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Alle Artikel kategorisiert unter »Johann Christian Bach«

Sternstunde: Johann Christian Bachs „La clemenza di Scipione“ in Eisenach

18.10.21 (Roland H. Dippel) -
Für die erste eigene Opernproduktion im Landestheater Eisenach muss man drei Initiatoren danken. Jens Neundorff von Enzberg, der neue Intendant des Staatstheaters Meiningen, hat mit dem schönen Bürgertheater in Rot und Weiß mehr vor als Gastspiele von Meininger Produktionen, wie sich das seit der letzten Renovierung vor zehn Jahren eingeschliffen hatte. Regisseur Dominik Wilgenbus brachte ihn auf der Suche nach mit der Region verbundenen Musiktheater-Werken auf Johann Christian Bach. Auch die bislang mit Alter Musik nicht sonderlich vertraute Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach machte einen exzellenten Job in „La clemenza di Scipione“. Das Premierenwochenende wurde zur Sternstunde und einem Fest der Stimmen.

Nichts von einstigen Tugenden: Johann Christian Bachs „Temistocle“, theatralisch amputiert am Nationaltheater Mannheim

08.07.12 (Wolf-Dieter Peter) -
Ein machtgieriger „Bankster“ ruiniert ein gegnerisches Institut von Weltgeltung; als er nicht genug Boni einheimst, sogar gekündigt wird, tritt er in Dienste des eben attackierten „Feindes“; dort soll er prompt seinen bisherigen Geldgeber angreifen; ihm wird der „Verrat“ aller Geschäftsprinzipien bewusst; er will deshalb eher Selbstmord begehen, woraufhin sein neuer Boss – von soviel Edelmut beeindruckt – den Finanzkrieg abbläst, den Topmanager und seine gleichfalls unter Druck gesetzten Kinder zum fröhlichen Miteinander auffordert.

Umjubelte Opernpremiere beim Bachfest Leipzig: Welterstaufführung von Johann Christian Bachs »Zanaida« seit 1763

18.06.11 (kiz) -
Beinah 250 Jahre hat es gedauert, bis die Oper „Zanaide“ des jüngsten Bach-Sohnes Johann Christian wieder auf die Bühne zurückkehrte. 1763 am King’s Theatre uraufgeführt, war diese zweite Londoner Oper Bachs durchaus erfolgreich, zumal Johann Christian darin das damals beliebte Jannitscharen-Thema aufgriff. Darüberhinaus bediente er sich –gemeinsam mit seinem Librettisten Giovanni Gualberto Bottarelli-, der üblichen „Ingredienzien“ wie Liebe, Eifersucht, Verrat, Vergeltung und Ehre.

Noten-Tipps 2011/06

06.06.11 (Eckart Rohlfs) -
Johann Christian Bach (1735–1782): Sonata D-Dur für Violine und Basso Continuo. – Andreas Mücksch und Barbara Schatz: König David. Biblisches Musical für ein- bis dreistimmigen Chor, Solisten, Klavier, Bass, Schlagzeug und zwei Melodieinstrumente. – Giuseppe Gariboldi (1833–1905): First Exercises für Flöte. Opus 89.

Ein Schiff wird kommen: Wertvolle New Yorker Privatsammlung kommt nach Leipzig

08.12.10 (PM - Bacharchiv) -
Eine der für die Bachforschung wertvollsten Privatsammlungen schlechthin findet für die nächsten zehn Jahre eine Heimstatt im Bach-Archiv Leipzig. Der New Yorker Reedereibesitzer und passionierte Musikforscher Elias N. Kulukundis startete bereits in den sechziger Jahren mit der Sammlung umfangreichen Materials zu den Bachsöhnen Carl Philipp Emanuel, Wilhelm Friedemann und Johann Christian. Kern der Sammlung bildet die lange Zeit als verschollen geglaubte autographe Partitur der Oper »Zanaida« von Johann Christian Bach, die im Rahmen des Bachfestes Leipzig 2011 zur Welterstaufführung seit 1763 gelangen wird.
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