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Alle Artikel kategorisiert unter »Hochschule für Musik Mainz«

Musikstudium – grenzenlos

30.11.20 () -
Nicht nur wegen der Pandemie war es bislang für europäisch gesinnte Musiker*innen eher schwierig, grenzüberschreitend zu studieren. Seit diesem Studienjahr bieten die Johannes Gutenberg-Universität in Mainz und die École Supérieure de Musique Bourgogne-Franche-Comté gemeinsam integrierte Studiengänge an, die die unterschiedlichen pädagogischen Ausbildungskulturen zu einem diversifizierten Vollstudium mit zwei grenzübergreifend anerkannten Abschlüssen verbinden.

Mainz wird europäischer Jazz-Hub

30.11.20 () -
Im kommenden Jahr 2021 startet an der Hochschule für Musik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz mit dem „Jazz Campus Mainz“ ein internationales, künstlerisches Coachingprogramm auf höchstem Niveau. Ermöglicht wird dieses hochkarätige, zunächst auf fünf Jahre angelegte Programm durch ein Fellowship des Gutenberg Forschungskollegs für den Leiter der Abteilung für Jazz und Populäre Musik und international renommierten Jazzpianisten Univ.-Prof. Sebastian Sternal.

Ein Neubau für die Musik

09.05.18 () -
Im Sommer 2018 steht für die Hochschule für Musik Mainz ein freudiges Jubiläum an: 10 Jahre liegt der Umzug aus den veralteten, provisorischen Räumlichkeiten in das neu errichtete Gebäude auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität dann bereits zurück. Das neue Haus wurde grundlegend konzipiert für die Bedürfnisse einer Musikhochschule, ist ästhetisch anspruchsvoll, offen, lichtdurchflutet und hat ein ausgeklügeltes Akustik-Konzept – knapp 3.000 m2 Nutzfläche, mit denen der Neubau der universitären Musik eine würdige Heimstätte bietet. Grund genug für die Hochschule für Musik Mainz, das zehnjährige Jubiläum in diesem Gebäude zum Anlass zu nehmen, diese Dekade Musikausbildung Revue passieren zu lassen und Schlaglichter auf das zu setzen, was sie besonders macht.

Neue Impulse für Mainzer Musikpädagogik

01.12.16 (Anne Steinbach) -
Der achtsemestrige Studiengang „Elementare Musikpädagogik“ mit dem Abschluss „Bachelor of Music“ vermittelt den Studierenden eine Doppelqualifikation mit der Lehrbefähigung im Hauptfach Elementare Musikpädagogik (EMP) sowie in einem weiteren künstlerischen Hauptfach, also Instrument oder Gesang. Durch eine intensive Kooperation zwischen der Hochschule für Musik Mainz und dem Peter-Cornelius-Konservatorium der Stadt Mainz (PCK) wird ein besonders praxisnahes Studium gewährleistet. Die neuberufene Professorin für EMP, Prof. Dr. Anne Steinbach (geb. Weber-Krüger), und Bianca Dell, Leiterin des Fachbereichs EMP am PCK, im Gespräch über den neuen Studiengang.

Auf dem schwierigen Weg, Max Reger zu verstehen – Kurzfestival zum Gedenkjahr in Mainz

25.11.16 (Andreas Hauff) -
Vor gut hundert Jahren starb Max Reger, seinerzeit als großer Komponist ebenso anerkannt wie umstritten. Im Kreis um Arnold Schönberg etwa wurde er oft gespielt. 2016 hat das Reger-Gedenkjahr in den Konzertprogrammen wenig Spuren hinterlassen, außer bei den Organisten, die das Werk eigentlich stets geschätzt und gepflegt haben. Mit einem „Reger-Kurzfestival“ unter dem Motto „Max Reger – umstrittenes Genie“ versuchten in Mainz der Bach-Chor und die Hochschule für Musik eine erneute Annäherung.

Musikalische Lebensfragen: Emilio de Cavalieris „Spiel von Seele und Körper“ mit Ergänzungen von Klaus Lang in Frankfurts Bockenheimer Depot

03.07.13 (Wolf-Dieter Peter) -
Die Anfänge der Oper in der Florentiner Camerata sind relativ gut erforscht und von Liebhabern und Spezialisten der „Alten Musik“ rekonstruiert und aufgeführt worden. Auch die damalige geistliche Musik wollte von den Errungenschaften des musikalischen Dramas profitieren: dessen emotionale Wirkung sollte speziell für die Gegenreformation genutzt werden. Genau dafür hat der zwischen Florenz und Rom pendelnde Emilio de Cavalieri seine „Rappresentazione di Anima e di Corpo“ geschrieben, die 1600 in einer römischen Kirche uraufgeführt wurde: Seele und Körper fragen nach dem „richtigen Leben“ – denn einerseits verfliegt die Zeit, andererseits locken in der Welt Lust und Gold und Ruhm und Macht, allessamt „vanitas vanitatum“ aus christlicher Sicht.

Auf der Suche nach einer anderen Moderne: „Eurovisionen“ blicken an der Mainzer Musikhochschule gen Norden

15.05.13 (Andreas Hauff) -
Viereinhalb Jahre nach der Einweihung des Neubaus auf dem Mainzer Universitätscampus hat sich der Rote Saal der Mainzer Musikhochschule als wichtige Konzertstätte etabliert – nicht nur innerhalb der Stadt. Im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz, der dieses Jahr unter dem Motto „Eurovisionen“ steht, luden die Mainzer Virtuosi und der Förderverein MING/MCM zu einem Konzert unter dem Titel „Europa von Nordosten nach Nordwesten“. Mittendrin eine Uraufführung: Eine Romanze des 1960 geborenen englischen Komponisten Peter Seabourne.

Klang und Bild: „Music 4 Eyes & Ears“ an der Musikhochschule Mainz

26.02.13 (Andreas Hauff) -
Welche Perspektiven gibt es für die zeitgemäße Weiterentwicklung der Musik, für ihre gesellschaftliche Relevanz, für Existenz und Sinnsuche junger Künstler? Fragen wie diese werden im Konzert- und Hochschulbetrieb eher selten gestellt. Doch Anne Shih, Violinprofessorin an der Mainzer Musikhochschule, sprach sie in ihrem Nachwort zum Gastspiel der kanadischen Pianistin Megumi Masaki an – und stellte das ungewöhnliche Programm “Music 4 Eyes & Ears“ damit zugleich in einen größeren Rahmen.

Die Mainzer Hochschule für Musik entdeckt Louis Spohrs Oratorium „Die letzten Dinge“

12.08.09 (Andreas Hauff) -
Die Offenbarung des Johannes gehört zu den eher unbeliebten Vorlagen für geistliche Vokalmusik. Am verbreitetsten unter diesen Raritäten ist Franz Schmidts „Das Buch mit sieben Siegeln“. Doch auch Louis Spohr (1784-1859), einer der weniger bekannten Jubilare des Jahres 2009, hat sich kompositorisch mit der Apokalypse befasst. Sein Oratorium „Die letzten Dinge“ wurde 1826 in der Kasseler Lutherkirche uraufgeführt. In Mainz nahmen sich Chor und Orchester der Hochschule für Musik unter Prof. Ralf Otto des vergessenen Werkes an.
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