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Alle Artikel kategorisiert unter »Stegreif.Orchester«

Phasen der Neuausrichtung an zwei Exempeln

09.06.22 (Harry Schmidt) -
Nach zehn Festivaltagen ist das Podium Esslingen mit dem großen Abschlusskonzert „Die Supergroup“ zu Ende gegangen. 17 Hauptveranstaltungen, ergänzt um die Konzerte im neuen, familienfreundlichen Format der Salonkonzerte und ein Educationprogramm, das mehrere hundert Kinder in Kindergärten und Schulen erreichte, lockten rund 3000 Besucher an. Mit einem Frauenanteil von 80 Prozent Urheberinnen ist es gelungen, die Position von Komponistinnen zu stärken. Die Prämiere des in Esslingen entwickelten ersten Teils des STEGREIF.Orchester-Projekts „#bechange” bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen zeitigt ein ausgesprochen bemerkenswertes Ergebnis.

Musikalische Wanderung in fünf Etappen – virtuelles 360°-Konzert des STEGREIF.orchesters

28.05.21 (Konstantin Parnian) -
Den (noch) anhaltenden Umständen geschuldet feierte das Konzertprojekt #explore_mozart des Stegreiforchesters seine Premiere online. Doch freilich beließ es das für seine ausgefallenen Experimente bekannte Ensemble nicht bei einem simplen Stream: Die Aufführung wurde als 360-Grad-Video übertragen, bei der ein Microphone-Dummy – ein Kunstkopf mit eingebauter Mikrophonierung – auch für die akustische Verräumlichung sorgte. Wie der Untertitel „Von fünf Anfängen und inneren Zielen“ es andeutet, setzen sich die von jeweils einem Ensemblemitglied konzipierten Abschnitte mit den fünf Grundidealen der Freimaurerei auseinander, die zentral für Mozarts Weltanschauung waren.

Doch kein Wunder – Aus einer ausweglosen Situation das Beste machen – Moon Music in Berlin

01.04.21 (Konstantin Parnian) -
Ein Regenbogen steht am Tag der Premiere über Berlin. Auf „Abschied“ und „Transformation“ folgte nun Mitte März mit „Neubeginn“ der dritte Teil der Musiktheater-Trilogie „MOON MUSIC“. Eigentlich war geplant, dass bei diesem letzten Stück des Kooperationsprojekts von Neuköllner Oper, STEGREIF.orchester und Prinzessinnengarten Kollektiv das Publikum in der realen Welt beiwohnen darf – im Freien auf dem St. Jacobi Friedhof. Betrachtet man die Zahlen, wäre es auch der denkbar bestmögliche Zeitpunkt gewesen: Inzidenz, R-Wert, Intensivbettenbelegung und Fallzahlen lagen in Berlin alle so tief wie seit Oktober nicht mehr. Trotzdem gab es keine Genehmigung dafür, draußen vor Publikum zu spielen.

Zwischenstation Neue Wege – Eine musiktheatrale Suche aus Neukölln

11.03.21 (Konstantin Parnian) -
„Beim nächsten Mal besteigen wir den Berg“, hieß es im ersten Teil von „MOON MUSIC“ der im Januar aus den Räumlichkeiten der Neuköllner Oper gestreamt wurde. Nach dem „Abschied“ folgte im Februar nun die „Transformation“: die Produktion begab sich auf die Straßen von Neukölln. Das STEGREIF.orchester – diesmal mit Sopranistin Marine Madelin an der Seite – startete in diesem Zwischenstück des als „Musikalische Metamophose“ betitelten Dreiteilers in der Regie von Selina Thüring seinen Weg in der lokal bekannten Rixdorfer Passage an der Karl-Marx-Straße und wanderte bis in die Kiezkapelle auf dem St. Jacobi-Friedhof. Das Publikum konnte erneut über Zoom an der teils vorproduzierten, teils live übertragenen Vorstellung teilhaben.

Theater nicht loslassen – Phase I von „Moon Music“ aus der Neuköllner Oper Berlin

29.01.21 (Konstantin Parnian) -
Als „kontemplativ-interaktive Performance-Reihe“ wird die Kooperation von STEGREIF.orchester, Neuköllner Oper und Prinzessinengarten Kollektiv beworben. Die drei Teile sollen vom Winter in den Frühling führen, von den Räumen der Neuköllner Oper in der Karl-Marx-Straße über die Kiezkapelle an der Hermannstraße bis zum danebenliegenden Prinzessinengarten. Der erste Teil „Moon Music I: Abschied“ wurde nun, gespickt mit einigen Videoaufnahmen, per Zoom live aus der Neuköllner Oper gestreamt.

Prenzlauer Berg auf Landpartie – Das Detect Classic Festival am Tollensesee

31.07.19 (Antje Rößler) -
Historische Fabrikhallen, direkt am Ufer des Tollensesees in Neubrandenburg – das ist die Kulisse für das dreitägige Detect Classic Festival, das Konzertgänger und Clubbesucher vereint. Geboten wurden Sinfonisches und elektronische Live-Klänge, Kammermusik und DJ-Acts. Antje Rößler war dabei.

Musikkonferenz mit Weltblick – die Classical:NEXT in Rotterdam

03.06.19 (Philipp Krechlak) -
Gewiss, auch deutsch(sprachig)e Konferenzen und Tagungen haben ihre Berechtigung, können sie doch aufgrund des homogeneren Fachpublikums wesentlich gezielter und detaillierter Themen setzen und durchdringen. Allerdings zeigt sich auf einer internationalen, thematisch breiter angelegten Konferenz wie der Classical:NEXT auch, dass der Blick durch die „deutsche Brille“ unbedingt und immer wieder aufgefrischt und neu fokussiert werden sollte. Unser Korrespondent Philipp Krechlak sieht scharf.
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