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Alle Artikel kategorisiert unter »Stan Meus«

In einer Welt der Phantasie – Im Staatstheater Meiningen wird Achim Freyers „Zauberflöte“ bejubelt

19.06.22 (Joachim Lange) -
Auffallend oft gab es in letzter Zeit wieder Bühnenbilder für Opernproduktionen, die nicht mit nihilistischer Leere bis zur Brandmauer und Secondhand-Kostümen der allgemeinen Tristesse der Welt von heute in bekannten oder auch unbekannten Werken der Vergangenheit nachspürten. Vielleicht ein Indiz für ein wachsendes Bedürfnis nach Kunst als Gegenwelt? Und nicht nur als Analyse- oder Diskursbeitrag der besonderen Art. Wer weiß.

Im Stehen sterben – Markus Lüpertz malt in Meiningen eine Oper: Puccinis La Bohème

12.12.21 (Joachim Lange) -
Die Rechnung ging auf. Und sie hatten auch noch Glück. Wie jedes Theater, dem (außerhalb von Sachsen) gegenwärtig eine Premiere gelingt, war auch in Meiningen allein schon die Tatsache, dass der Vorhang hoch ging, ein kleiner Triumph. Über die Pandemie. Aber auch über eine Politik, die Theaterdichtmachen mit effektiver Virusbekämpfung verwechselt.

„The Sound of Music“ in Meiningen: Frohsinn und Tiefgang

31.10.21 (Roland H. Dippel) -
Die vierte Musiktheater-Premiere des Staatstheaters Meiningen in der noch jungen Spielzeit 2021/22 und die dritte im Kalendermonat Oktober! Intendant Jens Neundorff von Enzberg nahm die fertig gebauten Dekorationen vom Theater Regensburg mit nach Thüringen, weil Corona dort die Produktion verhindert hatte. Die Kostüme entstanden dann in Meiningen. Ovationen für einen bewegenden Abend über die lebensverändernde Kraft der Musik und eine an Emotionen reiche und von Sentimentalität freie Inszenierung. Besonders beeindruckend waren die sechs virtuosen Kinderdarsteller.

Richard Strauss’ und Hugo von Hofmannsthals „Ariadne auf Naxos“ in Meiningen bejubelt

17.04.18 (Joachim Lange) -
Mit dem Titel der Oper „Ariadne auf Naxos“ hat man – in diesem Falle – nur die halbe Wahrheit. Er erfasst die kleine Oper, in die ein junger Komponist unter den Fittichen seines alten Musiklehrers sein ganzes Herzblut gelegt hat. Natürlich mit dem ganz großen mythischen Gegenstand, die Verzweiflung der von Theseus auf Naxos zurückgelassenen Ariadne, ihrer Todessehnsucht und der spektakulären Ankunft eines Gottes. Sie hält den – in Meiningen wie ein Deus ex machina aus dem Schnürboden einschwebenden Gott Bacchus – für den Gott des Todes. Und er hält sie (obwohl ein Gott) auch irrtümlich für die Zauberin Circe. Das Tröstliche daran ist, dass sich beide irren. Bacchus ist für Ariadne (und für das mitfiebernde Publikum) eindeutig die bessere Wahl. Und sie für ihn natürlich auch, so dass einer Apotheose der Musik und der Stimmen nichts mehr im Wege steht.

Biedermeierlicher Sonntagsspaziergang in Schwarz Rot Gold

20.03.16 (Joachim Lange) -
Das Südthüringische Staatstheater Meiningen ruft mit seiner Neuinszenierung von Albert Lortzings „Regina“ eine weithin unbekannte Seite des populären Spielopern-Komponisten in Erinnerung.
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