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Alle Artikel kategorisiert unter »Ueli Wiget«

Ruhrtriennale: Portraitkonzert Rebecca Saunders mit dem Ensemble Modern

27.08.18 (Stefan Pieper) -
Brodelnde Flächenklänge, die die Weite des Raumes erobern. Ein grollender Subbass, aus dem jähe Eruptionen hervorgehen, sei es fauchende Klaviercluster oder peitschende Perkussionsschläge. Sinustöne verändern sich, lassen Schwingungskurven mutieren. Ja, wir sind hier nah dran an der Ursubstanz von Klang. Rebecca Saunders will augenscheinlich „die Musik“ wieder auf derartige Zustände zurückbesinnen, wo nichts mehr zweck- oder formal-gebunden scheint. Die Konsequenz, mit der sie ein solches Anliegen mit einer sehr persönlichen „Handschrift“ aufzuladen weiß, hat die gebürtige Britin zur gefragten Gegenwartskomponistin werden lassen.

Musikmesse 2016 – Livemusik: zwei afrikanische Lieder auf der nmz-Messebühne

Zum Abschluss des Afrika-Schwerpunkts auf der diesjährigen Frankfurter Musikmesse sang die in Köln lebende Sängerin Andiswa Makana auf der geimeinschaftlichen Bühne von nmz, Deutschlandradio, Deutschem Musikrat und der Initiative "Music in Africa" zwei afrikanische Lieder. Am Klavier wurde sie begleitet von Ueli Wiget.

Stressfreier Zwölfton, Antworten auf Ives

06.02.10 (Max Nyffeler) -
In der Reihe der von Musikern des Ensemble Modern edierten CDs hat sich der Pianist Ueli Wiget der Kammermusik des früh verstorbenen Nikos Skalkottas (1904–1949) angenommen. Die Platte ist eine Entdeckung. Mit Werken aus dem letzten Schaffensjahrzehnt zeichnet sie ein signifikantes Profil des griechischen Schönberg-Schülers; und Wiget übertreibt nicht, wenn er im Begleitheft Skalkottas als herausragenden Tonschöpfer bezeichnet. Drei Jazz-Stücke, deren rhythmisch-markanter Klaviersatz in seiner klanglichen Üppigkeit an Skrjabin erinnert, ein „Cycle Concert“ mit unterschiedlich besetzten Kammermusiksätzen voller überquellender Ideen sowie zwei späte, wunderbar entspannt musizierte Suiten für Geige (Jagdish Mistry) und Klavier: ihnen allen gemeinsam sind ein verschwenderischer musikalischer Reichtum und eine leidenschaftliche Gestik. Dass es weitgehend zwölftönig komponierte Stücke sind, ist da völlig nebensächlich (Ensemble Modern Medien EMCD-007).
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