Online-Idealen und physischen Störfällen mit schwarzhumorigem Empörungspotenzial.“ Es geht rund in Halle zur Eröffnung der Händelfestspiele 2022, findet unser Kritiker Roland H. Dippel.

Keine Chance für die Liebe – Ignacy Jan Paderewskis „Manru“ an der Oper Halle ausgegraben

20.03.22 (Joachim Lange) -
Es gehört zu den Eigentümlichkeiten der Rezeptionsgeschichte, dass eine Inszenierung der Oper „Manru“ von Ignacy Jan Paderewski heute nur als ambitionierte Ausgrabung auf einen Spielplan kommt. Nicht nur in Deutschland – aber da besonders.

Die mit dem Feuer spielen – Georg Friedrich Händels „Hercules“ bei den Händelfestspielen in Karlsruhe

27.02.22 (Joachim Lange) -
Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft – das ist einer von den flotten Sprüchen, die trotzdem stimmen. Bei Georg Friedrich Händel geht es in seinem Oratorium „Hercules“ um einen exemplarischen Fall von Eifersucht.
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