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Alle Artikel kategorisiert unter »Gera«

Teilnehmer der Dualen Orchesterakademie Thüringen kommen aus acht Ländern

13.06.18 (dpa) -
Gera - Die ersten zehn Teilnehmer der neugegründeten Dualen Orchesterakademie Thüringen kommen aus Deutschland, China, Finnland, Bulgarien, Spanien, Italien, Serbien und Taiwan. Sie wurden beim Vorspielen aus mehr als 130 Bewerbern ausgewählt, wie das Theater Gera am Mittwoch mitteilte. Ihre Ausbildung beginnt in den Philharmonischen Orchestern Altenburg-Gera und Jena mit der neuen Spielzeit im September.

Laurent Wagner verlässt Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera

13.06.18 (dpa) -
Altenburg/Gera - Nach sieben Jahren als Generalmusikdirektor bei Theater&Philharmonie Thüringen hat Laurent Wagner seinen Rücktritt angekündigt. Der 58-Jährige wolle noch die Spielzeit 2019/20 beenden, sich dann aber von dem Posten zurückziehen, teilte Theater und Philharmonie Thüringen am Dienstag mit. Er wolle sich und dem Haus einen neuen Abschnitt ermöglichen.

Thüringen gründet Orchesterakademie für junge Musiker

31.05.18 (dpa) -
Gera - Vor einem ersten Engagement können junge Musiker künftig in Gera und Jena Praxiserfahrungen in Orchestern und im Musiktheater sammeln. Mit Landesmitteln entsteht am Theater Altenburg-Gera und der Jenaer Philharmonie eine Orchesterakademie - die Duale Orchesterakademie Thüringen.

„Die benutzte Braut“ – Smetana-Premiere als perfides Satyrspiel in Altenburg

28.05.18 (Roland H. Dippel) -
Einfach fällt die Würdigung dieser Premiere nicht. Da gibt es stellenweise ein Zuviel an Ausdrucksmitteln zwischen ambitionierter Ausstattung und (über-)griffigem Lustspiel. Auf alle Fälle hat es sich das Musiktheater Altenburg-Gera mit dem tschechischen Nationalheiligtum „Die verkaufte Braut“ in der deutschen Übersetzung von Kurt Honolka nach einer bewundernswerten Kette von Premieren mit dem triumphalen Höhepunkt von George Enescus „Oedipe“ nicht leicht gemacht. Hinter der bunt frisierten „Volksoper“ blitzt es geistesgewandt.

Zweifel und Gewissheit: Udo Zimmermanns „Weiße Rose“ in Gera

12.02.18 (Roland H. Dippel) -
Einer von mehreren Themenzyklen, mit denen Generalintendant Kay Kuntze und sein Chefdramaturg Felix Eckerle den kräftig in die überregionale Beobachtung aufsteigenden Spielplan des Theaters Altenburg-Gera überziehen, lautet „Wider das Vergessen“. Am 6. Januar sendete der Deutschlandfunk die Aufzeichnung der hebräischen Kammeropern „Saul in Ein Door“ von Josef Tal und der Uraufführung „Die Jugend Abrahams“ von Michail Gnesin. Bundesweit war das eine der aufwändigsten und wichtigsten Studioproduktionen dieser Spielzeit, jetzt folgt mit Udo Zimmermanns „Weiße Rose“ in der durchkomponierten Fassung von 1985 ein weiteres ambitioniertes Projekt der kleineren Form „Zum 75. Gedenktag der Widerstandsbewegung“.

Angelika Milster „webbert“ wieder: „Sunset Boulevard“ am Theater Altenburg-Gera

26.09.17 (Roland H. Dippel) -
Am Ende waren alle glücklich im Landestheater Altenburg: Der gerade für seinen wirtschaftlichen und vor allem künstlerischen Erfolg bis 2022 verlängerte Generalintendant Kai Kuntze von Theater und Philharmonie Thüringen, das etwas weniger als erwartet mit reisenden Musical-Fans durchmischte Publikum, das starke Ensemble und der in idealer Gewichtung durch feine Nuancen noch stärkere Star Angelika Milster als traurige Stummfilmikone Norma Desmond. Die recht neue symphonische Orchestration macht den nicht einfachen „Sunset Boulevard“ Andrew Lloyd Webbers üppiger und auch seidenglatter. Ovationen.

Kay Kuntze bleibt Intendant in Altenburg und Gera

25.09.17 (dpa) -
Gera - Der Vertrag von Kay Kuntze als Generalintendant der Theater und Philharmonie Thüringen GmbH ist bis zum Jahr 2022 verlängert worden. Darauf hätten sich die Städte Gera und Altenburg sowie der Landkreis Altenburger Land als Gesellschafter geeinigt, teilte die Gesellschaft mit. Zudem sei vereinbart worden, eine Option auf Verlängerung bis 2025 in den Vertrag aufzunehmen.

Unverständliche Liebe – Tschaikowskis „Masepa“ am Theater Gera

02.05.17 (Roland H. Dippel) -
Tschaikowskis neben „Eugen Onegin“ und „Pique Dame“ dritte Oper nach Puschkin gab es in Gera zuletzt 1948. Das in letzter Zeit wieder häufiger gespielte Werk hat es in sich: Die Verschwörung des alten ukrainischen Oberhauptmanns Masepa gegen Peter den Großen, seine Liebe zur blutjungen, aber nicht blutsverwandten Patentochter Maria und verheerende Auseinandersetzungen vertonte Tschaikowski in einer bei ihm ungewohnt harten, groben Tonsprache. Nur selten strömen bewegende Melodien, etwa der Schlussgesang Marias. Wie Verdi in „Macbeth“ mischte Tschaikowski in „Mazeppa“ seine Ausdrucksmittel neu und forderte deshalb vom Theater Altenburg-Gera alle Ressourcen.

Theater Altenburg-Gera nimmt Nachwuchskünstler in den Blick

27.04.17 (dpa) -
Gera - Das Theater Altenburg-Gera will Nachwuchskünstlern mit speziellen Programmen den Übergang vom Studium auf die Bühne erleichtern. Dazu sei nach dem Vorbild des bestehenden Opernstudios ein Eleven-Programm fürs Ballett sowie eine Orchesterakademie geplant, sagte der kaufmännische Geschäftsführer Volker Arnold am Donnerstag in Gera.

Märtyrer mit Kettensäge: Roland Schwab inszeniert Weills „Mahagonny“ in Gera

05.03.17 (Roland H. Dippel) -
Parallel zum Kurz-Weill-Fest 2017 in Sachsen-Anhalt bringt das Theater Altenburg-Gera im Jugendstil-Theater Gera „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“. Die Frage nach dem stimmigen Weill-Stil stellt sich hier: Der Autor plädiert – wie bei Ernst Krenek – für Pluralität von Romantizismen bis Bänkelton und Parodie. Denn ganz auf opernhafte Opulenz wollten ja weder Weill noch Brecht radikal verzichten („Tristan“ in „Street Scene“) - und bei den von letzterem so geliebten Zigarren kommen in Roland Schwabs Inszenierung möglicherweise noch andere Gedanken…
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