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Alle Artikel kategorisiert unter »Marco Frei«

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Zurück in die Zukunft

25.10.18 (Marco Frei) -
Er ist ein Garant für erfolgreiche Verjüngungskuren. Jedenfalls hat Kevin John Edusei die Münchner Symphoniker grundlegend erneuert und zeitgemäß aufgestellt. Als Chefdirigent konnte der gebürtige Bielefelder seit 2014 nicht nur wichtige Positionen im Orchester neu besetzen oder bei Gastdirigenten und Solisten verstärkt auf junge Kräfte setzen. Vielmehr ist ihm zugleich eine klare interpretatorische und programmatische Positionierung gelungen.

Architektur mit Zischen und Kratzen

21.07.18 (Marco Frei) -
Das „Faust-Festival“ in München war nicht wirklich der geeignete Ort für diese Uraufführung. Besser wäre die Münchener Biennale für neues Musiktheater gewesen. Hier hätte das „Leuchtturmprojekt (mit Epilog im Himmel)“ nicht nur perfekt gepasst, sondern: Es hätte das Programm der diesjährigen Biennale fraglos bereichert. Leider ist es im Vorfeld zu keinem Kontakt gekommen. Dabei wurde eine Musik-Performance realisiert, die man so schnell nicht vergessen wird.

Aus dem Schatten getreten

21.03.18 (Marco Frei) -
In dem Essay „Lob des Schattens“ entwirft Tanizaki Jun’ichiro 1933 eine Art „ästhetisches Testament Japans“. Es geht um den Umgang in fernöstlichen Kunst und Kultur mit Licht und Schatten. „Ohne Schattenwirkung gibt es keine Schönheit“, schreibt der bedeutende Autor der frühen Moderne. Für Jun’ichiro berührt dies auch eine Klanglichkeit, denn: Das Dunkel berge ebenso eine „unheimliche Stille“ in sich.

Mit Schostakowitsch zurück in die Zukunft

27.02.18 (Marco Frei) -
In Kasan erlebt das Tatarische Nationalorchester gegenwärtig eine neue Blüte. Dafür steht auch ein Schostakowitsch-Zyklus, der jetzt auf CD erschienen ist. Und dies in einer Stadt, die für Orchester kein einfaches Pflaster ist.

Staunenswerte Vielfalt an Profilen

21.10.16 (Marco Frei) -
Beim diesjährigen Lucerne Festival wurde der Fokus auf dirigierende Frauen gerichtet. Damit glänzte das große Fes­tival erneut mit einem spannenden, inspirierten Programm. Doch auch andernorts präsentiert sich die Schweiz recht umtriebig, so etwa in Davos, Verbier oder am Sarnersee.

Erinnern, übermalen und neu gestalten

27.04.16 (Marco Frei) -
Er zählt zu den erfolgreichsten Komponisten der Gegenwart. Prominente Solisten, Dirigenten und Klangkörper führen die Werke von Hans Abrahamsen auf, in allen Teilen der Welt. Zuletzt sorgte 2013 die Uraufführung von „Let me tell you“ für Sopran und Orchester für Aufsehen – realisiert von Barbara Hannigan und den Berliner Philharmonikern unter Andris Nelsons (siehe CD-Hinweis). Jetzt ist die Ersteinspielung dieses Werks erschienen. Doch wofür steht der dänische Komponist? Was will seine Musik?

Stellung beziehen! Zur Tagung „Festivals 3.0“ beim Heidelberger Frühling

25.03.13 (Marco Frei) -
Wer das Morgen gestalten möchte, muss das Heute in seiner Komplexität erfasst haben – gerade auch die Probleme. Gesundes Misstrauen ist angebracht, wenn bunte Statistiken in den Raum geworfen werden: Allzu häufig kaschieren sie die Hilflosigkeit. Dieser Eindruck bestätigte sich auch auf der Tagung „Festivals 3.0 – Eine Möglichkeit Zukunft zu gestalten?“ beim Heidelberger Frühling. In drei Panels wurde über das „Publikum im Internet-Zeitalter“, die „Aufgaben und Chancen von Festivals heute und morgen“ sowie die „Festival-Finanzierung“ gebrütet.

Zukunft gesichert – vorerst: Die Herrenchiemsee Festspiele werden erstmals staatlich gefördert

22.02.13 (Marco Frei) -
Hinterher ist man meistens schlauer. Dass er sich auf einen einzigen Sponsor verlassen und sich dafür von anderen privaten Geldgebern getrennt habe, nennt Enoch zu Guttenberg heute einen Fehler. Er habe nicht gewusst, dass ein Wechsel im Vorstand eines Unternehmens auch dazu führen könne, dass das kulturelle Engagement überdacht werde.

Gedenken und Mahnung: Die Stadt München ehrt den verstorbenen Hans Werner Henze mit einem Konzert

07.02.13 (Marco Frei) -
Eigentlich müsste die Muffathalle in München Henze-Halle heißen. Denn es war Hans Werner Henze, der sich dafür stark gemacht hatte, dass die ehemalige Fabrik unterhalb des Gasteigs zu einem Veranstaltungsort umgewandelt wurde. Seit 1992 werden hier Musikveranstaltungen gestemmt, für die es sonst in der Stadt kaum andere geeignete Örtlichkeiten gäbe – zumal für die Münchener Biennale für neues Musiktheater, die Henze 1988 gegründet hatte.
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