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Alle Artikel kategorisiert unter »Marco Frei«

Ein goldenes Dreieck

22.07.20 (Marco Frei) -
Wenn es um die Erforschung jüdischer Musikkultur geht, zählt Deutschland international zu den Vorreitern. Dafür sprechen aktuell zwei Professuren in Hannover und Weimar sowie gewichtige Einrichtungen wie das „Europäische Zentrum für jüdische Musik“ in Hannover. Mit dem neuen „Ben-Haim-Forschungszentrum“ an der Musikhochschule München kommt ein weiterer Baustein hinzu.

Von der Faszination des Immateriellen erzählen

25.05.20 (Marco Frei) -
Er liebt „individuelle, persönlichkeitsgetränkte Musik“, von Johannes Ockeghem bis Alfred Schnittke. Oder auch „Archaisch-Rituelles“. Bei Stücken aus seiner Jugendzeit werde er schwach: „egal ob Schumanns Klaviermusik oder La Paloma“. Das hat Enjott Schneider vor elf Jahren in einem Fragebogen dieser Zeitung verraten. Es beschreibt ziemlich gut, wofür der Komponist schöpferisch steht. Seine Musik integriert unterschiedlichste Stile, Arbeitsweisen. Das schließt auch serielle Techniken oder Rockmusik ein.

Erinnerung und Wiederherstellung

29.08.19 (Marco Frei) -
Es ist nur konsequent, dass zu diesem Symposium an die Hochschule für Musik und Theater in München geladen wurde. Zum einen war München bekanntlich die braune „Hauptstadt der Bewegung“. Wo heute die Musikhochschule Münchens untergebracht ist, war in der Nazi-Zeit der „Führerbau“. Das Gebäude hat den Krieg überlebt. Tief im Keller ist sogar noch die Badewanne erhalten, in der der „Große Diktator“ geplantscht haben soll. Andererseits blüht in München wieder das jüdische Leben.

Aus dem Schatten der Vergangenheit treten

18.12.18 (Marco Frei) -
Katalonien beherrscht die Schlagzeilen aus Iberien. Wird sich die autonome Region abspalten oder ein Teil Spaniens bleiben? Für das Musikleben ist diese spannungsreiche Diskussion ein neuerliches Risiko – nach der Krise von 2008.

Zurück in die Zukunft

25.10.18 (Marco Frei) -
Er ist ein Garant für erfolgreiche Verjüngungskuren. Jedenfalls hat Kevin John Edusei die Münchner Symphoniker grundlegend erneuert und zeitgemäß aufgestellt. Als Chefdirigent konnte der gebürtige Bielefelder seit 2014 nicht nur wichtige Positionen im Orchester neu besetzen oder bei Gastdirigenten und Solisten verstärkt auf junge Kräfte setzen. Vielmehr ist ihm zugleich eine klare interpretatorische und programmatische Positionierung gelungen.

Architektur mit Zischen und Kratzen

21.07.18 (Marco Frei) -
Das „Faust-Festival“ in München war nicht wirklich der geeignete Ort für diese Uraufführung. Besser wäre die Münchener Biennale für neues Musiktheater gewesen. Hier hätte das „Leuchtturmprojekt (mit Epilog im Himmel)“ nicht nur perfekt gepasst, sondern: Es hätte das Programm der diesjährigen Biennale fraglos bereichert. Leider ist es im Vorfeld zu keinem Kontakt gekommen. Dabei wurde eine Musik-Performance realisiert, die man so schnell nicht vergessen wird.

Aus dem Schatten getreten

21.03.18 (Marco Frei) -
In dem Essay „Lob des Schattens“ entwirft Tanizaki Jun’ichiro 1933 eine Art „ästhetisches Testament Japans“. Es geht um den Umgang in fernöstlichen Kunst und Kultur mit Licht und Schatten. „Ohne Schattenwirkung gibt es keine Schönheit“, schreibt der bedeutende Autor der frühen Moderne. Für Jun’ichiro berührt dies auch eine Klanglichkeit, denn: Das Dunkel berge ebenso eine „unheimliche Stille“ in sich.

Mit Schostakowitsch zurück in die Zukunft

27.02.18 (Marco Frei) -
In Kasan erlebt das Tatarische Nationalorchester gegenwärtig eine neue Blüte. Dafür steht auch ein Schostakowitsch-Zyklus, der jetzt auf CD erschienen ist. Und dies in einer Stadt, die für Orchester kein einfaches Pflaster ist.

Staunenswerte Vielfalt an Profilen

21.10.16 (Marco Frei) -
Beim diesjährigen Lucerne Festival wurde der Fokus auf dirigierende Frauen gerichtet. Damit glänzte das große Fes­tival erneut mit einem spannenden, inspirierten Programm. Doch auch andernorts präsentiert sich die Schweiz recht umtriebig, so etwa in Davos, Verbier oder am Sarnersee.

Erinnern, übermalen und neu gestalten

27.04.16 (Marco Frei) -
Er zählt zu den erfolgreichsten Komponisten der Gegenwart. Prominente Solisten, Dirigenten und Klangkörper führen die Werke von Hans Abrahamsen auf, in allen Teilen der Welt. Zuletzt sorgte 2013 die Uraufführung von „Let me tell you“ für Sopran und Orchester für Aufsehen – realisiert von Barbara Hannigan und den Berliner Philharmonikern unter Andris Nelsons (siehe CD-Hinweis). Jetzt ist die Ersteinspielung dieses Werks erschienen. Doch wofür steht der dänische Komponist? Was will seine Musik?
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