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Alle Artikel kategorisiert unter »Stefan Wiel«

Leos Janaceks „Katja Kabanowa“ wird in Radebeul zur Sternstunde

01.06.19 (Roland H. Dippel) -
Sonderlich häufig kommt „Katja Kabanowa“ in Mitteldeutschland nicht zur Aufführung. Das ist unverständlich, denn neben seinen „Abenteuern der Füchsin Bystrouchka“ und „Die Sache Makropulos“ ist auch dieses Spätwerk Leos Janaceks eine der packendsten Opern des frühen 20. Jahrhunderts. Die Landesbühnen Sachsen befinden sich offenbar im Zenit einer Glückssträhne: Nach Previns „Endstation Sehnsucht“, Vollmers „Tschick“ und von Einems „Der Besuch der alten Dame“ wird jetzt „Katja Kabanowa“ in Radebeul zum kleinen Opernwunder, dessen Gelingen auch der Fähigkeit zur Einschätzung eigener Ressourcen und Möglichkeiten zu verdanken ist. Unser Kritiker Roland H. Dippel ist begeistert.

Mit Barockklang zurück in die Archaik der Menschheitsgeschichte – Charpentiers „Médée“ in Radebeul

19.05.14 (Michael Ernst) -
Entdeckungen im Elbland: Manchmal lohnt es sich doch, ganz und gar unvoreingenommen an kleinere Häuser zu gehen, um dort auch mal ein Wagnis zu sichten. In diesem Fall Wagnis und Rarität gleichermaßen: Die Landesbühnen Sachsen, das Radebeuler Theater vor den Toren von Dresden, zuständig für die Bespielung eines ganzen Flächenstaats, stemmt die Oper „Médée“ von Marc-Antoine Charpentier.

Ab aufs Hochseil, aber bitte mit Netz – In Dessau ging Emmerich Kálmáns „Zirkusprinzessin“ über die Bühne

19.01.14 (Joachim Lange) -
Emmerich Kálmán (1882-1953) gehört zwar nicht zur Goldenen Ära der Operette, aber in der sogenannten Silbernen ist der Komponist einer der Größten. Nicht nur, weil er es mit den adligen Damen hat. Immerhin verdankt er der Csárdásfürstin (1915) und der Gräfin Mariza (1924) seine Unsterblichkeit. Dass man auch mit seinem nicht mehr ganz so populären dritten Welterfolg, den er 1926 mit der „Zirkusprinzessin“ in Wien erzielte, am Ende von den Sitzen reißen kann, erwies sich jetzt am Anhaltischen Theater in Dessau.
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