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Alle Artikel kategorisiert unter »Sara-Maria Saalmann«

In einer Welt der Phantasie – Im Staatstheater Meiningen wird Achim Freyers „Zauberflöte“ bejubelt

19.06.22 (Joachim Lange) -
Auffallend oft gab es in letzter Zeit wieder Bühnenbilder für Opernproduktionen, die nicht mit nihilistischer Leere bis zur Brandmauer und Secondhand-Kostümen der allgemeinen Tristesse der Welt von heute in bekannten oder auch unbekannten Werken der Vergangenheit nachspürten. Vielleicht ein Indiz für ein wachsendes Bedürfnis nach Kunst als Gegenwelt? Und nicht nur als Analyse- oder Diskursbeitrag der besonderen Art. Wer weiß.

Sternstunde: Johann Christian Bachs „La clemenza di Scipione“ in Eisenach

18.10.21 (Roland H. Dippel) -
Für die erste eigene Opernproduktion im Landestheater Eisenach muss man drei Initiatoren danken. Jens Neundorff von Enzberg, der neue Intendant des Staatstheaters Meiningen, hat mit dem schönen Bürgertheater in Rot und Weiß mehr vor als Gastspiele von Meininger Produktionen, wie sich das seit der letzten Renovierung vor zehn Jahren eingeschliffen hatte. Regisseur Dominik Wilgenbus brachte ihn auf der Suche nach mit der Region verbundenen Musiktheater-Werken auf Johann Christian Bach. Auch die bislang mit Alter Musik nicht sonderlich vertraute Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach machte einen exzellenten Job in „La clemenza di Scipione“. Das Premierenwochenende wurde zur Sternstunde und einem Fest der Stimmen.

Bühnenzauber: Im Staatstheater Meiningen geht es mit barocker Lust in die neue Spielzeit und eine neue Intendanz

19.09.21 (Joachim Lange) -
Er hat natürlich auch einen von seinem Vorgänger inszenierten „Fliegenden Holländer“ und dann eine „La Boheme“ auf der Agenda, zu der er den Malerfürsten Markus Lüpertz als Regisseur und Ausstatter verführt hat. Außerdem will der gebürtige Ilmenauer Jens Neundorff von Enzberg nach seinem Wechsel von der Intendanz in Regensburg zu der des Staatstheaters der Thüringer Theaterresidenz Meiningen in Eisenach einen Schwerpunkt zu barocken Erkundungen von Werken etablieren, die in der Region entstanden aber in Vergessenheit geraten sind. Insofern passt seine Spielzeiteröffnung mit der Händeloper „Amadigi di Gaula“ sogar programmatisch. Sie passt aber auch dem Gesundheitsamt. Denn in jedem Intendantenbüro sitzt ja bis auf weiteres das Virus sprich das ihn bekämpfende Amt mit am Tisch.

Mittlerer komödiantischer Drive: Joachim Raffs „Dame Kobold“ am Theater Regensburg

25.10.20 (Juan Martin Koch) -
In der Regie Brigitte Fassbaenders brachte das Theater Regensburg mit Joachim Raffs komischer Oper „Dame Kobold“ nach einer Calderón-Vorlage eine ausgesprochene Rarität auf die Bühne. Eine Sensation kann unser Kritiker Juan Martin Koch nicht vermelden, immerhin aber eine liebenswürdige Randnotiz der Theaterhistorie.

Techno-Rave mit Monteverdi: „M‘Orpheo“ am Theater Regensburg

15.03.20 (Juan Martin Koch) -
Ausnahmezustand im Regensburger Velodrom: Damit nicht genug, dass außer Pressevertretern (mit Abstand verteilt auf der Galerie) und Theatermitarbeitern (im Parkett) kein Publikum bei der Premiere anwesend sein konnte; vor der Spielstätte läutete auch noch ein geheimnisvoller, weiß gewandeter Spielmannszug den Abend ein. Man durfte sich auf was gefasst machen.

Unklare Haltung zum Märchenkönig: Neufassung des Musicals „Ludwig II.“ in Regensburg

08.12.19 (Juan Martin Koch) -
Ursprünglich für das damals neu gebaute Füssener Theater geschrieben (UA 2000), brachte das Theater Regensburg das Musical „Ludwig II. – Sehnsucht nach dem Paradies“ (Musik: Franz Hummel, Libretto: Stephan Barbarino, Heinz Hauser) nun in einer neuen Fassung heraus. Juan Martin Koch berichtet über einen zwiespältigen Premierenabend.

Willkommen in Pop-up-Arkadien: Vivaldis „La fida ninfa“ am Theater Regensburg

30.10.19 (Juan Martin Koch) -
Ein barocke Pastoraloper mit über drei Stunden Spiellänge – das könnte ganz schön zäh werden. Das Theater Regensburg trat mit Antonio Vivaldis „La fida ninfa“ (1732) die Flucht nach vorn an, kürzte beherzt und fand ein modernes Setting, das dennoch Raum für poetische Weltflucht bot. Juan Martin Koch floh gerne mit.

Kunstförderpreis für zwei Schauspieler und zwei Opernsänger

14.10.19 (dpa) -
München - Jedes Jahr zeichnet der Freistaat talentierte Künstler mit dem Bayerischen Kunstförderpreis aus - heuer geht der Preis in der Sparte «Darstellende Kunst» an die Schauspieler Nils Strunk und Isabel Kott sowie die Opernsänger Mirjam Mesak und Sara-Maria Saalmann.

Hier lebt kein Gott: Webers „Freischütz“ am Theater Regensburg

12.05.19 (Juan Martin Koch) -
In einer suggestiv-plakativen Deutung haben Regisseur Matthias Reichwald und sein Ausstatter Alexandre Corazzola den „Freischütz“ in Regensburg auf die Bühne gebracht. Chor und Ensemble überzeugten, aus dem Graben kam leider wenig Unterstützung. Juan Martin Koch berichtet.

Blutgräfin in da house: „Elizabetta“ von Gabriel Prokofiev und David Pountney am Theater Regensburg

01.02.19 (Juan Martin Koch) -
Ein erfahrener Opernmensch als Librettist, ein Musiktheater-Neuling mit großem Namen: Das Theater Regensburg hat es wieder einmal geschafft, mit einer Uraufführung überregionales Interesse zu entfachen. Szenisch zündet das durchaus, musikalisch eher weniger, findet Juan Martin Koch:
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