Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »Carl Parma«

Fatale Wege in eine Öde ohne Musik

30.06.20 (Carl Parma) -
Wie wären die letzten Monate der Pandemie ohne sie verlaufen: die unzähligen Balkon-, Socken- und Streamingkonzerte. Selten wurde die gesellschaftliche, ja die System-Relevanz der Musik für alle sicht- und hörbarer als in den Wochen der erzwungenen Isolation, selten war ihre emotionale Leuchtkraft heller als in diesen sonst so dunklen Tagen.

Kein Musikunterricht im Land der Musik?

29.03.20 (Carl Parma) -
„Man sang nur, nach dem Gehör, das theoretische Verständnis war von magerster Sorte, und die Art des Unterrichts so unpädagogisch wie möglich.“ Mit diesen Worten fasste der englische Musikpädagoge John Hullah die Eindrücke seiner Inspektion deutscher Elementarschulen im Jahre 1879 zusammen.

Ohne Musik wär’ alles nichts

29.06.19 (Carl Parma) -
Selten wurde eine Institution so häufig und mit so viel Inbrunst totgesagt wie das Gymnasium. Aber allen Reformen und Unkenrufen zum Trotz lässt sich vermelden: alive and well. In ihrer 200-jährigen Geschichte war diese Schulform unweigerlich immer wieder Spiegel gesellschaftlicher Veränderungen: ursprünglich von Humboldt – der selbst nie eine Schule besuchte – als „zweckfreie“ Form der Selbstbildung erdacht, wurde sie alsbald zur Kaderschmiede des preußischen Beamtenapparates und kann sich heute mit etwa 50 Prozent eines Jahrgangs getrost als „Hauptschule der Nation“ bezeichnen, von der mithin auch eine immer deutlichere Praxisausrichtung gefordert wird. Eine solche Entwicklung kann natürlich nicht ohne Folgen für Bildungsidee und Lerninhalte einer Schulform sein.

Quereinstieg als Problem und Chance

27.02.19 (Carl Parma) -
Die grundständige Ausbildung des Musiklehrkräftenachwuchses an Musikhochschulen, Universitäten und Pädagogischen Hochschulen ist eine Errungenschaft aus den 1920er-Jahren (Kestenberg-Reform) – in einer ökonomisch viel schwierigeren Zeit als der heutigen. Damals wurde das Selbstverständnis des Schulmusikers geprägt: weg vom Singelehrer hin zu einem vollwertigen künstlerisch-wissenschaftlich ausgebildeten Akademiker. Nur so konnte Musik letztlich als gleichberechtigtes, auch abiturrelevantes Fach in den Fächerkanon eingehen.
Inhalt abgleichen

Das könnte Sie auch interessieren: