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Alle Artikel kategorisiert unter »Lunea«

Asymmetrisches Leben: Holligers „Lunea“

22.06.22 (Dirk Wieschollek) -
Künstlerphysiognomien an der Schnittstelle von visionärer Kunstausübung und pathologischer Psyche standen bei Heinz Holliger schon immer hoch im Kurs. Seine jüngste Oper „Lunea“ (2018) kreist um das Leben und Wirken Nikolaus Lenaus (1802–1850), der mit 42 Jahren in einen Zustand geistiger Umnachtung fiel. Was Holliger an Lenau besonders faszinierte, waren aber nicht die prominenten Gedichte, die zwischen Schumann und Berg zu den meistvertonten des 19. Jahrhunderts gehören, sondern die sprachliche Kühnheit von dessen „Notizbuch aus Winnenthal“, gefüllt in der dortigen Nervenheilanstalt mit aphoristischen Texten und Gedankensplittern.

Der Mensch, ein Strandläufer am Meer der Ewigkeit

30.03.18 (Georg Rudiger) -
Die Musik beginnt ohne bewussten Anfang. Zarte Arpeggios auf der Harfe, dem Zymbal und dem Klavier vermischen sich mit Liegetönen in den Bläsern, gesummten Akkorden und Glockenschlägen zu einem Klangstrom, der immer in Bewegung bleibt. Heinz Holligers neue Oper „Lunea“, die bei ihrer Uraufführung am Opernhaus Zürich von ihm selbst dirigiert wird, bleibt nie stehen. Die Musik ist ein einziges Fluidum.

Traumlogik – Heinz Holligers Oper „Lunea“ am Opernhaus Zürich uraufgeführt

05.03.18 (Georg Rudiger) -
Die Musik beginnt ohne einen bewussten Anfang. Zarte Arpeggien auf der Harfe, dem Zymbal und dem Klavier vermischen sich mit Liegetönen in den Bläsern, gesummten Akkorden und Glockenschlägen zu einem Klangstrom, der immer in Bewegung bleibt. Heinz Holligers neue Oper „Lunea“, die bei ihrer Uraufführung am Opernhaus Zürich von ihm selbst dirigiert wird, bleibt nie stehen.
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