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Alle Artikel kategorisiert unter »Robert Wilson«

Bibel am Stiel, Chor in Kreisbewegungen

31.10.17 (Peter P. Pachl) -
Befremdlich scheint der Titel. In dieser szenischen, musikalisch aus Kompositionen von Johann Sebastian Bach, Knut Nystedt, William Carlos Williams und Steve Reich kompilierten Uraufführung tanzt Martin Luther keineswegs, und schon gar nicht mit den Göttern. Aber Robert Wilsons präzise Regiearbeit, vor mehr als 40 Jahren für Berlin an der Schaubühne begonnen, fasziniert. Sie ist, wie stets, extrem auszirkuliert.

Bibel am Stiel – Robert Wilsons Inszenierung „Luther dancing with the Gods“ im Pierre-Boulez-Saal

07.10.17 (Peter P. Pachl) -
Befremdlich scheint der Titel. In dieser szenischen, musikalisch aus Kompositionen von Johann Sebastian Bach, Knut Nystedt, William Carlos Williams und Steve Reich kompilierten Uraufführung tanzt Martin Luther keineswegs, und schon gar nicht mit den Göttern. Aber Robert Wilsons präzise Regiearbeit, vor mehr als 40 Jahren für Berlin an der Schaubühne begonnen, fasziniert. Sie ist, wie stets, extrem auszirkuliert.

Regisseur Robert Wilson inszeniert mit Rundfunkchor Berlin

19.05.17 (dpa) -
Berlin - Der amerikanische Theatermacher Robert Wilson plant ein groß angelegtes Projekt zum Reformationsjubiläum zusammen mit dem Rundfunkchor Berlin. «Luther dancing with the gods» nennt sich die Inszenierung, in dessen Mittelpunkt Anfang Oktober vier Motetten von Johann Sebastian Bach stehen.

Goethe-Medaille posthum an Gerard Mortier

25.06.14 (dpa) -
Der kürzlich gestorbene belgische Opern- und Theaterintendant Gerard Mortier wird posthum mit der Goethe-Medaille geehrt. Weitere Preisträger sind die polnische Intendantin Krystyna Meissner und der US-Regisseur Robert Wilson, wie das Goethe-Institut am Dienstag mitteilte. Die Auszeichnung wird am 28. August – Goethes Geburtstag - im Residenzschloss Weimar verliehen.

Wo bleibt der Klempner? – Claudio Monteverdis „L’incoronazione di Poppea“ im Palais Garnier in Paris

17.06.14 (Frieder Reininghaus) -
Die „Poppea“ ist eine durch die Musik getragene Handlung von Begierde und Macht (mehr als von Liebe und Güte) – ein doppelt historisches Werk und doch auch nicht nur geschichtlich fixiert. Gewiss: Geschichte ist auch im Nachhinein nicht nur schön und „positiv besetzt“, auch wenn sie in denkbar freundlichstem Licht gezeigt und die Grausamkeit beschönigt wird.

Perpetuierend in der Wiederkehr des Gleichen – Berliner Erstaufführung der Oper „Einstein on the Beach“ von Philip Glass

07.03.14 (Peter P. Pachl) -
Das war in Berlin lange nicht mehr zu erleben: hoffnungslos ausverkaufte Aufführungen, an der Abendkasse Schlangen ohne Aussicht auf Einlass und vor dem Theater zahlreiche Kartensuchende, die bereit sind, Schwarzmarktpreise zu zahlen. Diese Maerz-Musik-Produktion ist allerdings kein Beitrag zur „Unerhörten Musik“, sondern die späte Berliner Erstaufführung eines musiktheaterhistorischen Dokuments.

Alles wird gut: Robert Wilson liest, inszeniert und performt John Cages „Lecture on Nothing“

23.08.12 (Georg Beck) -
Cage bleibt eine Aufgabe. Soviel scheint sicher. Nach der Materialschlacht um die große Opern-Negation „Europeras 1&2“ hinterließ auch der zweite Abend einer gedachten Cage-Hommage bei der Ruhr-Triennale gemischte Gefühle.

Weimarer Kunstfest zeigt Kreuzweg-Interpretation von Robert Wilson

27.04.12 (Agentur - dapd) -
Weimar - Der amerikanische Künstler Robert Wilson wird in diesem Jahr beim Weimarer Kunstfest Pèlerinages die "Via Crucis" von Franz Liszt inszenieren. "Für dieses Projekt ist es uns in einzigartiger Weise gelungen, die kreativsten Kräfte der Stadt zu bündeln", sagte der Geschäftsführer des Kunstfests, Ulrich Hauschild, bei der Vorstellung des Programms in Weimar.

Unkaputtbare Avantgarde? „Einstein on the beach“ von Philip Glass, Robert Wilson und Lucinda Child, reanimiert in Montpellier

18.03.12 (Jörn Florian Fuchs) -
Le monde ist sich sicher: mit dieser Aufführung wird Geschichte geschrieben, Montpellier darf sich als kulturelle Hauptstadt fühlen. Also alles wunderbar? Nicht ganz, denn die drei Vorstellungen von „Einstein on the beach“ schlagen mit einer Dreiviertelmillion Euro zu Buche und da man an der Opéra de Montpellier traditionell sehr geringe Eintrittspreise verlangt, war die Angelegenheit zunächst heikel. Doch eine Großspende und gleich sieben Kooperationspartner zwischen Italien, den Niederlanden, Großbritannien, den USA und sogar Mexiko sorgen für die Aufteilung der Kosten.

Alles Außenseiter: „Woyzeck“ von Wilson und Waits am Hamburger Thalia Theater

25.01.10 (Michael Ernst) -
Johann Christian Woyzeck ist nur 44 Jahre alt geworden. Der einstige Soldat und Perückenmacher wurde 1824 auf dem Leipziger Marktplatz enthauptet, nachdem er drei Jahre zuvor seine Geliebte, eine alleinerziehende Witwe, aus Eifersucht erstochen hatte. Georg Büchner las etwa zehn Jahre nach dieser spektakulären Hinrichtung, der letzten öffentlichen in der Stadt Leipzig, medizinische Gutachten über die Schuldfähigkeit Woyzecks und schrieb auf dieser Grundlage sein bekanntes Drama, das unvollendet geblieben ist.
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