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Alle Artikel kategorisiert unter »Singen«

chor.com 2011 in Dortmund. Tag 1 - das Video

Viele fleißige Hände beim Aufbau, ein erwartungsfroher Organisator, eine singende Eröffnung, und erste Konzerte - das sind unsere Eindrücke vom Start der Dortmunder chor.com 2011, der ersten Chormesse Deutschlands.

Von Körperbewegungen im Flow zum Taktgefühl

30.06.11 (Wilfried Gruhn) -
Seit Jahren schon erfährt das Singen in Kindergarten und Schule, in Chorwesen und Laienmusik nach der Zurückhaltung in den 1960er- und 1970er-Jahren wieder verstärkte Aufmerksamkeit. Nie zuvor wurden so viele finanzielle und materielle Ressourcen durch Stiftungen sowie öffentliche und private Geldgeber (z. B. Stiftung Il Canto del Mondo 1999; Stiftung Singen mit Kindern 2001; Deutsche Stiftung Singen 2008; Primacanta - Jedem Kind seine Stimme 2008; Singende Kindergärten des dm-drogeriemarkts 2009) bereitgestellt und haben so viele Kinder erreicht wie im vergangenen Jahrzehnt.

Singpädagogik – nur für Erwachsene?

30.06.11 (Uli Führe) -
Für wen singen wir?
Wer kennt das nicht? Da stehen sie, die Kinder, und schauen auf die Musikpädagogin. Und sie? Sie schaut mit einem „komm-sing-doch-mit“-Blick zu den Kindern. Das ist ja nichts Verwerfliches. Wer viele Musikpädagogen/-innen gesehen hat, weiß, dass das heute der Standard ist. Die Kinder erleben Singen oft als gemachte Veranstaltung. Sie bekommen mit, da wird etwas für sie inszeniert. Musik als Aktivierung. Musik als Programm. Man stelle sich vor, ein Vater würde im Auto mit den Kindern fahren und bei jedem Blinken, Schalten oder Steuern sich zu den Kindern auf den Rücksitzen hinwenden: Da schaut, so schaltet man, so steuert man, so blinkt man. Nein, er fährt einfach ohne Bedienungskommentar. Und die Kinder bekommen mit: Der macht was ganz Selbstverständliches. Der bringt uns vorwärts. Das ist sein Ding. Und wenn die Mutter fährt, ist es ihr Ding. Schnelles Fortkommen ist selbstverständlich.

Stimme – Körper – Bewegung

02.05.11 (Heike Henning) -
Stimme – Körper – Bewegung: Unter diesem Thema stand das diesjährige 9. Symposium zur Kinder- und Jugendstimme in Leipzig. Bewegend war zunächst der musikalische Auftakt ins Programm. Diesen bildete der Auftritt des Gebärdenchores des Berufsbildungswerkes Leipzig. Diese Gruppe junger hör- und sprachgeschädigter Menschen „singt“ nicht mit ihren Stimmen, so wie wir Gesang gewöhnlich erleben. Nein, diese Gruppe „singt“ mit ihrem Körper und der erlernten Gebärdensprache, choreographiegleich zur sie umgebenden Musik. Damit macht der Gebärdenchor Liedtexte nicht nur gehörlosen Zuschauern zugänglich, sondern fasziniert hörende Zuschauer gleichzeitig mit der Schönheit der Gebärdensprache als künstlerischem Ausdrucksmittel. Besonders eindrucksvoll war das gemeinsame Singen von „Can you hear me?“ von Bob Chilcott. Es sangen knapp 500 Kongressteilnehmer gemeinsam mit dem Gebärdenchor mit Gebärdensprache und Stimme. Der anhaltende Applaus war ein Augenschmaus. Die ganze Aula winkte – entsprechend dem nicht- akustischen Applaus der Gebärdensprache – den jungen Darstellern zu.

Primacanta startet mit vierter Staffel jetzt auch in Offenbach

14.04.11 (PM - kiz-lieberwirth) -
Primacanta, das gemeinsame Grundschulprojekt der Crespo Foundation und der HfMDK Frankfurt am Main startet im Mai seinen 4. Jahrgang. Das Modellprojekt öffnet sich nun auch den Grundschulen aus Offenbach.

Wer singt, vertreibt das Übel

03.04.11 (Gerhard Rohde) -
Beim Stuttgarter „Éclat“-Festival traten auch die Sängerinnen und Sänger des SWR Vokalensembles mehrfach auf. Unter anderem in einer mobilen Komposition des Brasilianers Flo Menezes mit dem Titel „Retrato Falado das Paixoes“.

Chor-Tipps 2011/04

31.03.11 (nmz (N.N.)) -
Grüß Gott, du schöner Maien … Ein Abend für das Deutsche Volkslied – Zum Zuhören und Mitsingen /// Achtung – fertig: Stimme! Chancen neu entdecken: Die Kinderstimme und ihre Möglichkeiten /// Study Tour für Chorleiter/-innen zum Eurotreff 2011 /// Händel Flash Mob

Wo Forscher auf junge Stimmen hören

31.03.11 (Heike Henning) -
Bewegend war bereits der musikalische Auftakt: Der Gebärdenchor des Berufsbildungswerkes Leipzig, eine Gruppe junger hör- und sprachgeschädigter Menschen, singt nicht mit der Stimme, dieser Chor „singt“ mit dem Körper in Gebärdensprache gleich einer Choreographie zur ihn umgebenden Musik. Damit werden nicht nur Liedtexte für gehörlose Zuschauer zugänglich, die Schönheit der Gebärdensprache fasziniert auch das hörende Publikum als eigenständiges, künstlerisches Ausdrucksmittel.

Chorlandschaft im Umbruch

31.03.11 (Robert Göstl) -
Es liegt etwas in der Luft … junge Chöre sprießen mancherorts wie Pilze aus dem Boden, a-cappella-Festivals erleben einen enormen Zulauf, Kinder- und Jugendchöre verzeichnen Zuwachszahlen, nach jahrelangen Warnrufen vor der verstummenden Nation stellen Feuille­tons eine Renaissance des Singens fest, das deutsche Volkslied feiert im besten Sinne fröhliche Urständ und ausgerechnet mit einer Medienkooperation für Wiegendlieder wird eine Resonanz erzeugt, die sich niemand hätte träumen lassen. An den Hochschulen wird dieser Trend durch die Einrichtung entsprechender Professuren und vokal profilierter Studiengänge aufgegriffen, und selbst mancher Politiker hat erkannt, dass es lohnend sein könnte, wenn schon nicht wie weiland Bundespräsident Scheel auf den gelben Wagen, so doch immerhin auf den anrollenden Zug der Chorszene in Deutschland aufzuspringen.

Wettbewerb „Familien Singen“ 2011 startet

Wie kann eine selbstverständliche musikalische Erziehung mit einfachsten Mitteln wiederbelebt werden? Wie können wir erreichen, dass Alt und Jung wieder miteinander singen und musizieren – und dies als bereicherndes Moment für die Familie empfinden?
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