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Alle Artikel kategorisiert unter »Max Doehlemann«

Nach verschollener Musik graben

09.12.21 (Max Doehlemann) -
Die Sopranistin Andrea Chudak hat ein Doppelalbum mit Werken von Gia­como Meyerbeer (1791–1864) veröffentlich, „Meyerbeer Vocal“ (Edition Antes). Auf der Compilation enthalten sind zahlreiche, bislang als verschollen geltende Vokalkompositionen des deutsch-jüdischen Komponisten. Max Doehlemann spricht mit der Künstlerin über Giacomo Meyerbeer, über Gesang in Zeiten von Corona und über Projektarbeit auf freiberuflicher Basis.

Leichtigkeit und Herzblut

01.12.21 (Max Doehlemann) -
Geboren am 1.7.1922 als Klaus Herzfeld, wuchs er in bildungsbürgerlichem Umfeld in Berlin-Grunewald auf. Sein Vater war ein renommierter Anwalt, die Familie vernetzt in Wissenschaft und Kultur. Der polnische Pianist und Komponist Raoul Koczalski (1885–1948) wurde Wüsthoffs erster Lehrer. 1938, im Zuge der Pogromnacht, schmierten SA-Leute „Jude“ an das Kanzleischild des Vaters. Mithilfe von guten Kontakten wurde eine Namensänderung erwirkt, ab 1938 hieß die Familie dann Wüsthoff, um den jüdischen Familien-Erbteil zu verbergen.

Freiheit ist nicht naturgegeben

16.06.21 (Max Doehlemann) -
„Heine sagt sehr bissige Sachen, und seine Witze treffen ins Schwarze. Man hält ihn für von Grund auf böse, aber nichts ist falscher; sein Herz ist so gut wie seine Zunge schlecht ist.“ George Sand

Corona und kein Ende

02.03.21 (Max Doehlemann) -
Von Tempo 120 Prozent auf fast Null - das war schon eine Bremsung der besonderen Art im abgelaufenen Jahr. Zugegeben: am Anfang empfand ich sogar Erleichterung. Erstmals wurde die Steuererklärung pünktlich fertig. Auch in der Buchhandlung kauften wir ein paar Bücher mehr ein als sonst und ganz viele Noten. Wir hatten ja auf einmal Zeit. Die Menschen um uns herum waren friedlich und entspannt. Was dann folgte, hat jeder selbst erlebt und der Zustand wird allmählich unerträglich. Immer wieder und immer häufiger greift man zum Endgerät in die digitale Verwirrwelt und forscht nach Neuigkeiten. Aber man findet nur die alte deutsche Ängstlichkeit, unheilvoll gepaart mit verlässlich versagender Bürokratie. Und man stößt immer wieder auf eine offenbar tiefsitzende, gleichgültige Geringschätzung von Kunst und Künstlern bei den Bestimmern aller Art. Kurz und wenig gut – es gibt auf dieser Seite nichts zu berichten aus den acht Bundesländern. Deshalb habe ich mir einen Gast geholt, dessen Aktivitäten auf Facebook und Instagram ich seit geraumer Zeit interessiert verfolge und dessen Ansichten ich für lesenswert halte. (Thomas Heyn)
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