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Alle Artikel kategorisiert unter »Stephanie Houtzeel«

Achtung: Betreten auf eigene Gefahr! – In Bayreuth schließt sich der neue Nibelungen Ring mit der „Götterdämmerung“

06.08.22 (Joachim Lange) -
Es war ziemlich klar, dass die Zuschauer im Festspielhaus an die eh schon lange „Götterdämmerung“ am Ende des neuen Rings noch einen vierten Aufzug dranhängen würden. Das hat hier Tradition. Höflicher Applaus wäre ein Fehlschlag. Ein Unisono-Bravo wahrscheinlich auch. Eigentlich ist Pro und Contra das Angemessene, wenn ein Ring als Herausforderung funktioniert soll. Da der Vierteiler immer nur komplett vergeben wird, kommt man in den Pausen zwischen den 16 Stunden Wagner auch ins Gespräch. Über weite Teile von Valentin Schwarz’ Interpretation als Familiensaga im Kurzserienformat ließ sich also trefflich streiten, vor allem rätseln.

„Immer noch Loge“ – Gordon Kampes Oper in Bayreuth uraufgeführt

30.07.21 (Peter P. Pachl) -
In der Vorbereitung des für das Vorjahr geplanten, dann aber auf den kommenden Sommer verschobenen Neuinszenierung des „Ring des Nibelungen“ haben die Bayreuther Festspiele, um in diesem Jahr nicht ganz auf Wagners Hauptwerk zu verzichten, „Ring 20.21“ ins Programm genommen. Nicht am Vorabend, sondern am Vormittag des Ersten Tages des Bühnenfestspiels, vor der „Walküre“ erfolgte musiktheatrale Auftragswerk, Gordon Kampes „Das Rheingold – Immer noch Loge“, mit drei Gesangssolisten, Klappmaulpuppen und einem Instrumentalensemble am und im Teich unterhalb des Festspielhauses.

In teilweise neuen Besetzungen und mit neuem Dirigenten: „Das Rheingold“ in Bayreuth

27.07.16 (Peter P. Pachl) -
Die im Wagner-Jubiläumsjahr 2013 besonders diskrepant aufgenommene Inszenierung des „Ring des Nibelungen“ durch Frank Castorf wartet in ihrem vierten Jahr mit einer Reihe von Veränderungen auf – leider kaum zum Vorteil für den „Rheingold“-Auftakt.

Tödliche Schubertiade – Claus Guth inszeniert Schubert „Lazarus“ im Theater an der Wien

13.12.13 (Frieder Reininghaus) -
1820 war – dies hat sich als wissenschaftlicher Konsens herausgeschält – für den damals 23jährigen Liedbegleiter und Komponisten Franz Schubert aus mancherlei Gründen, sogenannten „privaten“ und beruflichen, ein „Jahr der Krise“. Anders als andere Lebensabschnitte des Tonkünstlers ist es schlecht dokumentiert. Dies wiederum könnte damit zusammenhängen, dass der junge Tonkünstler einen Teil seiner Unterlagen vernichtete, nachdem er zusammen mit seinem Freund Johann Senn von wegen des Verdachts revolutionärer Umtriebe verhaftet wurde.
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