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Alle Artikel kategorisiert unter »Il Trovatore«

Geschlossener Raum für rasende Gefühle – Verdis „Il Trovatore“ an der Oper Köln

Will Humburg dirigiert in Köln einen Verdi, der das Publikum in die Sitze drückt, weite dynamische Gegensätze aufspannt und das Orchester zu einem Vehikel macht, das durch große Gefühle rast. Über Tcherniakovs Interpretation dieser „Geschlossenen Gesellschaft“ lohnt es sich jedenfalls nachzudenken; Giuseppe Verdi hätte das vermutlich ganz gut gefallen, meint unser Kritiker Christoph Schulte im Walde.

Anna Netrebko bei Salzburger Festspielen gefeiert

10.08.15 (dpa) -
Salzburg - Die Salzburger Festspiele haben am Samstagabend einen gesellschaftlichen und künstlerischen Höhepunkt erlebt. Mit tosendem Beifall und Bravorufen quittierte das Publikum im ausverkauften Großen Festspielhaus den Auftritt der russischen Diva Anna Netrebko in einer Wiederaufnahme von Giuseppe Verdis «Il Trovatore» («Der Troubadour»).

Nachts im Museum – Verdis „Il Trovatore“ wird in Salzburg zur Anna Netrebko Show

11.08.14 (Joachim Lange) -
Dass die Salzburger Festspiele ein Problem haben, ist nicht zu übersehen. Die Zeiten, in denen einem hartnäckige Fans mit „Suche Karte“ -Schildern in der Hofstallgasse oder vor dem Landestheater entgegen kamen, sind längst vorbei. Dieser Eindruck wird verstärkt, wenn man liest, wie Alexander Pereiras Expansionskurs die Festspiele und die Stadt zu überfordern beginnt. Besonders schmerzlich ist das, wenn man bspw. die freien Plätze beim Liederabend von Anja Harteros im Haus für Mozart registrieren muss.

René Magritte im Spiel-Baukasten – Philipps Stölzls Inszenierung von Giuseppe Verdis „Il Trovatore“ an der Staatsoper Berlin

30.11.13 (Peter P. Pachl) -
PR-technisch hochgekocht, wurde die Neuinszenierung des „Trovatore“ mit den Gesangsstars Anna Netrebko und Placido Domingo mit Spannung erwartet, aber nur partiell eingelöst. Philipp Stölzl als Regisseur und Bühnenbildner (letzteres zusammen mit Moritz Reinhardt) siedelt die krude Handlung von Verdis beliebtester Oper in einem Spielbaukasten an.

Anja Harteros triumphiert, Olivier Py scheitert: Verdis „Il Trovatore“ zur Eröffnung der Opernfestspiele in München

28.06.13 (Juan Martin Koch) -
Nachdem Jonas Kaufmann alias Manrico am Ende der kleinen Pauseneinlage vor den Augen des auf seine Plätze zurückkehrenden Publikums nach allen Regeln der Zauberkunst zersägt worden war, konnten Zweifel aufkommen: Würde er derart geschwächt seine beiden troubadouralen Cs im dritten Akt herausbringen können? Er konnte. Und Olivier Py? Würde er seiner pretentiösen, material- und bewegungsfixierten Regie noch eine neue Wendung geben können? Er konnte nicht.

Geister aus dem Erinnerungsschrank: Balázs Kovalik verschlampt Verdis „Il Trovatore“ in Nürnberg

06.10.12 (Juan Martin Koch) -
Eine Inszenierung, in der die Beziehung zu einer Schaufensterpuppe die einzige halbwegs herausgearbeitete Personenkonstellation ist, hat ein Problem. In Bálazs Kovaliks Nürnberger „Trovatore“ ist es der Graf Luna, der sich auf diese Weise Ersatz für die unerreichbare Leonora schafft. Schließlich ist Bürgerkrieg, da kann der Gefühlshaushalt schon mal ein bisschen durcheinander geraten.

Gruppentherapiesitzung außer Kontrolle: Dmitri Tcherniakov inszeniert Verdis „Il trovatore“ am Théâtre de la Monnaie in Brüssel

12.06.12 (Frieder Reininghaus) -
Jetzt ist schon wieder was passiert. Dmitri Tcherniakov präsentierte in Brüssel den „Troubadour“. Einige Jahre lang war das Stück „out“ und auf den bedeutenden Bühnen Mangelware. Die „krause“ aragonische Geschichte aus dem Jahr 1409, die der 1853 uraufgeführten Oper von Salvatore Cammarano und Leone Bardare sowie Giuseppe Verdi zu Grunde liegt, schreckte viele Regisseure ab.

Musikalisch komplett, aber ohne Szene – Giuseppe Verdis „Il Trovatore“ an der Deutschen Oper Berlin

07.06.12 (Peter P. Pachl) -
Dass „Il Trovatore“ an einem Opernhaus bejubelt wird, ist nichts Ungewöhnliches. Seltsam jedoch, wenn es sich – im Vorfeld des Verdi-Jahres – an einem Haus, welches jahrelang exemplarisch war für aktuelle Auseinandersetzung mit dem Genre Musiktheater, um eine konzertante Aufführung handelt. An der Deutschen Oper Berlin stand bis zuletzt eine Inszenierung von Hans Neuenfels auf dem Spielplan, die sich – allerdings nicht ganz so spektakulär und stimmig wie die allererste Operninszenierung dieses Regisseurs, 1974 in Nürnberg, „Der Troubadour“ – eigenwillig mit Handlung und Musik dieser Oper auseinandergesetzt hat.
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