Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »Walter Levin«

Stiller Aufrührer und Vaterfigur

29.08.17 (Gerhard R. Koch) -
Das Image des Streichquartetts ist seit jeher gespalten. War es als Diskurs gleichberechtigter „Vernünftiger“ zunächst ein aufklärerisch-demokratisches Modell intensiver musikalischer Kommunikation, so wurde das Genre später zum Inbegriff kammermusikalischer Intimität, ja, zumal in Deutschland, bildungsbürgerlich elitärer Kunst-Erhabenheit. Wer bevorzugt Quartett spielte oder hörte, setzte sich ab von der „Masse“ derer, die es lieber mit zirzensischer Virtuosität, spätromantischem Orchester-Schwall und opulent-kulinarischem Opern-Applomb hielten. Bei Kammermusik-Abenden traf man denn auch in der Regel auf ein eher älteres, gewiss kenntnisreiches, aber auch konservativ abgeschottetes Publikum. Gleichzeitig war das Quartett aber auch die Experimentier-Kammer der Komponisten – von Beethoven über Bartók und die Wiener Schule bis zu Ligeti, Nono, Lachenmann und Ferneyhough.

Thema Musik Live auf Schloss Elmau: Kammermusik und Emotionen

Zum Tode von Walter Levin zeigen wir noch einmal unseren Filmbeitrag aus dem Jahr 2010 zur Reihe „Thema Musik Live“: Thema Musik Live - die Radio-Diskussionsrunde auf BR-Klassik - widmet sich 2010 komplett dem Thema "Emotionen", und zwar jeweils in Bezug auf unterschiedliche Gattungen in der Musik. Die erste Ausgabe dieser thematischen Reihe, ausgestrahlt am 14.

Das Quartett der Überlebenden

12.04.12 (Max Nyffeler) -
Robert Spruytenburg: Das LaSalle-Quartett. Gespräche mit Walter Levin, edition text + kritik, München 2011, 428 S., Abb., € 49,00, ISBN 978-3-86916-102-0
Inhalt abgleichen

Das könnte Sie auch interessieren: