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Alle Artikel kategorisiert unter »Sebastian Wartig«

„Die Zauberflöte“ an Dresdens Semperoper – (k)eine Tragödie

03.11.20 (Michael Ernst) -
Die erste Neuinszenierung an der Semperoper sollte ein Zeichen des Aufbruchs sein. Sie geriet zum bitterbunten Begräbnis. Die Hoffnung war noch gar nicht gestorben, schon gab neue Hygienekonzepte in der Kulturnation, die alle bisherigen Pläne, deren regelmäßige Überarbeitung und noch die allerletzte Aktualisierung außer Kraft setzen sollten. Vom ersten November-Montag an wird alle Theaterkultur ersatzlos gestrichen. Wer da am ersten Tag dieses Monats noch in die Oper ging, wohnte einem sehr eigenständigen Abschied bei und dürfte sich wie bei einem Begräbnis gefühlt haben.

Eine Königin am Dresdner Hof…. – Superstar Anna Netrebko begeistert in der Semperoper in Dresden

21.06.20 (Joachim Lange) -
Im Moment sucht wohl jedes Opernhaus nach einer Exit-Strategie aus der Corona-Zwangspause und nach einer weichen Landung in der neuen Realität. Paarweise besetzte Plätze, mit zwei freien Plätzen dazwischen und einer gesperrten Reihe davor und dahinter. wegweisendes Personal, gestrichene Pausen. Irgendwie geht das schon. Die Zuschauer sind hier jedenfalls weit besser auf Distanz zu ihren haushaltsfernen Mitmenschen als im Bau- oder Supermarkt und im Bus oder der Bahn, also nicht das Problem. Auch die reduzierten Einnahmen sind es nicht wirklich. Was normalerweise über die Kasse in den Haushalt der Häuser fließt sichert nur einen kleinen Teil des Budgets.

Ferruccio Busonis „Doktor Faust“ an der Semperoper Dresden

21.03.17 (Roland H. Dippel) -
Nach Berlioz und Gounod sollte eigentlich Schnittkes „Historia“ die „Faust“-Trilogie des Regisseurs Keith Warner an der Semperoper Dresden vollenden. Doch dann entschied man sich für „Doktor Faust“ von Ferruccio Busoni, der mit einer Bearbeitung des Puppenspiels die Nähe zu Goethe entgehen wollte. Jetzt kam die Oper erstmals nach 1925 am Uraufführungsort heraus.

Tod oder Leiden – Dresden zeigt Viktor Ullmanns „Kaiser von Atlantis“

21.02.16 (Michael Ernst) -
Die Theresienstädter Kammeroper ist auch siebzig Jahre nach ihrem Entstehen ein wichtiges Zeitstück. Michael Ernst hat die Premiere an der „Semper 2“ miterlebt.
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