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Alle Artikel kategorisiert unter »Heinrich Kaminski«

Uraufführung von Heinrich Kaminskis früher „Suite für großes Orchester“ in Winterthur

05.10.19 (Christoph Schlüren) -
Heinrich Kaminski (1886-1946) war einer der ganz großen deutschen Komponisten der Epoche der anbrechenden Moderne. In den 1920er Jahren stand dies in der musikalischen Öffentlichkeit außer Frage, doch die Machtergreifung Hitlers änderte auch hier alles, und Kaminski wurde als Vierteljude zur unerwünschten Person im kulturellen Leben. Seine Musik war dadurch nicht verboten, aber verpönt, und nur wenige, wie in Rostock der als Komponist nicht minder bedeutende, in der Endphase des Zweiten Weltkriegs gefallene Heinz Schubert (1908-45), zeigten noch die Courage, Musik Kaminskis in ihren Konzerten zu bringen.

Seine Zeit kommt jetzt: Hervorragende Ersteinspielung von Heinrich Kaminskis „Werk für Streichorchester“

16.07.12 (Christoph Schlüren) -
Im Jahr 2004 ging das Orchestre des Régions Européennes unter der Leitung von Konrad von Abel nach einer intensiven Einstudierungsphase auf eine Tournee unter dem Titel ‚Vom Unendlichen’, die Werke von Heinrich Kaminski und seinen Schülern Heinz Schubert und Reinhard Schwarz-Schilling umfasste. Damals wurde als Hauptwerk Kaminskis ‚Werk für Streichorchester’ gegeben, und in der ‚Welt’ erschien ein Artikel von Volker Tarnow, der die Genialität des vergessenen Großmeisters pries und auf seinen späten Durchbruch hoffte.

Faust, Prometheus und andere Polaritäten

31.10.11 (Albrecht Dümling) -
Anregende Ideen und Querverbindungen gab es in Hülle und Fülle. Als Ausgangsidee seiner Programmkonzeption stellte Winrich Hopp, seit fünf Jahren Künstlerischer Leiter des Musikfests Berlin, den Dualismus von Klavier und Stimme, von Schlag oder Laut, Punkt oder Linie dar. Ihn sah er verkörpert im Gegensatz zwischen dem Tastenlöwen Franz Liszt und dem gesangsverliebten Richard Wagner. Diese Polarität ergänzte er noch, teilweise auch nur subkutan, um zwei grundlegende Mythen der europäischen Kulturgeschichte: Faust und Prometheus.

Ohne Reißbrett: das Casal Quartett mit Larsson und Kaminski in München

24.11.09 (Tobias Hell) -
Mehr noch als ihre vielen Geschwister ist die Musik eine Kunst, die direkt an unsere innersten Gefühle appelliert. Vielleicht ist es ja gerade deshalb oft so schwer dafür die richtigen Worte zu finden oder gar objektiv über sie zu diskutieren. Gerade bei der zeitgenössischen Musik, die nicht immer sofort ins Ohr geht, scheint jedoch nach wie vor eine offensive Taktik gefragt um dem Publikum seine Berührungsängste zu nehmen und Neues zu erklären. Die Bayerische Akademie der schönen Künste praktiziert dies unter anderem mit ihrer Reihe „Kammermusik im Dialog“, zu der sich jetzt Hakan Larsson in der Münchner Residenz den Fragen von Moderator Christoph Schlüren stellte.
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