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Alle Artikel kategorisiert unter »Josef E. Köpplinger«

Zwei doppelt ratlosmachende Offenbach-Premieren in Dresden

02.03.20 (Michael Ernst) -
Dresden feiert verspätet, das Offenbach-Jahr ist vorbei. Semperoper und Staatsoperette bringen an einem Wochenende „Die Großherzogin von Gerolstein“ und „Die Banditen“ heraus. Diese in keinerlei Zusammenhang stehende Doppelpremiere bescherte dem Publikum leider doppelte Ratlosigkeit, befindet unser Kritiker Michael Ernst.

Bitter-Süßes vom Broadway – Bernsteins „On the Town“ im Münchner Gärtnerplatztheater

27.04.19 (Wolf-Dieter Peter) -
28.Dezember 1944 – das Premierendatum des ersten Bernstein-Musicals macht nachdenklich: im Deutschen Reich wurde das fanatisch-pathetische Durchhalte-Machwerk „Kolberg“ mit seiner unerträglichen Kriegsverklärung im Schneideraum fertiggestellt und dann am 30.Januar 1945 uraufgeführt; gleichzeitig wurde im New Yorker Adelphi Theatre bereits vier Wochen lang der Lebenshunger von drei US-Navy-Matrosen auf 24 Stunden Landurlaub bejubelt – und lief mit 463 Aufführungen weit über das Kriegsende hinaus.

Münchens Gärtnerplatztheater landet mit „My fair Lady“ einen weiteren Spielplan-Hit

14.02.18 (Wolf-Dieter Peter) -
„Deutsch und Spanisch sind für Ausländer zugänglich: Englisch noch nicht einmal für einen Engländer!“ stellte George Bernard Shaw im Vorwort zu seinem Drama „Pygmalion“ ironisch fest. Aus dem Schauspiel machten Alan Jay Lerner und Frederick Loewe 1956 einen Musical-Welterfolg, dem erst 1984 eine Inszenierung am Gärtnerplatztheater folgte: Cornelia Froboess, Helmut Griem, Lambert Hamel und Regisseur August Everding zündeten einen Dauerbrenner – 234 Vorstellungen bis 2011. Die Messlatte für die Neuinszenierung lag also hoch.

„Theater ist unersetzbar“ – Josef E. Köpplinger, Intendant und Regisseur zur Wiedereröffnung des Münchner Staatstheaters am Gärtnerplatz

11.10.17 (Wolf-Dieter Peter) -
2010 entschloss sich Klagenfurts Intendant Josef E. Köpplinger Münchens „anderes Opernhaus“ oder „Opéra comique“, das Staatstheater am Gärtnerplatz ab 2012 zu übernehmen. Dabei war ihm klar annonciert, dass eine Generalsanierung anstand und er wohl zwei Jahre in andere Spielstätten ausweichen müsste. In der 16 Meter tiefen Baugrube wurde bald klar: das alte Schwemmland der 800 Meter entfernten Isar warf zusätzliche Probleme auf. Die Erweiterungsankäufe hinter dem Bühnenhaus zogen sich hin. Das Haus war folglich 2015 zur 150-Jahr-Feier der „Volkstheater-Gründung“ nicht fertig. Insgesamt wurden es dann fünf Jahre, bis Köpplinger nun am 19.Oktober mit seiner Neuinszenierung von Lehárs „Die lustige Witwe“ das herrlich renovierte Haus wiedereröffnen kann. Dazu sprach nmz-Autor Wolf-Dieter Peter mit Josef E. Köpplinger.

Jesus, der Andere – „Jesus Christ Superstar“ als human-politische Klage am Münchner Gärtnerplatztheater

20.05.17 (Wolf-Dieter Peter) -
Gesellschaftspolitisch ist es eine lange Diskussion wert: Was wäre, wenn er jetzt wiederkäme? Dieser Mann Jesus mit seinen human, politisch und moralisch zu dieser unserer Welt quer stehenden Ideen. Nach mehrfacher Beschäftigung mit dem Rock-Musical von Andrew Lloyd Webber und Tim Rice betont Gärtnerplatz-Intendant und Regisseur Joseph E. Köpplinger die Züge einer tragischen Rock-Oper – mit umjubeltem Erfolg.

„Zaide. Eine Flucht“ – die Münchner Fassung

03.02.17 (Andreas Kolb) -
Den Anfang machte „Così fan tutte“, ein Opernprojekt mit syrischen Bürgerkriegsflüchtlingen, das im Oktober 2014 in Stuttgart erfolgreich uraufgeführt wurde. Mit „Zaide. Eine Flucht“, gezeigt Mitte Januar in der alten Kongresshalle München ist das Fortsetzungsprojekt erfolgreich an den Start gegangen. Eine Gruppe von Studenten des Departments Kunstwissenschaften der Ludwig Maximilians-Universität München hatte unter der künstlerischen Leitung von Dana Pflüger und Mezzosopranistin Cornelia Lanz eine Münchner Fassung der Mozart-Oper mit Geflüchteten in der Alten Kongresshalle der Landeshauptstadt organisiert.

Sonnig-spritziger Bühnen-Regen – „Singin’ in the Rain“ am Münchner Gärtnerplatztheater

25.04.15 (Wolf-Dieter Peter) -
Okay, Gene Kellys Regen-Tanz-Nummer und Donald O’Connors „Make ’Em Laugh“-Artistik sind seit 1952 unwiederholbare Solitäre des Musicalfilms und machen „Singin’ in the Rain“ zum besten Tanzfilm neben „West Side Story“. Doch jeder eingehend interessierte Freund des Tanzfilms weiß um die x-fache Wiederholung bei der Aufzeichnung, um raffinierte Schnitte, wirkungssteigernde Kamerawechsel, ja um die langsamere Aufzeichnung und das beschleunigte Hineinkopieren von „Fit as a Fiddle“ und das Nachsynchronisieren des Step-Tanz-Geklackers – während auf der Theaterbühne einzig das „Hier und Jetzt“ gilt.

Umjubelter Einstand für neuen Gärtnerplatz-Intendanten

12.10.12 (Agentur - dapd) -
München - Mit einem temperamentvollen "Weißen Rössl" hat der neue Gärtnerplatz-Intendant Josef E. Köpplinger am Donnerstagabend seinen umjubelten Einstand in München gefeiert. Köpplingers eigene Inszenierung von Ralph Benatzkys Operetten-Klassiker "Im Weißen Rössl" aus den 30er Jahren, eine Persiflage auf deutsch-österreichische Urlaubsfreuden, Kaiserseligkeit, Liebesleid und Liebesfreud, hatte Tempo und ironischen Witz, wirkte zuweilen aber etwas überdreht.

Gärtnerplatztheater eröffnet Saison mit Singspiel "Im Weissen Rössl"

11.10.12 (Agentur - dapd) -
München - Mit dem Singspiel "Im Weissen Rössl" startet das Münchner Gärtnerplatztheater in die neue Saison. Die Premiere am Donnerstagabend (11. Oktober) im Zelt des Deutschen Theaters in München-Fröttmaning wird mit Spannung erwartet. Es ist die erste Spielzeit des neuen Gärtnerplatz-Intendanten Josef E. Köpplinger, der selbst Regie in dem turbulenten Singspiel führt.
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