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Alle Artikel kategorisiert unter »Pfalztheater Kaiserslautern«

Kleiderfabrik statt Meeresstrand – Georges Bizets „Die Perlenfischer“ szenisch in Kaiserslautern

14.02.17 (Andreas Hauff) -
Es gibt eine Reihe von Opern, die kaum szenisch, aber gerne konzertant aufgeführt werden. Die entsprechende Schublade bei Regisseuren, Dramaturgen, Kritikern heißt „Unrettbare Handlung mit sensationeller Musik“ oder dergleichen. In dieser Schublade steckt auch George Bizets Oper „Die Perlenfischer“ ziemlich fest. Nun hat sich das Pfalztheater Kaiserslautern an eine Inszenierung gewagt.

Zweimal Zemlinskys „Zwerg“ – Mainz und Kaiserslautern eröffnen die Opernsaison

14.10.15 (Andreas Hauff) -
Das ist schon eine seltene Konstellation: Nicht nur das Staatstheater Mainz eröffnet die neue Opernsaison mit Alexanders Zemlinskys selten gespieltem Einakter „Der Zwerg“, sondern auch das 80 km südwestlich gelegene Pfalztheater in Kaiserslautern. Beide Theater kombinieren ihn jeweils mit einem weiteren Einakter, der vier Jahre zuvor zur Uraufführung kam.

Veristischer Bruder-Zwist, erotisch und mythisch verbrämt – Franz Schrekers „Irrelohe“ in Kaiserslautern

08.03.15 (Peter P. Pachl) -
In Kaiserslautern, wo seit 1925 keine Oper von Franz Schreker mehr auf dem Spielplan gestanden hat, wurde die Erstaufführung von Schrekers 1924 in Köln uraufgeführter Oper „Irrelohe“ vom Publikum frenetisch gefeiert. Die Neuinszenierung verzichtet auf die originalen Schauplätze der Handlung, Schänke, Kreuzweg und Dorfplatz, wie auch auf das titelgebende Schloss, das am Ende der Opernhandlung von einem zur Hochzeit aufspielenden Quartett abgefackelt wird.

Schreckenskabinett der Jahrhunderte – Richard Strauss‘ Einakter „Friedenstag“ am Pfalztheater Kaiserslautern

11.11.14 (Andreas Hauff) -
Schon bald nach dem Mauerfall vor 25 Jahren hat – leider – das Thema „Krieg“ in der europäischen Politik wieder Einzug gehalten. Auf der Opernbühne hat es länger gedauert, doch inzwischen staunt man, wie findige Regisseure an unerwarteter Stelle einer Repertoire-Oper Maschinengewehre und Sprengstoffgürtel einbringen. Dagegen machen die Theater um ein Stück wie Richard Strauss‘ „Friedenstag“, das die Problematik tatsächlich offen thematisiert, einen großen Bogen. Nicht so das Pfalztheater in Kaiserslautern, vor dessen mutiger Spielplanpolitik sich ohnehin manch größeres Haus verstecken kann.

Zwei neue Kammeropern in Kaiserslautern: „Da kommt noch wer“ / „Ein Mond aus kochender Milch“

10.12.13 (Andreas Hauff) -
Eine Frau und zwei Männer, das ist immer wieder eine spannende Konstellation – auch auf der Bühne. Das Pfalztheater in Kaiserslautern kombiniert zwei neuere Kammeropern in dieser Besetzung. In der Inszenierung von Bruno Berger-Gorski sind, jeweils als deutsche Erstaufführung, auf der Werkstattbühne zu erleben: „Da kommt noch wer“ des norwegischen Komponisten Knut Vaage und „Ein Mond aus kochender Milch“ des Luxemburgers Camille Kerger.

Wenn Blinde sehen: Walter Braunfels’ Oper „Verkündigung“ in Kaiserlautern

26.06.12 (Michael Kube) -
Seit seine Oper „Die Vögel“ in Berlin, Köln sowie in Wien dem Vergessen entrissen wurde, begegnet der Name von Walter Braunfels (1882–1954) immer häufiger – auf CD, im Konzertsaal, aber auch auf der Bühne. Nachdem nun schon 2011 in Gera der „Ulenspiegel“ op. 23 wieder aufgeführt wurde, hat sich 2012 das Pfalztheater in Kaiserslautern der 1934/36 während der inneren Emigration entstandenen „Verkündigung“ op. 50 angenommen. Eine im besten Sinne unbequeme Entdeckung.

Urs Häberli wird neuer Intendant des Pfalztheaters

17.06.11 (Agentur - dapd) -
Kaiserslautern - Der Schweizer Urs Häberli wird neuer Intendant des Pfalztheaters in Kaiserslautern. Er soll das Theater ab der Spielzeit 2012/13 zunächst für zwei Jahre leiten, wie der Bezirksverband Pfalz am Donnerstag mitteilte. Der 1960 in Bern geborene Häberli tritt damit die Nachfolge von Johannes Reitmeier an, der den Angaben zufolge Mitte nächsten Jahres ans Tiroler Landestheater in Innsbruck wechselt.

Reitmeier verlässt Pfalztheater und wechselt nach Innsbruck

17.05.11 (Agentur - dapd) -
Kaiserslautern - Intendant Johannes Reitmeier verlässt zum Ende der Spielzeit 2012 das Pfalztheater in Kaiserslautern. Reitmeier habe um vorzeitige Auflösung seines bis 2013 laufenden Vertrags gebeten, teilte der Bezirksverband Pfalz als Träger am Montag in Kaiserslautern mit. Er wird neuer Chef des Tiroler Landestheaters in Innsbruck. Ein Nachfolger für Reitmeier steht den Angaben zufolge noch nicht fest.

Triumphales Unheil – Zemlinksys „Der König Kandaules“ am Pfalztheater Kaiserslautern

06.02.09 (Andreas Hauff) -
Ein Image hält sich hartnäckig. So wie die Kurpfälzer und Vorderpfälzer gerne auf die Hinterpfälzer herabblicken, so gilt in Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg das Kaiserslauterner Pfalztheater als provinziell. Mit der Leistung der pfälzischen Bühne hat das mittlerweile nichts mehr zu tun. Inzwischen nimmt das von Intendant Johannes Reitmeier klug geführte Haus sein Publikum jährlich auf eine musikalisch-szenische Entdeckungsreise, die auch im weiteren Umkreis ihresgleichen sucht.
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