6 Uraufführungen - Eine Dix-Revue in Farbe, Wort und Musik mit dem ensemble diX


06.09.11 -
Das ensemble diX bereitet im Otto-Dix-Jahr 2011 ein besonderes Projekt vor. Es hat renommierte Komponisten angesprochen, ein Werk zu einem von Dix geschaffenem Porträt einer berühmten Persönlichkeit der 20er Jahre zu komponieren.
06.09.2011 - Von PM - kiz-lieberwirth, KIZ

Das Ergebnis wird am 16. Oktober in der Bühne am Park in Gera vorgestellt. Ab 19.30 Uhr erklingen in der Besetzung Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott, Perkussion sechs Uraufführungen in der Interpretation durch das ensemble diX.

Die Komponisten und die inspirierenden Werke sind:
- Prof. Karl Heinz Wahren, aus Berlin, geb. 1933, „Großstadt“
- Prof. Wilfried Krätzschmar, aus Dresden, geb. 1944, „Iwar von Lücken“
- Steffen Schleiermacher, aus Leipzig, geb. 1960, „Porträt der Tänzerin Anita Berber“
- Stefan Ziethen, aus Köln, geb. 1971, „Bildnis des Schauspielers Heinrich George“
- Peter Helmut Lang, aus Weimar, geb. 1974, „Vanitas“
- Michael Riessler, aus München, geb. 1957 „Bildnis Karl Krall“

Versprochen wird ein Gesamtkunstwerk, das Hendrik Schnöke, Soloklarinettist des Philharmonischen Orchesters Altenburg-Gera und Spiritus Rector von diX auf Anregung von Dr. Frank Rühling, Leiter des Fachdienstes Kultur der Stadt Gera, entworfen hat. Neben den Kompositionen sind Wortdokumente und Projektionen eingebunden.

Die vier Musiker des ensembles diX sind längst zum Botschafter der Otto-Dix-Stadt weit über deren Grenzen hinaus geworden. Daran, dass man anderswo mehr und mehr Dix und seine Geburtsstadt Gera in Verbindung bringt, haben Andreas Knoop, Albrecht Pinquart, Hendrik Schnöke und Roland Schulenburg ihren Anteil. Seit sich die drei Solo-Bläser und der stellvertretende Solo-Oboist des Philharmonischen Orchesters Altenburg-Gera zu einem Kammermusikensemble zusammentaten, das sich bewusst für Neues und Außergewöhnliches – gern auch einmal in der Kooperation mit Gästen – einsetzt, machen sie auch den Namen Dix populär.

  

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