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Alle Artikel kategorisiert unter »Michael Laurenz«

Ausgeliefert … – Gottfried von Einems „Der Prozeß“ bei den Salzburger Festspielen

17.08.18 (Joachim Lange) -
Zu dieser konzertanten Aufführung von Gottfried von Einems Kafka Oper „Der Prozeß“ muss man sich die beiden exzellenten Produktionen hinzudenken, die die Staatsoper Wien mit „Dantons Tod“ und das Theater an der Wien mit dem „Besuch der alten Dame“ aus Anlass des einhundertsten Geburtstags des Österreichers in der zu gerade zu Ende gegangenen Spielzeit herausgebracht haben.

Alpträume hin zum Tod – Berthold Goldschmidts „Beatrice Cenci“ bei den Bregenzer Festspielen

20.07.18 (Wolf-Dieter Peter) -
Heiner Müller stellte für unsere Zeit fest, dass die „Geschichte ein Schlachthaus“ sei. Thomas Hobbes urteilte im 17.Jahrhundert, dass „der Mensch des Menschen Wolf“ sei. Berthold Goldschmidt (1903-1996) musste vor dem Terror des Nationalsozialismus nach England fliehen. Dort komponierte er das Schicksal der Beatrice Cenci, die 1599 zusammen mit ihrer Mutter wegen Vatermord hingerichtet wurde.

Fern der Realität vergegenwärtigt – Berthold Goldschmidts „Beatrice Cenci“ in Bregenz

20.07.18 (Peter P. Pachl) -
Ein ungewöhnlicher Festspielauftakt bei den Bregenzer Festspielen: die erst spät, im Jahre 1988 uraufgeführte Oper „Beatrice Cenci“ des verfemten Komponisten Berthold Goldschmidt erklang erstmals in deutscher Sprache und wurde vom Premierenpublikum einhellig gefeiert.

Arg verspätete Zeitoper – Uraufführung von HK Grubers „Geschichten aus dem Wienerwald“ als Eröffnung der Bregenzer Festspiele

24.07.14 (Peter P. Pachl) -
Zu den meist gespielten Stücken Ödön von Horváths zählt die 1931 am Deutschen Theater Berlin uraufgeführte und wiederholt verfilmte Satire „Geschichten aus dem Wienerwald“, als eine Reflexion auf Weltwirtschaftskrise und Existenzängste der späten 1920er-Jahre. Der auch „Neli“ genannte Wiener Komponist, Dirigent, Chansonnier und Schauspieler HK Gruber hat sie im Auftrag des scheidenden Bregenzer Festspielintendanten David Pountney vertont. Die Uraufführung im Bregenzer Festspielhaus ließ aber den Gruberschen Biss und abgründigen Humor vermissen. Szenisch wirkte die hochkarätig besetzte Produktion so, als schiele sie nach breiter Akzeptanz.
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