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Musik trifft Kunst: ein Benefizkonzert


(nmz) -
Der Rotary Club Fulda-Paulustor veranstaltete ein Benefizkonzert mit dem Tenor Vincenzo Di Rosa und dem Konzertpianisten David Andruss zugunsten der in Fulda und der Rhöngegend untergebrachten Flüchtlingskinder.
Ein Artikel von Christiane Maier

Musik trifft Kunst“ gab dem Konzert einen besonderen Rahmen: fand es doch auf Einladung der Präsidentin des Rotary Clubs, Dr. Gabriele König, Direktorin der Kinder-Akademie Fulda statt, die eine Henri Matisse Ausstellung beherbergte. Sie freute sich sehr, mit dem großen Spendenaufkommen und den Einnahmen des Benefizkonzertes Projekte des Fonds für Flüchtlingskinder zu unterstützen. Dieser Fonds ermöglicht es Flüchtlingskindern, die ohne Eltern nach Deutschland gekommen und in der Gemeinschaftsunterkunft Michaelshof in der Rhön untergebracht sind, gemeinsam mit deutschen Kindern und deren Familien Ausflüge zu erleben.

Geplant sind Schlittenfahrten auf der Wasserkuppe, Besuche des Feuerwehrmuseums und der Kinder-Akademie sowie Aktivitäten mit den Rhönrangern. David Andruss, FTKB-Mitglied und Rotarier, ließ gemeinsam mit dem Konzerttenor Vincenzo Di Rosa die zauberhafte Welt der europäischen Chansons aufleben. Eigenarrangements französischer Chansons und europäischer Songwriter des frühen 20. Jahrhunderts, wie Charles Aznavour, Edith Piaf, Jacques Brel und Nino Rota waren zu hören.

Vincenzo Di Rosa hat mit seinem unverwechselbaren Timbre jedes der Chansons zum Blühen gebracht. Ob in französischer, italienischer, deutscher oder englischer Sprache, immer war es authentisch und wurde von dem Sänger mit italienisch-französischer Abstammung im muttersprachlichen Duktus gesungen. Sein kongenialer Begleiter am E-Piano, der in Rimmels beheimatete Konzertpianist David Andruss, schmiegte sich mit seinen teilweise atemberaubend virtuosen Arrangements, die stellenweise einen ganzen Orchesterpart übernehmen, an die Stimme Di Rosas an. Feurige Passagen, lyrische Momente und inbrünstige Szenen führten beide Künstler dem begeisterten Publikum vor Augen.

Am Ende gab es Standing Ovations für ein bemerkenswertes Recital, das für einen guten Zweck viel Geld zusammentrug.

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