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Alle Artikel kategorisiert unter »Ernst Klaus Schneider«

Schlagzeuggeflüster und Orchesterklang

30.06.11 (Ernst Klaus Schneider) -
„Wie passt denn das zusammen?“, wird jeder mit der Durchführung von Konzerten für Kinder und Jugendliche Erfahrene fragen. Denn im Familienkonzert „Schlagzeuggeflüster und Orches­terklang“ der Lübecker Musikhochschule sollte scheinbar Unvereinbares miteinander verbunden werden: die 1. Sinfonie von Johannes Brahms und das avantgardistische Schlagzeugkonzert „Traumspur“ von Johannes Fischer: Ein in großen Bögen aus Themen und Motiven sich entwickelndes sinfonisches Werk stand kurzen, assoziativ aneinandergereihten Charakterstücken gegenüber – das Instrumentarium des Sinfonieorchesters einem ungewöhnlichen und äußerst vielfältigen Instrumentarium, das neben traditionellen Schlaginstrumenten für das Musizieren ganz neu Gefundenes integriert: Steine und Bretter, Kuhglocken und Autofedern, „Souvenirs“ aus Burma.

Bartók-Camp – Wiener Philharmoniker und Salzburger Festspiele vermitteln

03.11.08 (Ernst Klaus Schneider) -
In großer Zahl hatten sich Jugendliche aus dem gesamten deutschsprachigen Raum und aus den USA zum einwöchigen Workshop in Salzburg gemeldet. Leider konnten nur 35 von ihnen im Schloss Arensberg mitmachen. Seit drei Jahren gibt es dieses Angebot unter der Leitung von Hanne Muthspiel-Payer.

Der Freischütz ist eine gute Oper für Kinder

01.10.07 (Ernst Klaus Schneider) -

Dass die renommierten Sommerfestivals sich seit einigen Jahren zunehmend auch um ihr junges Publikum bemühen, wurde hier und da schon einmal publiziert. Das folgende Beispiel aus Salzburg ist ein Zeichen dafür, dass eine „gesunde“ Nachwuchsförderung nicht mehr erst bei „Masterclasses“ für Musikstudierende ansetzt, sondern bereits Kinder die Chance erhalten, durch die Teilnahme an einem sogenannten Musik-Camp in die besondere Atmosphäre eines internationalen Festivals „einzutauchen“.

Musikalische Begegnungen beim Gang durch den Vogelpark

01.05.04 (Ernst Klaus Schneider) -

Erwartungsvoll strömen hundert vier-bis sechsjährige Kinder mit ihren Angehörigen in das Sommertheater Detmold. Sie kommen in das 5. Konzert der Reihe „Unterwegs mit Klang und Farbe“. 20 Kinder haben aus diesem Anlass Vogelbilder gemalt und eingeschickt; diese hängen, jedes für sich, in einem Pappkarton (leere Kästen aus dem Großmarkt). Wie ein Wolkenkuckucksheim sind die Kartons im Eingangsbereich und vor der Bühne hoch aufgestapelt: Volièren.

Geteiltes Konzert ist doppelte Freude

01.07.02 (Ernst Klaus Schneider) -

Anlässlich des 51. Deutschen Mozartfestes gab es am 1. Juni 2002 in Bad Arolsen ein „Mozartfest für die ganze Familie“ mit einem vielfältigen, über den ganzen Tag verteilten Programm. Es war von der Hochschule für Musik Detmold konzipiert worden und wurde von Studierenden der Instrumentalklassen, der Opernschule, des Studienganges Schulmusik und des Pilotprojektes „Musikvermittlung“ durchgeführt. Das Consortium der Hochschule spielte ein Werk, das nach Ausbildungsaspekten gewählt und für ein „normales“ Konzert einstudiert worden war: Die Serenade für 12 Bläser und Kontrabass B-Dur KV 361 (370a), die so genannte „Gran Partita“ von Wolfgang Amadeus Mozart.

Auf dem Grat zwischen Lehrstunde und Belustigung

01.07.01 (Ernst Klaus Schneider) -

Kinderkonzerte können höchst unterschiedlich konzipiert sein. Vor zwei Jahren erlebte ich ein Konzert, in dem ein Pianist und ein Clown innerhalb von 60 Minuten einen Überblick über die Geschichte der Klaviermusik vermitteln wollten von Bach bis Cage. Das Konzert kulminierte mit der Präparation des Flügels: unter dem amüsierten Lachen der Kinder warf der Clown seine Sachen in den Flügel: Klamotten, Waschlappen, Geräte. Der düpierte Pianist spielte ein Interlude von John Cage. Die Aufmerksamkeit der Kinder richtete sich ganz auf die Einfälle des Clowns. Sie gingen belustigt aus dem Konzert. Das Gegenbeispiel war eine Lehrstunde zur Instrumentenkunde mit Brittens „Guide to the Orchestra“. Aus meiner Sicht sollen Konzerte weder pädagogische Veranstaltungen sein noch reines Entertainment bieten.

Pilotprojekt an der Musikhochschule Detmold

01.07.00 (Ernst Klaus Schneider) -

Denn hier öffnet sich in der Zukunft ein neues Berufsfeld für Musiker. Viele Theater haben längst eine pädagogische Abteilung; an den großen Museen sind Museumspädagogen tätig, die Kinder wie Erwachsene motivieren, sich der Kunst zuzuwenden und sich mit ihr intensiv zu beschäftigen. In England gibt es bei den großen Kulturorchestern hauptamtliche „education officers“!

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