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Alle Artikel kategorisiert unter »Johannes Dunz«

Paul Abrahams „Märchen im Grand Hotel“ an der Komischen Oper Berlin

18.12.17 (Peter P. Pachl) -
In Nachfolge zu fünf selten gespielten Operetten von Emmerich Kálmán, die in den vergangenen Spielzeiten an der Komischen Oper Berlin eine so genannte Weihnachts-Operetten-Reihe bilden, folgt nun ein fünfteiliger Zyklus mit selten zu hörenden bis vergessenen Operetten von Paul Abraham. Den Anfang machte die 1934 in Wien uraufgeführte Lustspieloperette „Märchen im Grandhotel“, „konzertant“ angekündigt, aber doch szenisch genussreich.

Barrie Koskys Inszenierung der traditionsbelasteten „Anatevka“ an der Komischen Oper

04.12.17 (Peter P. Pachl) -
Mit seiner Neuinszenierung der „Anatevka“ trat Hausherr Barrie Kosky gegen eine legendäre Vorproduktion an, die Regiearbeit von Walter Felsenstein, der mit der Berliner Erstaufführung des Musicals von Joseph Stein und Jerry Bock eine der erfolgreichsten Produktionen an diesem Haus geschaffen hatte: unter dem Titel „Der Fiedler auf dem Dach“ erlebte Felsensteins „Anatevka“ mehr als 500 Aufführungen.

Tickt es? –Emmerich Kálmáns „Marinka“ an der Komischen Oper Berlin

20.12.16 (Peter P. Pachl) -
Die fünf Jahre dauernde Beschäftigung mit selten gespielten Bühnenwerken von Emmerich Kálmán, dargeboten jeweils als mehr oder weniger halbszenische Vorweihnachtsoperette an der Komischen Oper Berlin, fand ihren an Kálmán-Originalität kaum zu überbietenden Höhepunkt mit dem einzigen Beitrag dieses Komponisten für den Broadway, dem 1945 in New York uraufgeführten romantischen Musical „Marinka“, der Meyerling-Tragödie mit Happy-End.

Alexandrien ist doch Berlin – Oscar Straus’ „Die Perlen der Cleopatra“ an der Komischen Oper Berlin

04.12.16 (Peter P. Pachl) -
Mit der 1923 für Berlin geplanten, dann aber aufgrund der Währungsreform in Wien uraufgeführten und erst ein Jahr später im Theater am Nollendorfplatz herausgebrachten Operette „Die Perlen der Cleopatra“ knüpft Oscar Straus an seine frühen Berliner Wurzeln als Überbrettl-Kapellmeister an, lässt kaum ein Fettnäpfchen aus und übertritt gemeinsam mit seinen Autoren Julius Brammer und Alfred Grünwald permanent die Grenzen des „guten Geschmacks“. Ein gefundenes Fressen also für Barrie Kosky an der Komischen Oper Berlin mit der eigenwillig großartigen Dagmar Manzel in der von Fritzi Massary kreierten Titelrolle.

Spoliansky-Revue an der Komischen Oper Berlin: zahnlos

02.04.16 (Peter P. Pachl) -
„Heute Nacht oder nie“: Vermutlich unfreiwillig knüpft gleich die erste Nummer an eine im Oktober vergangenen Jahres erarbeitete Spoliansky-Revue der Staatsoper an, „Es liegt in der Luft“. Basierte die mit Kinder-Darstellern besetzte Staatsopern-Produktion auf der gleichnamigen Kaufhaus-Revue Mischa Spolianskys, so ist die Neuinszenierung an der Komischen Oper eine von Regisseur Stefan Huber zusammengestellte neue Kabarett-Revue.

Uraufführungsfragment – Offenbachs „Fantasio“ an der Komischen Oper Berlin

15.02.16 (Peter P. Pachl) -
Beim Begriff Valentinstag denken Bayern in erster Linie nicht an Sankt V., sondern an Karl Valentin, den geistreichen Münchner Querkopf – und eine in München spielende Opernhandlung über einen selbsterwählten Hofnarren aus dem Volk, der sich in eine Prinzessin verliebt hat, ist Offenbachs „Fantasio“, dessen Urfassung am Vorabend des Valentinstages in der Komischen Oper Berlin erstmals erklang.

Vollmundiger Klang von Ohrwürmern

29.11.15 (Peter P. Pachl) -
Wirklich erst jetzt: „My Fair Lady“-Erstaufführung an der Komischen Oper Berlin. Kritiker Peter P. Pachl geht den Gründen nach.
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