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Alle Artikel kategorisiert unter »Gottfried von Einem«

Ausgeliefert … – Gottfried von Einems „Der Prozeß“ bei den Salzburger Festspielen

17.08.18 (Joachim Lange) -
Zu dieser konzertanten Aufführung von Gottfried von Einems Kafka Oper „Der Prozeß“ muss man sich die beiden exzellenten Produktionen hinzudenken, die die Staatsoper Wien mit „Dantons Tod“ und das Theater an der Wien mit dem „Besuch der alten Dame“ aus Anlass des einhundertsten Geburtstags des Österreichers in der zu gerade zu Ende gegangenen Spielzeit herausgebracht haben.

Melodram mit Dynamit – Von Einems „Der Besuch der alten Dame“ in Radebeul

28.05.18 (Roland H. Dippel) -
Mit der Produktion von „Der Besuch der alten Dame“, ihrer Hommage zum 100. Geburtstag von Gottfried von Einem, bestätigen die Landesbühnen Sachsen einmal mehr Anspruch und vitales Leistungsvermögen. In den Hauptrollen dieser perfiden Komödie, die hier zur eindrucksvoll bösen „Opéra noire“ wird, erlebt man die beiden großartigen Sängerdarsteller Stephanie Krone und Paul Gukhue Song.

Wie Historiengemälde – zwei Gottfried-von-Einem-Premieren in Wien

27.03.18 (Benedikt Leßmann) -
Mit gleich zwei Opernpremieren im Abstand von einer guten Woche begeht Wien den hundertsten Geburtstag des Komponisten Gottfried von Einem. Die Produktionen überzeugen nicht zuletzt dank der starken Texte von Büchner und Dürrenmatt. Ob sie nachhaltige Wirkung entfalten, muss fraglich bleiben.

Magdeburg feiert Gottfried von Einems 100. Geburtstag mit „Dantons Tod“

01.02.18 (Roland H. Dippel) -
Für die Salzburger Festspiele musste nach dem Zweiten Weltkrieg ein neues Werk die notwendige Wende und Rehabilitierung aus den Verstrickungen im Nationalsozialismus bringen: Das gelang mit der Oper „Dantons Tod“, die der damals unbekannte Gottfried von Einem (1918-1996) schon im untergehenden „Dritten Reich“ begonnen hatte und die im August 1947 zum Sensationserfolg wurde. Die Oper Magdeburg stellt das Werk zur Diskussion. Das Blutbad gerät musikalisch brillant und szenisch kühl. Trotzdem bestätigt dieser Kraftakt die hohe Qualität des Theaters.

Der hellwache Verwandlungskünstler

31.01.18 (Christoph Schlüren) -
Am 24. Januar beging Wien den 100. Geburtstag von Gottfried von Einem (1918–96). Die meisten kennen Einem als höchst erfolgreichen Opernkomponisten („Dantons Tod“ nach Büchner, „Der Prozess“ nach Kafka, „Der Zerrissene“ nach Nestroy, „Der Besuch der alten Dame“ nach Dürrenmatt und „Kabale und Liebe“ nach Schiller), doch die wenigsten kennen seine Musik. Nicht nur, dass seine späteren, weniger aufsehenerregenden Opern keineswegs uninteressanter wären („Jesu Hochzeit“, „Tulifant“ und „Lucifers Lächeln“, allesamt auf Libretti seiner Frau Lotte Ingrisch), man hat ihn – der einst in den Konzertsälen der Welt rauf und runter gespielt wurde als Schöpfer von Orchester- und Kammermusik komplett vergessen. Und auch die 19 feingeistigen Liederzyklen sind kaum noch irgendwo zu hören. Insofern hat ein Jubiläum, auch wenn es meist nur den Jublern dient, etwas Gutes, da es zu erneuter Beschäftigung anstoßen kann.

„Reiz naiver Geistigkeit und keine Rezepte“ – Zum 100. Geburtstag von Gottfried von Einem

24.01.18 (Christoph Schlüren) -
Wer kennt heute Gottfried von Einem? Ja, der Name ist Kennern geläufig, und erfahrene Musiktheater-Routiniers werden sofort seine zu Lebzeiten sensationell erfolgreichen Opern aufzählen: ‚Dantons Tod‘ nach Büchner, ‚Der Prozess‘ nach Kafka, ‚Der Zerrissene‘ nach Nestroy ‚Der Besuch der alten Dame‘ nach Dürrenmatt, ‚Kabale und Liebe‘ nach Schiller – das ist in der Tat eine in der Nachkriegszeit einmalige, erstaunliche Erfolgsserie höchst gelungener, für den Kenner wie für den Belcanto-Liebhaber ergiebiger Würfe, die von 1947 bis 1976 über drei Jahrzehnte den Namen des Komponisten als stets für Überraschungen guten Erfolgsgaranten auf den großen Bühnen repräsentierten.

Nach langer Zeit nachgeholt – Gottfried von Einems Oper „Jesu Hochzeit“ am Ossiacher See und Bertolt Brechts Koloman-Wallisch-Kantate an der Mur

07.08.16 (Frieder Reininghaus) -
Zwei Landpartien. Die aktuelle führt zum Carinthischen Sommer. Das Kärntener Festival orderte in den 1970er Jahren beim damals erfolgreichen österreichischen Opernkomponist ein neues Stück. Gottfried von Einem hatte 1947 die Büchner-Oper „Dantons Tod“ zu den nach den Jahren der NS-Kontaminierung wiedereröffneten Salzburger Festspielen beigesteuert und 1953 am selben Ort den „Prozeß“ (nach Kafka). 1971 beglückte er die Wiener Staatsoper mit dem „Besuch der alten Dame“ und schloss, gestützt auf Friedrich Dürrenmatts Libretto, zur politisch-gesellschaftlichen Gegenwart auf. Im Ossiacher Stiftshof sollte dann vor vier Jahrzehnten „Jesu Hochzeit“ herauskommen – aus gegebenen Umständen eine Kirchenoper.

Buch-Tipps 2013/12

08.12.13 (Michael Wackerbauer) -
Wolfgang Hattinger: Der Dirigent. Mythos – Macht – Merkwürdigkeiten +++ Carsten Stober: Musikszene 2.0. Exemplarische Analysen zu internetbasierten Beziehungen zwischen semiprofessionellen Bands und ihrem virtuellen Publikum +++ Gottfried von Einem: „Du und ich sind ein Einfall“. Briefe an Andrea, hrsg. v. Andrea von Wiedebach

Große Szenen, schlüssig inszeniert: Gottfried von Einems „Dantos Tod“ in der Neuen Oper Wien

05.10.10 (Michael Kube) -
Wien ist immer eine Reise Wert – kulinarisch und kulturell. Dabei muss es nicht immer die Staatsoper sein. Die Szene ist weitaus vielfältiger – auch Dank der experimentierfreudigen „Neuen Oper Wien“, die nun mit Gottfried von Einems „Dantons Tod“ überraschte – doch auch 63 Jahre nach der Salzburger Uraufführung (1947) hat das Werk nichts von seiner Kraft verloren.
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