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Alle Artikel kategorisiert unter »Christoph Gotthardt«

Motiviert, Augen und Ohren zu weiten – [Rezension] Michal Libera / Michal Mendyk: Wie das klingt! Neue Töne aus aller Welt

17.12.20 (Christoph Gotthardt) -
„Die Welt ist Klang“, so bezeichnete Joachim-Ernst Berendt in den 1980er Jahren sein großes Südwestfunk-Plädoyer für das Hören der Welt. Seine Überschrift passt gut zum Titel des 2019 erschienenen Buches aus dem Moritz Verlag. Die Welt in ihrem Klang zu entdecken, zu entschlüsseln, sie anhand von musikalischen (Kunst)Werken, aber auch von unterschiedlichen, hörbaren Phänomenen zu verstehen, ja, dabei das Verständnis von Welt und Menschen sogar weiterzuentwickeln, darum geht es – in eigener Art des Zugriffs – auch hier.

Musik als Dünger im Bildungsgarten der Grundschule

01.07.15 (Christoph Gotthardt) -
Im schulischen Umfeld bildet nur die Grundschule den Rahmen, der die Gesellschaft in Gänze repräsentiert. Allein deshalb kommt dieser Schulform überragende Bedeutung für die Bildung der Gesamtgesellschaft der Zukunft zu. Diese einfache Einsicht wurde spätestens seit der PISA-Misere im Jahr 2000 in vielen Bildungsministerien zunehmend berücksichtigt und hat zu erheblichen Anstrengungen geführt, gerade hier die Bildungseffizienz und -qualität zu steigern. Einige Jahre hat es gedauert, bis klar wurde, dass es nicht nur um „harte“, PISA-relevante Fächer gehen konnte, sondern dass auch andere Fächer, die neben dem kognitiven Bereich auch das Emotionale enthalten – und im Falle der Musik auch das Ästhetisch-Kulturelle – wertgeschätzt und entwickelt werden müssen.

Auf dem Weg zur Qualitätsentwicklung

12.04.12 (Christoph Gotthardt) -
Ernst Klaus Schneider, Barbara Stiller und Constanze Wimmer (Hrsg.): Hörräume öffnen – Spielräume gestalten. Konzerte für Kinder, Regensburg 2011, 256 S., Abb., € 34,90, CB 1229, ISBN 978-3-940678-29-0

Kulturelle Bildung braucht Gesellschaftsbezug

01.05.08 (Christoph Gotthardt) -

Die neue musikzeitung setzt ihre Serie mit Kommentaren zum Schlussbericht der Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“ mit dem Themenkomplex „Kulturelle Bildung“ fort. Auf den folgenden Seiten 14 und 15 sowie auf Seite 34 nehmen Fachleute aus betroffenen Verbänden und Akademien Stellung zu den auf Seite 14 abgedruckten Handlungsempfehlungen der Kommission. Zunächst werden sie hier von dem Musikpädagogen Christoph Gotthardt kommentiert:

Erste Skizzen einer neuen Bildungssymphonie

01.04.08 (Christoph Gotthardt) -

Wirksame Impulse in die musikpädagogische Bildungslandschaft der Region Frankfurt und Rhein-Main zu senden, das war das Ziel der vom Institut für Musikpädagogik der Universität Frankfurt Anfang März veranstalteten Projektwoche „Zukunftsmusik“.

Kinder zum Olymp oder vom Olymp zu den Kindern

01.09.07 (Christoph Gotthardt) -

Erlebt man einen Bus voller Schüler auf ihrem Nachhauseweg und geht am Abend ins Sinfoniekonzert, käme man wohl kaum auf den Gedanken, sich die Schülergruppe in den heiligen Hallen von der Kultur begeistert vorzustellen. Eine Klasse durch den Schulvormittag zu beobachten, dürfte den Eindruck der Unvereinbarkeit dieser beiden Welten wohl noch verstärken. Genau diese Verbindung bundesweit zu intensivieren, ist Ziel der von der Kulturstiftung der Länder und der Kulturstiftung des Bundes veranstalteten Initiative „Kinder zum Olymp!“.

Damit Geschichte nicht Geschichte bleibt

01.09.06 (Christoph Gotthardt) -

Karl Heinrich Ehrenforth: Geschichte der musikalischen Bildung. Eine Kultur-, Sozial- und Ideengeschichte in 40 Stationen. Von den antiken Hochkulturen bis zur Gegenwart, Schott, Mainz 2005, 554 S., € 62,00, ISBN 3-7957-0502-9

Zielloses Kreisen beenden

01.10.05 (Christoph Gotthardt) -

Werner Jank (Hrsg.): Musik-Didaktik. Praxishandbuch für die Sekundarstufe I und II, Cornelsen Scriptor, Berlin 2005, 256 S., € 19,95, ISBN 3-589-22050-3

Enthusiasmus für Kunst und Kultur

01.04.04 (Christoph Gotthardt) -

Die von der Kulturstiftung der Länder betriebene Initiative „Kinder zum Olymp“ hat zum Ziel, die Kulturvermittlung für unsere Heranwachsenden zu verbessern, um sie heute an ihre Rolle als Kunst- und Kulturträger in einer Gesellschaft von morgen heranzuführen. In musikalischen Fachkreisen ist das Thema nicht neu und als innovativer Durchbruch kann der Leipziger Kongress nicht gewertet werden, zumal die Zeit für Diskussionen kaum ausreichte. Vielmehr knüpfte er an die Bemühungen um (Musik-) Kulturvermittlung der vergangenen Jahre – etwa die der Jeunesses Musicales – an. Von den durch Fachdiskussionen bestimmten Tagungen hebt sich der Kongress dennoch mit einem höchst willkommenen, ja unentbehrlichen Signal ab. Als seine Botschaft bleibt – verdeutlicht durch die Präsenz des Bundespräsidenten und einer ganzen Reihe von Persönlichkeiten ministeriellen Ranges – das öffentlich sichtbare Bekenntnis der Politik zur Notwendigkeit ästhetischer Bildung. Kultur – so eine Begründung – gibt Sinn in einer Gesellschaft, die sich immer mehr im sinnlosen Tun zu verlieren scheint.

Dramaturgische Kreativität sichert Qualität

01.05.03 (Christoph Gotthardt) -

Spielräume Musikvermittlung. Konzerte für Kinder entwickeln, gestalten, erleben. Für die Jeunesses Musicales Deutschland hrsg. von B. Stiller, C. Wimmer und E. K. Schneider, ConBrio Verlagsgesellschaft, Regensburg 2002, 344 S., € 29,00, ISBN 3-932581-53-9

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