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Alle Artikel kategorisiert unter »Tomo Sugao«

Glauben im Sonderangebot – Karol Szymanowskis „Król Roger“ in Cottbus entfesselt Sogwirkung

16.05.22 (Joachim Lange) -
Karol Szymanowskis (1882-1937) einzige Oper „König Roger“ entfaltet auch am Staatstheater in Cottbus vor allem ihre unglaubliche musikalische Wucht. Der 1926 uraufgeführte kurze Dreiakter des polnischen Komponisten kann sich in der Beziehung durchaus neben „Salome“ von Richard Strauss oder „Penthesilea“ von Otmar Schoeck sehen bzw. hören lassen. Obendrein sind bewusst französische, gar orientalische Klangfarben unter die aufrauschende Opulenz gemischt.

Dramaturgiegeschwurbel – Milhauds „Armer Matrose“ als Theaterfilm-Collage an Würzburgs Mainfrankentheater

16.05.21 (Wolf-Dieter Peter) -
Diese Franzosen mit ihren Kurzopern von Offenbach bis Milhaud und Nachfolgern! Doch wer eine Ahnung von „la vie française“ hat, weiß: Wie schön, nach einer Stunde Hochkultur noch genug Zeit zu haben für ein mehrgängiges Souper, sei es im Freundeskreis oder nur mit der heimlichen Geliebten. Und Milhauds Dreiakter(!) vom „Armen Matrosen“ dauert sogar nur 40 Minuten! Doch Würzburg bietet 75 Minuten herbe und musikalisch schwer verdauliche Kost, findet unser Kritiker Wolf-Dieter Peter.

Ein wirklich teuflisches Spiel – Tomo Sugao inszeniert Gounods „Faust“ am Theater Bielefeld

Tomo Sugao, der 1979 im japanischen Sapporo geborene Opernregisseur, macht schon seit etlichen Jahren international als kreativer Mensch auf sich aufmerksam. In der deutschsprachigen Theaterszene präsentierte er Inszenierungen unter anderem in Zürich, am Mainfranken-Theater Würzburg („Nixon in China“ und „Götterdämmerung“) und zuletzt im vergangenen Jahr in der Oper Dortmund seine Sichtweisen auf Puccinis „Turandot“ und „Madama Butterfly“. Seine jüngste Produktion, Charles Gounods „Faust“, feierte am vergangenen Wochenende am Theater Bielefeld Premiere. Eine bemerkenswerte Lesart, wie unser Autor Christoph Schulte im Walde meint.
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