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Alle Artikel kategorisiert unter »Jochen Kupfer«

In ihrem Potenzial kenntlich gemacht: Prokofjews „Krieg und Frieden“ am Staatstheater Nürnberg

01.10.18 (Juan Martin Koch) -
Nicht weniger als 20 Solistinnen und Solisten sind es, die sich am Ende zusammen mit dem großen Chor vor dem jubelnden Publikum verbeugen. Keine Frage, dem Staatstheater Nürnberg ist zum Start in die neue Opernsaison auf beeindruckende Weise ein Kraftakt gelungen.

Im Schlagzeuggewitter: Bernd Alois Zimmermanns „Die Soldaten“ am Staatstheater Nürnberg

18.03.18 (Juan Martin Koch) -
Pünktlich zum 100. Geburtstag Bernd Alois Zimmermanns hat das Staatstheater Nürnberg sein Hauptwerk, die Oper „Die Soldaten“, herausgebracht. Peter Konwitschny wählte einen zunächst reduziert-aktualisierenden Zugriff, hatte für den vierten Akt dann aber eine eigenwillige Lösungsidee. Juan Martin Koch war mittendrin:

Antike Helden von heute, vereinsamt: „Les Troyens“ von Hector Berlioz am Staatstheater Nürnberg

09.10.17 (Juan Martin Koch) -
Zweimal Berlioz’ Trojaner an einem Wochenende: Nach der Dresdner Aufführung feierte die Grand Opéra auch am Staatstheater Nürnberg Premiere. Calixto Bieito inszenierte eine stark gekürzte Fassung – eine weitgehend vertane Chance findet unser Autor Juan Martin Koch:

Vom Kapitalismus abgehängt: Alban Bergs „Wozzeck“ am Staatstheater Nürnberg

19.02.17 (Juan Martin Koch) -
Wozzeck 2017: Um die Amazon-Bestellungen seiner Lebensgefährtin bezahlen zu können, muss er mehreren Jobs nachgehen. Einer besteht darin, dem Hauptmann zu Diensten zu sein. Der lässt sich von Wozzeck in SM-Manier den Hintern versohlen und belehrt ihn dazu mit seinem pseudophilosophischen Geschwafel.

Historie mit Modernisierungsproblemen – Mozarts „Le Nozze di Figaro“ im Staatstheater Nürnberg

28.06.15 (Wolf-Dieter Peter) -
Das dem Feudalismus verhaftete Recht eines adeligen Grundherren „auf die erste Nacht“ mit einer künftigen Braut ist einer der zentralen Dreh- und Angelpunkte von Beaumarchais-da Ponte-Mozarts „Hochzeit des Figaro“. Wo und in welchem Stil ansiedeln ist also eine der grundlegenden Inszenierungsfragen, auf die ein weibliches Bühnenteam in Nürnberg eine neue Antwort suchte.

Halb alt – halb neu – Nürnbergs Oper wagt eine unentschiedene Neudeutung von Humperdincks Märchenspieloper

03.11.14 (Wolf-Dieter Peter) -
Nach wenigen Piano-Takten legte Dirigent Guido Johannes Rumstadt los, als ob auch Humperdinck einen „Einzug der Götter nach Walhall“ komponiert hätte: Dicker, kompakter Wagner-Orchesterklang, enorm laut und enorm breit. Das passte in doppeltem Sinne nicht.

Unklarer Gefühlshaushalt, entfesseltes Orchester: Mit „Arabella“ startet das Nürnberger Staatstheater ins Strauss-Jahr

02.02.14 (Juan Martin Koch) -
Lange Zeit hat sie sich um der Familie willen als junger Mann ausgeben müssen. Als verarmter Landadel haben die Eltern genug damit zu tun, die ältere Schwester Arabella lukrativ unter die Haube zu bringen. Nun aber hat Zdenka die Flucht nach vorne angetreten und den heimlich angebeteten Matteo zum heißen Tête-à-Tête einbestellt. Der glaubt freilich, mit Arabella verabredet gewesen zu sein, um die er sich bisher vergeblich bemühte. Zdenka kennt er nur als besten Freund Zdenko…
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